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Berlin: Fast zehn Prozent mehr Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher

Die Jobcenter in der Bundeshauptstadt Berlin haben im vergangenen Jahr offenbar die Zügel angezogen. Zwischen Januar und September haben die Behörden in rund 68.500 Fällen das Arbeitslosengeld II (ALG II) gekürzt. Das waren 9,2 Prozent mehr Fälle als im Vorjahreszeitraum.

Die Sanktionsquote liegt dabei in Berlin bei 3,5 Prozent, allerdings mit deutlichen Unterschieden der einzelnen Bezirke. So ist das Jobcenter in Charlottenburg-Wilmersdorf mit 2,1 Prozent das mit der geringsten Quote. Das Jobcenter Neukölln hingegen griff mit 4,9 Prozent deutlich härter durch.

Die Erhöhung der Sanktionen hat nach Auskunft der Berliner Regionaldirektion für Arbeit einen Grund. Wegen der guten Konjunktur gebe es einfach mehr Arbeitsangebote. Außerdem können "gut vermittelbare Arbeitslose" nun dank 350 neu eingestellter Vermittler "engmaschiger" betreut werden.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Prozent, Arbeit, Arbeitslosigkeit
Quelle: www.tagesspiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2012 14:18 Uhr von spencinator78
 
+5 | -9
 
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´Die Jobcenter in der Bundeshauptstadt Berlin haben in diesem Jahr offenbar die Zügel angezogen. Zwischen Januar und September´

Hä?
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11.02.2012 14:39 Uhr von SNnewsreader
 
+4 | -0
 
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@spencinator78: Vielleicht wurde das ja schon korrigiert, aber ich lese:

Die Jobcenter in der Bundeshauptstadt Berlin haben im vergangenen Jahr offenbar die Zügel angezogen. Zwischen Januar und September (also 2011).

mfg
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11.02.2012 14:50 Uhr von STN
 
+24 | -2
 
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Meine Freundin hat auch gerade eine Sanktion vom Jobcenter bekommen.
Sie hat sich im Dezember abgemeldet (hat auch eine Bestätigung davon), da sie eine Job gefunden hat. Gestern hat sie ein Brief bekommen, das sie eine Sanktion von 10% bekommt, weil sie am 3. Feb. 2012 nicht zu ein Bewerbungs Lehrgang gekommen ist.

Soviel zum Job Center....
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11.02.2012 14:56 Uhr von Rheinnachrichten
 
+8 | -0
 
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@STN: Das nennt man dann wohl "engmaschige" Betreuung.

Dein Einwand ist schon fast ne neue News wert, allerdings in der Rubrik "Kurioses/Missgeschicke".

Danke für Deinen Beitrag.
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11.02.2012 15:34 Uhr von SNnewsreader
 
+8 | -0
 
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STN: Auch meine Frau erhielt 6 Monate eine "Aufstockung", da sie nur eine 26,5,Std. Stelle hatte. Seit 1.4. hatte sie eine Vollzeitstelle und wir haben dem Jobcenter sechs mal geschrieben das wir die Kohle nicht mehr brauchen. Zwei mal habe ich das Schreiben persönlich der Sachbearbeiterin gegeben. Im November haben die dann endlich reagiert und wollten uns den schwarzen Peter zuschieben.

Kohle zurück? Nö! Ich sehe das als Ausgleichszahlung der verminderten Mietkosten, die illegal abgezogen wurden.

Es ist erstaunlich das grad die ärmsten Bundesländer verschwenderisch mit Sozialleistungen umgehen, wobei mich das hier in BaWü doch irritiert. Die sind sonst so schnell hier die Kohle zu streichen.

Sanktionen haben nur Sinn, wenn auch das andere stimmt. Wer kommt denn für zu viel gezahlte Hilfe auf? Die werden nicht sanktioniert.

[ nachträglich editiert von SNnewsreader ]
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11.02.2012 15:46 Uhr von raterZ
 
+6 | -0
 
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seltsam seltsam: ich kenne auch fälle, wo man nicht einfach wieder aus harz IV heraus kam, sondern erst nach zig briefen kapiert wurde, dass man auf die zahlungen verzichtet.. das ist schon ein bisschen merkwürdig.
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11.02.2012 17:14 Uhr von ltcolumbo
 
+3 | -1
 
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Interessant auch die: der ARGE nahestehenden, arbeitsvermittelnden Unternehmen. Da werden Provisionen bezahlt wenn solch ein Unternehmen einen ausbeuter-Job vermittelt. Eine Bekannte hat sich einen eigenen Job besorgt und wurde dann angemacht vonwegen "wie können Sie das einfach hinter meinem Rücken machen?!". Sprich eine mögliche Provision ist entfallen...

Der Name allein schon - ArbeitsAGENTUR. Das ist ohne zu übertreiben nichts anderes als moderner Sklavenhandel. Dazu die ganzen Gängelungen: Briefe wurden immer per Einschreiben verschickt, Sachbearbeiter behauptet aber die Kontoauszüge nicht bekommen zu haben. Im Ordner neben ihm sind diese aber sichtbar... Was ich da schon alle gehört habe. Es scheint wohl auch schon normal zu sein immer zu zweit zu so einem Sachbearbeiter zu gehen?? Habe ich jedenfalls so mitbekommen das zumindest weibliche Personen das so handhaben weil die Sachbearbeiter sie sonst bis zum geht nicht mehr fertig machen.
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11.02.2012 18:34 Uhr von BoltThrower321
 
+5 | -1
 
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@itcolumbo: Zum Amt IMMER mit einer 2ten Person gehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Meiner Erfahrung ist es stets das gleiche:

-inkompetenz
-verlogen
-unerlaubte Rechtsberatung
-faul

Hier muss man sich schützen!
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11.02.2012 20:23 Uhr von fromdusktilldawn
 
+0 | -7
 
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man eye, ihr bekommr alles vom staat, und meckert immer noch rum, tztztz
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12.02.2012 09:44 Uhr von RTL-Zuschauer1921680
 
+0 | -5
 
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pffft: die wollten mich letztens auch das ich ARBEITE sonst kein geld!! die spinnen doch!!!
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14.02.2012 19:13 Uhr von Jorka
 
+0 | -0
 
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@an die beiden Pappnasen über mir: Ich wette Ihr beide seid selbst Hartzer. ;-)

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