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Am "Darwin-Day" stehen auch Kreationisten im Spot(t)licht

Diesen Sonntag feiern viele Menschen den "Darwin-Day", da sich Charles Darwin Geburtstag zum 203. Mal jährt. Dieser Trend geht von der Stanford University aus, an der 1995 die erste Feier stattfand. Die Organisatoren wollen damit die wissenschaftliche Denkweise unter die Menschen bringen.

Außerdem betonen sie, dass es ein Feiertag für Menschen jeglicher Religion ist und sich damit von den meisten anderen Feiertagen abhebt. Anders sehen das wohl Kreationisten, für welche die Evolutionstheorie schon so etwas wie Gotteslästerung ist.

In den USA findet man daher oft den Fisch - ein christliches Symbol - als Aufkleber oder auf T-Shirts. Evolutionisten und Atheisten verspotten diese Symbolik aber zunehmend mit dem "Darwin-Fish", der als Zeichen der Evolution Beine besitzt und mit dem christlichen Symbol in vielen Karikaturen auftritt.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Spot, Kreationismus, Charles Darwin
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2012 13:25 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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Kann man den Aufkleber zufällig irgendwo erwerben?
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12.02.2012 14:18 Uhr von Again
 
+3 | -1
 
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Oberlehrer: "Oder sollte es andere Gründe geben, dass kein Davidstern, kleiner Buddha oder Allah-Schriftzug verschlungen wird? ;-)"
Ja, weil es einfach um die Fischaufkleber in den USA geht ;-)
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13.02.2012 10:33 Uhr von jensalik
 
+1 | -1
 
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@Oberlehrer: könnte mich auch nicht erinnern dass irgendwelche Vertreter anderer Religionen so darauf beharrt hätten dass die Gleichnisse aus ihren Schriften 1:1 der Warheit entsprechen...
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13.02.2012 22:19 Uhr von Zitronenpresse
 
+1 | -1
 
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Jeder muss entscheiden, welchen Weg er geht.

- Die einen, weil sie Interessiert daran sind, was sich am Ende befindet (der Weg der Wissenschaft)
- Die Anderen, weil ihnen der Weg gefällt (der Weg der Religion)

Was mich betrifft: Ich bin zu neugierig, um die Wahrheit, die am Ende des Weges liegt, gleich am Anfang durch etwas zu ersetzen, weil ich es schön finde.
Wahrheit und der Respekt vor ihr ist wichtiger als schöne Mythen.
Es gibt im übrigen keinen Grund für religiöse Menschen, sich aufzuregen - sollten sie richtig liegen, können sie die Wissenschaftler ja am ende des Weges auf ein Bier einladen.
Aufregung gibts von deren Seite jedoch immer nur, wenn sich herausstellt, dass die Erde keine Scheibe ist, dass das Universum mehr als drei Dimensionen hat, und das sich Gene verändern, wenn sich Leben vermehrt...

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