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Wulff-Affäre: Landesbürgschaft ging wohl an eine Briefkastenfirma

David Groenewold, ein Unternehmer aus der Film-Branche, hatte vor fünf Jahren den heutigen Bundespräsidenten Christian Wulff nach Sylt eingeladen. Im gleichen Jahr gewährte die Regierung von Niedersachsen der Waterfalls Productions GmbH, die Groenewold gehörte, eine Bürgschaft über vier Millionen Euro.

Wie jetzt die Medien berichten, handelte es sich bei diesem Unternehmen wohl lediglich um eine Briefkastenfirma. Die GmbH wurde im Sommer 2007 ins Handelsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen. Drei Jahre später fand die Löschung statt.

Stephan Hansch, Ex-Geschäftsführer der Waterfalls Productions GmbH, erklärte in einem Gespräch mit "Bild am Sonntag": "Waterfall Productions hat nicht einen einzigen Film produziert. Es gab keine Mitarbeiter und keine eingerichteten Büros. An der Adresse auf dem Expo-Gelände ist nie etwas passiert."


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Urlaub, Affäre, Christian Wulff, Sylt, Bürgschaft
Quelle: www.fr-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2012 17:09 Uhr von Serverhorst32
 
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Tja Wulff: hatte dafür nen tollen Urlaub und vllt. noch etwas Cash und der Steuerzahler hätte nen Millionenschaden haben können.

Ist doch fair ... danke Herr Wulff.
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12.02.2012 17:14 Uhr von farm666
 
+14 | -1
 
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Perfekt! Ein fall von Korruption den man in den lehrbüchern finden würdet.
grausam mit was von politiker und representanten man sich abgeben muss. Nebenbei noch freiheitseinschränkung ala SIPA-POPA - ACTA !
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12.02.2012 19:24 Uhr von klaudis
 
+2 | -0
 
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@WegMitFerkel: würde dir gerne 10 oder mehr + geben,ich bin genau deiner Meinung!!!!!!
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13.02.2012 19:34 Uhr von klaudis
 
+2 | -0
 
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@Schlottentieftaucher: du stehst also auf Lug und Betrug? dann geh doch nauch in die Politik..
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20.02.2012 20:03 Uhr von cookies
 
+0 | -0
 
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wen wundert das noch? Er hat öffentliche Gelder verteilt, um respektiert zu werden und privat geliebt zu werden (=Urlaub).
Mich würde es nicht wundern, wenn er für seine Äußerung "Islam ist Teil Deutschlands" von der Ditib oder sonstigen muslimischen Gesellschaften bezahlt worden wäre.

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