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Bringdiensten droht höhere Steuer

Derzeit prüft das Bundesfinanzministerium die Anhebung der Mehrwertsteuer für sogenannte Bringdienste oder auch Lieferservice. Momentan werden auf eine gelieferte Pizza noch sieben Prozent Mehrwertsteuer aufgeschlagen, bald könnten es jedoch 19 Prozent sein.

Grund für die mögliche Erhöhung sind mehrere Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH) und des Europäischen Gerichtshofes (EuGH). Demnach handelt es sich bei Pizza und Co. um Dienstleistungen, da der Kunde zum Beispiel den Belag auswählen kann.

Speisen, die nur erwärmt werden, wie zum Beispiel Pommes Frites, oder Bratwurst, würden jedoch nach wie vor unter die sieben Prozent Mehrwertsteuer fallen.


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WebReporter: Neutrino
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Pizza, Anhebung, Lieferservice
Quelle: www.wiwo.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2012 10:10 Uhr von Neutrino
 
+8 | -0
 
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Wenn das so kommt und so sieht es ja leider aus, kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viel er in Zukunft für eine gelieferte Pizza mehr bezahlen darf.
Und Pizza allein wird es nicht treffen, auch andere Lieferdienste machen mehr, als nur erhitzen.
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12.02.2012 10:18 Uhr von Borgir
 
+20 | -1
 
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mal sehen: wie viele Dienste wegen dieser Korinthenkackerei wieder zu Grunde gehen weil es den Leuten zu teuer wird. Danke dafür.
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12.02.2012 11:45 Uhr von uss_constellation
 
+8 | -1
 
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Dienstleistung: Wenn man in einem Restaurant ißt, dann bezahlt man 19%, weil es als Dienstleistung gilt. Wenn man die Speißen im gleichen Restaurant abholt bezahlt man nur 7%, weil es Lebensmittel sind.
Für mich macht es keinen Unterschied, beides sind für mich Dienstleistungen. Die Zubereitung und die Servierung der Speiße, das sind beides Dienstleistungen. Ebenso bei einem Bringdienst das Ausliefern.

Konsequenterweise dürfte aber nur der Dienstleistungsanteil mit 19% besteuert werden. Der Anteil für das Lebensmittel nicht.
Aber Leute, seht es positiv. Wenn das Finanzministerium in der aktuellen Situation mit dem Euro für so ne Scheiße Zeit hat, dann haben wir wirklich keine Probleme in diesem Land.
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12.02.2012 12:35 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -0
 
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eine pizza ist keine dienstleistung: das bringen hingegen schon. genauso wie das servieren im restaurant...das überfordert die verantwortlichen natürlich, also müssen sie sofort wieder zum weinen anfangen.

eine pizza eine dientleistung :D ich lach mich schlapp, die, die das verbockt haben, sollte man für den rest ihres lebens mit dienstleistungen im herkömmlichen (nicht in deren) sinne ernähren, nach 2 wochen sind die tot weil verhungert!!! :):) :D:D

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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12.02.2012 12:56 Uhr von DaBUDDYo
 
+4 | -0
 
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das kann sich: doch jetzt schon kaum einer leisten. 10 euro für ne pizza... die ham nen arsch auf.
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12.02.2012 13:08 Uhr von knuddchen
 
+2 | -1
 
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@DaBUDDYo: da gebe ich dir recht. 10€ wäre für eine Pizza viel zu teuer. Da würde ich mir selber keine mehr bestellen. Aber irgendwo muss ja das Geld für den Papstbesuch wieder rein ^^
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12.02.2012 13:59 Uhr von Floetistin
 
+2 | -2
 
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Lösung: den Lieferservice von der (z.B.) Pizzeria abnabeln.

Wer also eine Pizza bestellt, holt sie prinzipiell erstmal selbst ab. "Zufälligerweise" gibt es aber im selben Haus einen Lieferservice, den man separat beauftragen kann die "Ware" abzuholen und zu liefern.
Evtl. kann dieser Lieferservice sogar als Subunternehmer von der Pizzeria arbeiten.

Die PIzza könnte man so 1 - 2 Euro günstiger machen und der Lieferdienst erhält den dementsprechenden "Frachtpreis", incl. der 19% Mehrwertsteuer, die dann aber nur auf die Fracht anfallen, nicht auf das Lebensmittel selbst.

Müssen also nur 2 separate Rechnungen sein.

Kein Stress also :)
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12.02.2012 14:31 Uhr von knuddchen
 
+0 | -4
 
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@Floetistin: Ach, ich fahr wohl erstmal zig Kilometer zur Pizzeria um meine Pizza abzuholen, die dann auf dem Heimweg bzw. zuhause dann wieder kalt ist? Du hast doch nen Knall im Oberstübchen. Schon mal dran gedacht das nicht jeder seine Pizza abholen kann? Mit der Straßenbahn und Bus darfst du auch keine Pizza oder Döner transportieren da du gleich wieder rausgeschmissen wirst. Also erst überlegen, dann tippseln.
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12.02.2012 14:39 Uhr von Neutrino
 
+3 | -0
 
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@Alice_untergrounD: "Konsequenterweise dürfte aber nur der Dienstleistungsanteil mit 19% besteuert werden. Der Anteil für das Lebensmittel nicht."
Das wäre mal ein interessanter Ansatz.
Der Pizzapreis selbst entsteht am Ende nämlich doch zum größten Teil durch die Lebensmittel und weniger durch die Serviceleistung.
Dann müßte allerdings für jedes derartige Produkt festgelegt werden, wieviel Serviceleistung darin steckt. Das ist wohl nicht machbar, aber wie gesagt, interessant.
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12.02.2012 16:30 Uhr von Floetistin
 
+2 | -1
 
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knuddchen: wenn du zu dumm zum lesen bist, lass das bitte nicht an mir aus.


Dein Lieblings-Pizza-Restaurant kann den Lieferservice quasi "outsourcen".
Man bestellt seine Pizza beim Restaurant, für 1 - 2 Euro weniger als bisher.
Die Pizzeria hat offiziell keinen Lieferservice, also ist die Pizza zum selber abholen oder dort essen.

Aber man kann den Pizza-Lieferservice beauftragen die Pizza für einen abzuholen und zu liefern.

Ist nur eine rein bürokratische Verschiebung, könnte aber helfen die 7% beizubehalten.

Wichtig ist, dass man 2 getrennte REchnungen hat. 1 x für die Pizza + 1x für den Lieferservice.


Evtl. könnte die Pizzeria das Lieferunternehmen auch als Subunternehmen beschäftigen und als separate Leistung anbieten.

Ich habe natürlich nicht erwartet, dass man seinen Arsch hochbewegt und selbst etwas zu Essen holt oder gar eine Pizza selbst belegt.
Gott bewahre! Das wäre unmoralisch und dekadent.

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