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Köln: Bei Ausgrabungen wurde der Grabstein eines Jungen aus dem sechsten Jhdt. gefunden

Ein Grabstein aus dem sechsten oder sogar aus dem fünften Jahrhundert wurde jetzt bei Ausgrabungen im Gereonshof entdeckt.

Laut der krakelig in den Stein geritzten Inschrift gehörte er zu einem vierjährigen Jungen. Auf dem Stein steht "Hic pausat Vitus annurum IIII", was wörtlich übersetzt lautet: "Hier ruht Vitus der Jahre vier". Zudem wurde auf dem Grabstein noch ein Christogramm eingeritzt.

Dr. Markus Trier, Leiter des Römisch-Germanischen Museums sagte: "Die Inschrift beweist, dass es auch im damals fränkischen Köln lateinisch sprechende Bürger gab. Latein wurde gelehrt und gelernt, aber es verkam immer mehr." Auf dem Stein steht die römische vier als "IIII" und nicht als "IV" geschrieben.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Köln, Fund, Jungen, Latein, Grabstein
Quelle: www.express.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2012 12:30 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -7
 
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IIII? sollte das nicht IV sein?

Oder wurde das damals noch anders geschrieben?
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13.02.2012 12:42 Uhr von Filzpiepe
 
+6 | -0
 
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Lies doch den letzten Absatz ne News?!
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13.02.2012 12:48 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -1
 
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Filzpiepe: ja, da hast du Recht. Ich sollte erst denken und lesen, dann posten.

Werds mir merken :)
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13.02.2012 14:30 Uhr von Sneik
 
+1 | -1
 
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wäre interessant ob mit IIII auch wirklich IV gemeint war oder ob es eine andere Bedeutung hatte. Da ich mir schwer vorstellen kann dass eine Person welche Latein spricht keine römischen Zahlen beherrscht.

[ nachträglich editiert von Sneik ]
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13.02.2012 15:21 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -0
 
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Latein: Es ist relativ egal ob man die römische 4 nun als IIII oder IV schreibt. Beide Schreibweisen sind zugelassen und haben ihre Berechtigung.
Bei uns in der Dorfkirche sind das 4. der Zehn Gebote auch als IIII geschrieben.

http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]

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