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Toyota: Avensis mit massiven Problemen bei Xenon-Scheinwerfern

Der japanische Autobauer Toyota, sonst ein Muster an Zuverlässigkeit, hat derzeit ein gravierendes Problem mit seinem Mittelklassemodell Avensis zu kämpfen. Speziell geht es dabei um die Modelle mit Xenonlicht.

Hier kann bei Modellen bis 2007 Feuchtigkeit in die Scheinwerfer eindringen, was auf lange Sicht den Reflektor erblinden lässt. Da dies langsam und mit der Zeit geschieht, bleibt dieser gefährliche Mangel oft von den Haltern zunächst unbemerkt.

Das Ganze ist eine kostspielige Sache. In der Toyota-Werkstatt kostet der Wechsel beider Scheinwerfer rund 1.200 Euro. Das Problem scheint zudem in großem Stil aufzutreten. Ein Sprecher Toyotas bestätigte, das alleine in den zurückliegenden zwei Jahren 9.446 Scheinwerfer für den Avensis verkauft worden seien.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Toyota, Scheinwerfer, Xenon
Quelle: www.autobild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2012 10:43 Uhr von rolf.w
 
+2 | -1
 
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Nunja: Das ist zwar schlecht fürs Image, aber wie viele Käufer werden das schon bedenken, zumal die fehlerhaften Teile schon vor einiger Zeit verbaut/verkauft wurden? Und da die Garantie auch schon um ist, ist es wieder gut fürs Folgegeschäft.
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11.02.2012 11:04 Uhr von hotspott
 
+4 | -2
 
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Dieses Problem hatte ich auch: kurz nach Ablauf der Garantie.
Die Reparatur wurde auf Kulanz durchgeführt.
Damals hatte ich hinter einem Scheinwerfer Feuchtigkeit.
Nach meinem Besuch in der Werkstatt wurden mir beide Scheinwerfer komplett gewechselt.
Damals habe ich mich gefragt warum beide gewechselt wurden, wenn nur einer betroffen war.
Heute habe ich die Erklärungbekommen.
Mein Avensis ist Bj. 2006.Ich rate nur jedem in dieser Sache aktiv zu werden. Zur Not auch mit einem Anwalt vor Gericht.

[ nachträglich editiert von hotspott ]
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11.02.2012 12:17 Uhr von Perisecor
 
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@ tsunami13: Aufgrund deiner Postings nehme ich an, dass du noch jünger bist, und mit jugen Jahren glaubt man immer, alles besser zu wissen - daher sei dir auch dieser eher weniger clevere Post verziehen. Das nur vorweg.


"oder eine Folge der Gier und des Sparwahn ist"

Fehler lassen sich nicht vermeiden - das klappt schon bei sehr einfachen Dingen nicht, bei hochkomplexen Gegenständen wie modernen Autos sind die Fehler dann natürlich zahlreicher und in der Auswirkung stärker.


"Aber es kann nicht sein"

Da hattest du vielleicht pech, demgegenüber stehen aber viele Leute, die keine Probleme haben.



"Was bekannt ist, ist das die Autos beim kleinsten Bums auseinanderfallen, der Insasse aber unverletzt bleibt.
Kleinste Delle in der Stoßstange kostet dann gleich 700 €. "

Das ist Absicht. Das Fahrzeug soll möglichst viel Energie aufnehmen, damit der Insasse eben unverletzt bleibt. Das klappt aber nur, wenn sich alle Teile sofort und auf eine bestimmte Art und Weise verformen.

Du wirst sicher zustimmen, dass eine kaputte Stoßstange für 700€ oder ein kaputtes KFZ für 20.000€ besser sind als querschnittsgelähmt oder tot zu sein.
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11.02.2012 13:20 Uhr von AdiSimpson
 
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viele sind so naiv: und glauben man kann ein auto "perfekt" bauen. bei sovielem teilen werden sich immer irgenwelche fehler/schwächen einschleichen, mal gravierender bzw. kostenintensiver, mal sind es nur kleingkeiten.

das mecedesmodelle keine probleme mit ihrem xenon haben, aber langsam sich in eisenoxid/rost umwandeln wird seltener erwähnt.
es werden grundsätzlich immer fehler der ausländischen modelle erwähnt, bzw. in der presse breitgetreten, die deutschen fallen dann unter das "kann schon mal passieren"
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11.02.2012 15:22 Uhr von Perisecor
 
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@ tsunami13: "wir fliegen zum mond und da soll es nicht möglich sein bessere autos zu bauen?"

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.

Natürlich wäre es, rein theoretisch, möglich, ein perfektes Auto zu bauen. Dann würde aber ein Golf z.B. 250.000€ kosten anstatt 20.000€.

Ab einem gewissen Grad an Perfektion und Störunanfälligkeit wird jedes weitere Bisschen mit enormen Mehrsummen erkauft.


U.a. deshalb hat man z.B. bei den Mondmissionen ganz klar auch Verluste der Raketen und Verluste von Menschenleben einkalkuliert, gleichzeitig aber auch zur Vermeidung eben dieser Dinge die Systeme redundant ausgelegt. Oft genug sind 1-2 Ebenen der Steuercomputer ausgefallen und dann musste eben das 3. oder 4. Backupsystem übernehmen, siehe hierzu auch Apollo 13.


Das generelle Vorhandensein von geplanter Obsoleszenz ist ja unstrittig, aber hier z.B. muss Toyota auf eigene Kosten reparieren - die Vermutung, das sei geplant, ist also nicht haltbar.


"Wann hast Du Dir mal die letzte Pannenstatistik angeschaut? Nein, nicht die von VW, sondern eine unabhängige."

Es gibt meines Wissens nach keine solche Statistik. Selbst die Statistiken des ADAC rechnen menschliches Fehlverhalten mit ein, z.B. leere Batterien/Kraftstofftanks, platte Reifen durch falsches Befüllen o.ä.
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12.02.2012 05:08 Uhr von Peter323
 
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das mit der Stoßstange iss so ne Sache: also mir wäre ne unlackierte Stoßstange wie früher eigentlich viel lieber.

Die kann man dann einfach austauschen und gut iss.

Die heutigen Stoßstangen musst ja immer lackieren, weil sie ohne Lack rein gar nix aussehen und jeden noch so kleinen Kratzer siehst auf denen.
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18.09.2013 15:36 Uhr von exter
 
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ich hatte meine Scheinwerfer einmal einfach beim refoptik neubedampfte statt neue zu kaufen.

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