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Neue EU-Studie: Biokraftstoffe schädlicher als herkömmliche Treibstoffe

In einer noch nicht veröffentlichten Studie kommt die EU-Kommission zu dem Schluss, dass Biokraftstoffe oft schädlicher sind als herkömmliche Treibstoffe. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Trockenlegungen von Feuchtgebieten oder Brandrodung von Regenwäldern für neue Anbauflächen werden in der Ökobilanz mitberücksichtigt. Der Biokraftstoff aus Zuckerrüben, Mais oder Zuckerrohr soll laut der Studie aber deutlich besser abgeschnitten haben.

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft hat die Studie bereits kritisiert, da sie auf falschen Annahmen basieren soll.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, EU, Benzin, Bio, Kraftstoff
Quelle: www.focus.de

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13.02.2012 11:36 Uhr von Klopfholz
 
+12 | -0
 
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Na klar muss der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft kritisieren. Die leben ja schließlich von der Produktion dieses Zeuges. Wenn die Studie stimmen sollte ist das aber eine herbe Klatsche für unsere „Ökopolitiker“ die uns den E- 10 übergeholfen haben.
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13.02.2012 12:12 Uhr von Nobody-66
 
+0 | -3
 
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@autor: der verband hat allen grund dazu, die studie zu kritisieren.
denn woher wollen die studienersteller den wissen, ob der ethanol aus heimischen weizen, rüben usw. hergestellt ist oder aus importierten sachen, die aus ehemaligen regenwaldflächen stammen?
wenn dahinter nicht sogar die mineralöllobby steckt, die ethanol nicht in ihren kraftstoffen haben will, weil sie damit nicht so viel verdienen können...
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15.02.2012 12:13 Uhr von Joeiiii
 
+3 | -0
 
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Tolle neue Erkenntnis! Wer hätte das gedacht? Jeder Mensch mit einem Funken Hirn kann sich denken, daß es KEINEN Sinn hat, wenn man Wälder abholzt, um darauf Pflanzen anzubauen, aus denen Sprit gewonnen wird.
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19.02.2012 22:25 Uhr von xclaude
 
+1 | -1
 
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Gesamt Ökobilanz: Was bei den ganzen "Vergleichen" immer vergessen wird, ist die Gesammtökobilanz auch beim Benzin/Diesel anzuwenden.
Statt dessen werden immer die Umweltbelastungen bei Verbrennung des Endprodukts Diesel oder Benzin mit den Belastungen und Aufwendungen der gesammten Produktionskette der Ethanol-Herstellung plus der eigentlichen Verbrennung von Ethanol herangezogen. Dass die Öl-Förderung und Herstellung von Benzin genauso, wenn nicht sogar schädlicher für die Umwelt ist, als die Produktion von Ethanol wird dabei bewusst verschwiegen. Ebenso, wie die Erdölkonzerne Infos über die reellen Energieaufwendungen der Öl-Förderung und Weiterverarbeitung bewusst zurückhalten bzw. aktiv unterdrücken.
Denn nicht nur Weizen muss angebaut, geerntet, vergoren u. weiter verarbeitet werden, auch Öl muss gefördert bzw. gewonnen (z.B. aus Ölsand, was besonders schädlich für die Umwelt ist), über weite Strecken Transportiert (hohes Risiko z.B. Tankerunglück, Leck an Pipeline usw.) und in der Raffinerie weiter verarbeitet werden. Auch die sinnlose verschwendung fossiler Recourcen wird nicht berücksichtigt. Bei der Öl-Förderung in Russland wird z.B. freigesetztes Erdgas einfach abgebrannt, statt es sinnvoll aufzufangen und als "Rohstoff" zu nutzen.
Ganz anders ist es bei der Ethanol-Produktion. Hier werden größten Teils heimische Aggrarflächen und Pflanzen genutzt. Die extrem langen Transportwege entfallen somit. Auch muss sich die europäsche Bioethanolwirtschaft aus vorher genannten Gründen nicht die Abholzung des Regenwaldes ankreiden lassen. Auch werden Abfälle aus der Bio-Tonne zu Ethanol weiter verarbeitet anstatt sie nur zu kompostieren. Bei der reinen kompostierung verflüchtigen sich Ethanol und Biogas an die Umwelt. Bei der gezielten Ethanol-Produktion werden jedoch Ethanol und Biogas aufgefangen und als Rohstoff weiter veragbeitet.

Wenn man also mal etwas über den Tellerand schaut, wird schnell klar, von wem die entsprechenden "Studien" in Aufrag gegeben, bzw. finanziert wurden.

Ich für meinen Teil fahre reinen Gewissens mein Auto mit Bioethanol E85 (Super E85).
Ich halte die ganze Super E10 Diskussion für künstlich aufgepauscht durch die Mineralölkonzerne. In Brasilien gibt es z.B. gar kein Super E10, dort ist das "normale" Super = Super E25. Viel häufiger wird dort jedoch Super E85 gefahren, teilweise sogar reines Ethanol (E100). Brasilien ist so Gut wie unabhängig von Erdölimporten. Gut, in Brasilien ist die Umweltbelastung durch die Ethanolproduktion schon kritisch zu betrachten. Mir ging es bei diesem Beispiel eher um den Aspekt der technischen Machbarkeit der Verwendung als Treibstoff in KfZ, denn einer der Hauptimporteure für E85 taugliche KfZ ( sogenannte FFV) ist unter anderem VW. Doch schauen wir wieder nach Europa. Auch in Schwedes ist seit gut 20 Jahren Ethanol (E85) kein unbekannter Kraftstoff. Hier wird das Ethanol fast vollständig aus Abfällen der heimischen Holzindustrie gewonnen.

Also denkt mal darüber nach.
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20.02.2012 21:41 Uhr von shadow#
 
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Ein Problem der Politik, keines des Treibstoffs: Schließlich dürfen die Konzerne hier alles verkaufen was sie wollen, ohne hier irgendwelche Repressalien befürchten zu müssen - egal ob Rohölprodukte aus Ölsand oder Palmöl und Ethanol aus fragwürdigen Anbaugebieten.

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