USA: Football-Spieler haben erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
Laut einer im "American Journal of Cardiology" veröffentlichten Studie erkranken Football-Spieler in den USA häufiger an Herzerkrankungen oder Schlaganfällen als die normale Bevölkerung.
Für die Studie haben die Forscher die Daten von insgesamt 3.400 Fooball-Spielern in der National Football League in den USA ausgewertet. Von den untersuchten Profis waren 2007 bereits 334 gestorben. Nimmt man die normale Lebenserwartung eines US-Amerikaners, hätten nur halb so viele sterben dürfen.
Grund für die kardiologischen Erkrankungen von Football-Spielern wäre wohl ein erhöhter BMI. Der sogenannte Body Mass Index gibt an, in welchem Verhältnis Körpergröße und Körpergewicht stehen. Wenn er einen bestimmten Wert überschreitet, gilt er als Risikofaktor für unter anderem Herzerkrankungen.