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Max-Planck-Institut: Ruhestand beginnt demnächst erst mit 72 Jahren

Derzeit liegt das Renteneintrittsalter bei 67 Jahren. Die Politiker streiten sich derzeit noch über diese Regelung.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Entwicklung in Rostock gehen jetzt allerdings davon aus, dass es demnächst die Rente erst mit 72 Jahren geben wird.

"Die gesunde Lebenserwartung steigt ebenso schnell an: Wenn Menschen zehn Jahre länger leben, werden sie zehn Jahre später krank", Institutsdirektor James Vaupel.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Institut, Ruhestand, Max-Planck-Institut
Quelle: www.stern.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2012 18:18 Uhr von End-Of-West
 
+27 | -1
 
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Ich wäre dafür daß Politiker bis 72 arbeiten, und die übliche Bevölkerung erst mit 55 in Rente geht...
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11.02.2012 18:28 Uhr von artefaktum
 
+13 | -2
 
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Unsere Wirtschaft wird aber auch immer produktiver je Arbeitnehmer. Ein Umstand, der hier gar nicht berücksichtigt wird.

Das ist verkehrte Welt: Obwohl immer weniger immer mehr erwirtschaften, sollen immer mehr länger arbeiten. Zeit, hier mal die Stellschrauben der Entwicklung anzupassen.
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11.02.2012 18:39 Uhr von mindtrick
 
+4 | -0
 
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Nur die Halbe Wahrheit: Das Max Planck Institut hat aber ebenso angegeben das zugleich die Wöchentliche Arbeitszeit sinkt.
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11.02.2012 18:57 Uhr von ZzaiH
 
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problem: ist aber in einigen berufen kann man nicht ü70 arbeiten

oder stellt euch mal nen handwerker vor - der nach 55 arbeitsjahren - als 70jähriger noch rumackert....

dass das nen politiker mit nanny, chauffeuer, assistent, sekretärin und wer weiß wem noch nicht versteht ist klar...
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11.02.2012 19:17 Uhr von kingoftf
 
+6 | -3
 
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Wozu Ruhestand? Soylent Green.....
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11.02.2012 19:30 Uhr von uss_constellation
 
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Wir haben genug Geld um: alle Leute mit 60 in die Rente zu schicken. Es ist nur eine Frage der Verteilung. Bei sinkenden Realgehältern der breiten Masse und ansteigenden Gewinnen einer immer kleiner werdenden Gruppe von Superreichen muss man sich über so eine Entwicklung nicht wundern. Aber für ein Währungssystem, das kurz vor seinem Ende steht, ist so eine Entwicklung ganz normal. Nach einer Währungsreform geht´s wieder von vorne los und in 60-80 Jahren wundern sich wieder alle wo das ganze Geld hin geht, wenn der Staat wieder den Großteil seiner Einnahmen für Schuldenzinsen ausgeben muss wie es jetzt der Fall ist. Da kommen auch die ganzen Sparpakete her, die hier ohne Unterlass geschnürt werden. Wir haben kein Europroblem und wir haben auch kein demografisches Problem, wir haben ein Problem des Systems, es hat nämlich einen zentralen Fehler: Das Zinsprinzip, Exponentielles Wachstum ist in der Realität unabbildbar.
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11.02.2012 20:05 Uhr von swac
 
+2 | -0
 
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@ End-Of-West: Schöner Wunsch, das Problem ist nur: Die Politiker bauen so schon genug Mist, da würde uns die Rente mit 55 nicht viel bringen. Es fällt ihnen dann noch mehr Unsinniges ein, so daß uns nur der Gnadenschuss bleiben würde
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11.02.2012 21:53 Uhr von FlatFlow
 
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und: jetzt brauchen wir nur noch die Jobs für über 67 Jährige, anschließend ein paar Bretter und handvoll Nägel :p
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11.02.2012 23:28 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Haha, geil. Viele leben so ungesund, die werden nicht mal ihre Rente erleben, köstlich.
Klar, schaffen bis zum abkratzen! Darum gehts ja...das Max-Planck-Institut hat herausgefunden, dass der Sinn des Lebens darin besteht, sein ganzes Leben lang arbeiten zu gehen.

Es lebe die Wissenschaft!
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12.02.2012 02:58 Uhr von Bruno2.0
 
+2 | -0
 
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Effektiv: werden aber trotzdem über 95% mit 60-65 in Rente gehen so hat man direkt man einen Verlust von 7-12Jahren des in die Kassen Zahlen somit spart die Regierung massig Geld das ist der eigentliche Grund...

