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Iran: China und Indien wollen Atomgespräche wieder in Gang bringen

Da die verhängten Sanktionen den Handel erschweren, will die Chinesische und Indische Regierung die ins Stocken geratenen internationalen Atomgespräche mit dem Iran wieder in Gang bringen. Zu diesem Zweck wird China einen Vertreter nach Teheran schicken.

Die beiden größten Abnehmer von Iranischem Öl wollen den Konflikt in jedem Fall auf diplomatischem Wege lösen. Kurz zuvor hatte der EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy Indien dazu gedrängt, den Druck auf den Iran zu erhöhen.

Während der Handel von Lebensmitteln und Öl mittlerweile größtenteils im Tausch gegen Gold erfolgt, ist die Einfuhr von Baustahl bereits zum Erliegen gekommen, da die Iranischen Firmen keine Möglichkeit mehr haben an Devisen zu gelangen.


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WebReporter: Apophis_83
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, China, Iran, Indien, Handel, Atom
Quelle: www.handelsblatt.com

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10.02.2012 21:57 Uhr von Apophis_83
 
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Nutznießer der Handelsbeschränkungen dürfte China sein, dessen Verhandlungsposition gegenüber den iranischen Ölgesellschaften deutlich besser geworden ist. Die Volksrepublik drängt den Iran zu Preisnachlässen - was sie mit der Verringerung der Einfuhren durchsetzen will. Aber nur mit noch höheren Käufen Chinas könnte der Iran die Auswirkungen der Sanktionen ausgleichen.

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