Denn Ü65 arbeiten eigl. nur noch Leute die höher Verdiener sind und kaum bis keine Körperliche Anstrengung haben...da sitzen die Politiker auch in ihren Aufsichtsräten da sie ihr ganzes leben lang NICHTS machen müssen
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12.02.2012 03:22 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Jopi Heesters: hat mit 106 noch auf der Bühne gestanden und Honorar bekommen.

Worüber regt Ihr Euch eigentlich auf?
Es ist nie zu spät, zu arbeiten. Wenn es Spaß macht und einen geistig jung hält.
Man kann sogar zu solch später Stunde noch Held werden:

http://www.derwesten.de/...
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12.02.2012 06:20 Uhr von Logopogo
 
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Leute: macht mehr Kinder, dann zahlen auch mehr Leute in die Rentenkasse ein und ihr könnt früher den Lebensabend geniessen.

Ich finde, in die Rente sollte viel stärker einbezogen werden, wie viele Kinder jemand großgezogen hat. Diese Kinder zahlen ja schließlich auch später die Rente.

Aber naja, ist ja nix neues.
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12.02.2012 07:51 Uhr von Petabyte-SSD
 
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@zombie69: Das Verhältnis von Kriminellen ******* und Deutschen Arbeitern kannst Du an Deiner Bewertung ablesen.

11:9

Dürfte hingehen, in wären nur Berliner hier, dann wäre das Verhältnis so 90:3
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12.02.2012 08:49 Uhr von Golan
 
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@Logopogo: "Ich finde, in die Rente sollte viel stärker einbezogen werden, wie viele Kinder jemand großgezogen hat. Diese Kinder zahlen ja schließlich auch später die Rente."

Nach Deinem Modell würde dann jemand der nie gearbeitet hat, aber vor Langeweile 13 neue Arbeitslose zusammenpoppt, die volle Rente bekommen.
Und jemand der nur ein Kind hat, aber sich sein Leben lang den Arsch aufreisst und in die Kasse einzahlt, würde fast nichts bekommen. Naja, würde ja zumindest in unser heutiges System passen.

Und unsere Volksverräter in Berlin kassieren monatlich nebenbei auch noch utopische Renten, obwohl sie nie auch nur einen Cent in die Rentenkasse eingezahlt haben.
Aber von einem Bauarbeiter, der meisst schon mit 50 Schmerzpatient ist und kaum noch arbeiten kann, erwarten sie, dass er bis zum bitteren Ende knüppelt und einzahlt.

Jedesmal wenn ich diese Aufsichtsratsschmarotzer über Renten reden höre bekomme ich das kotzen.

@Schlottentieftaucher...
"wer eher gehen will in rente soll doch vorsorgen und kann dann gehe wird doch keine gezwungen länger als bis sechzig zu arbeiten
spare an der zeit, dann hatt du in der not"

Schon mal daran gedacht dass die meissten gar nicht genug verdienen um ausreichend vorsorgen zu können?

Jemand der sein Leben lang im Niedriglohnsektor ausgebeutet wurde muss in vielen Fällen sowieso bis weit über´s Rentenalter arbeiten, weil er von der mickrigen Rente nicht leben könnte.
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12.02.2012 09:17 Uhr von RTL-Zuschauer1921680
 
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Och: wer braucht rente wenn es harz4 gibt!! ich muste noch nie abeiten hrhrhrhr
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12.02.2012 09:23 Uhr von TeKILLA100101
 
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@Golan: "Schon mal daran gedacht dass die meissten gar nicht genug verdienen um ausreichend vorsorgen zu können?

Jemand der sein Leben lang im Niedriglohnsektor ausgebeutet wurde muss in vielen Fällen sowieso bis weit über´s Rentenalter arbeiten, weil er von der mickrigen Rente nicht leben könnte."

jemand der sein leben lang im niedriglohnsektor arbeitet macht auch irgendwas gewaltig falsch!

ich weiss, dass auch krankenschwestern oder pfleger dazugehören, was eine absolute sauerei ist. aber das war nicht immer so, das hat sich ja erst so entwickelt. also gehen wir davon auf, dass die leute, die vor 10 jahren da angefangen haben zu arbeiten, schon als niedriglöhner gelten. die müssten doch mittlerweile wissen, dass man da nichts bekommt für seine harte arbeit. also umschulen, was anderes machen. die menschen spüren lassen, dass man sowas nicht mit sich machen lässt,

ich habe dummerweise ne ausbildung in der lagerlogistik gemacht, mir wurde gesagt, das wäre immer wichtiger optimale lagerung usw... ich habs geglaubt und gemacht und es hat irgendwie auch spaß gemacht. nach der ausbildung gabs aber eben fast ausschließlich angebote von zeitarbeitsfirmen oder anderen drecksläden die mal eben 1000 euro brutto zahlen wollten.
also hab ich mich entschlossen zu studieren und hoffe, dass mir das mehr bringen wird...
(ich hab gottseidank keinen von den billiglöhnern platz bekommen, muss dafür aber nen arsch als arbeitgeber hinnehmen)
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12.02.2012 10:09 Uhr von Golan
 
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@TeKILLA100101: "jemand der sein leben lang im niedriglohnsektor arbeitet macht auch irgendwas gewaltig falsch!"

Es hat nicht jeder die Möglichkeit zu studieren, schon mal daran gedacht?
Schon mal daran gedacht dass viele Pfleger/innen ihren Beruf aus Überzeugung ausüben? Weil sie anderen Menschen helfen wollen?

Ist das ein Grund sie auszunutzen?

Und wer sollte Dir dann Deine Brötchen verkaufen wenn plötzlich alle so schlau sind wie Du, ihren Job hinschmeissen und studieren gehen? Ein BWL Student? ;-)

So viele Fragen....
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12.02.2012 10:36 Uhr von TeKILLA100101
 
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@Golan: ein logistik student...

ich dachte das wäre klar als ich schrieb, dass das ne sauerei ist... aber gut ich sags gerne mal deutlich: es gibt keinen grund jemanden auszunutzen!!!
und ja die machen es (sicher nicht alle aber viele) aus überzeugung und das ist auch gut so. aber, wenn man weiss, dass man da nichts erreichen kann (finanziell gesehen) und man sich aber mehr (finanzielle) freiheit wünscht, muss man an der stelle vielleicht einen abstrich machen oder irgendeine art kompromiss eingehen.

achso und wenn brötchenverkäufer soein tolles gehalt bekommen würden, wie sie es sich wünschen, dann könntest du und ich die brötchen nicht mehr bezahlen... die meisten, aber eben nicht alle unternehmen sind so gestrickt, dass sie ihre mitarbeiter ausbeuten, viele können wirklich, um auf dem markt bestehen zu können, nicht mehr bezahlen, auch wenn leute wie du sowas nicht wahrhaben wollen...
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12.02.2012 12:51 Uhr von Golan
 
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Ja, ich langweile mich "...muss man an der stelle vielleicht einen abstrich machen oder irgendeine art kompromiss eingehen"

...was diese Menschen auch tagtäglich machen. Bis irgendwelche Leute mit ihrer Gier über die Strenge schlagen und das Fass überläuft.
Dass kleine Unternehmen oft nicht mehr zahlen können ist mir auch klar, das habe ich auch nie bestritten. Es sind die Grosskonzerne die Milliardengewinne einfahren und dann nochmal tausende Mitarbeiter feuern um noch mehr Profit zu machen, aber das hat nichts mit dem eigendlichen Thema zu tun.

Ich selber verdiene in meinem Job überdurchschnittlich gut, das heisst aber nicht dass ich gutheissen muss, dass Menschen die ihr Leben lang hart arbeiten, kaum von ihrer Rente leben können.
Das kann man nicht einfach mit einem "sie hätten sich ja entscheiden können reich zu werden" abtun.
Das geht auch schon seit Menschengedenken so, ich weiss. Eine elitäre Oberschicht die auf Kosten der armen im Geld schwimmt. Aber nur weil es so ist und immer so war muss ich es ja nicht gut finden.
Manchmal muss man eben kotzen wenn man zuviel billigen Fusel gesoffen hat.

Wie auch immer, das System ist scheisse und wird es immer bleiben. Weil die, die davon profitieren, darüber entscheiden wie es aussehen soll.
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12.02.2012 14:28 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ Golan: wenn man es ändert rufen andere, dass es dann scheisse ist. ändert man es dann, dann kommen nochmal andere die sich beschweren. man wird NIE alle menschen zufriedenstellen können....

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