10.02.12 16:16 Uhr
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Inflationsrate in Deutschland doch oberhalb der Zwei-Prozent-Marke (Update)

Ende Januar 2012 meldete das Statistische Bundesamt, Destatis, dass die Preissteigerung im Januar erstmals wieder unter die Zwei-Prozent-Marke gesunken ist (ShortNews berichtete). Doch nun haben die Bundesstatistiker noch mal nachgerechnet. Ergebnis: Die Inflation liegt zu Jahresbeginn bei 2,1 Prozent

Zwar bestätigte das Bundesamt, dass die Preise im Januar gegenüber Dezember 2011 um 0,4 Prozent gesunken sind. Grund für die Korrektur der Jahresteuerungsrate waren erneut die Energiepreise. Benzin und Diesel stiegen im Jahresverlauf um 6,4, der Energieträger Heizöl sogar um 17,2 Prozent an.

Insgesamt erhöhten sich die Energiepreise im Warenkorb der Statistiker um 7,2 Prozent gegenüber Januar 2011. Ebenfalls teurer waren Kaffee (+ 17,7 %) und Margarine (+ 24,2 %). Günstiger war dagegen Gemüse. Hier stellten die Statistiker einen Preisrückgang von 9,5 Prozent fest.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Prozent, Update, Marke, Inflationsrate
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2012 16:19 Uhr von Rheinnachrichten
 
+2 | -1
 
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Nachtrag: Hier der Link zur Vorgängermeldung:

http://www.shortnews.de/...
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10.02.2012 16:53 Uhr von sicness66
 
+6 | -5
 
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Der Warenkorb: ist nichts weiter als ein Propagandainstrument der Regierenden.

"Bei Pauschalreisen verzeichneten die Statistiker einen Rückgang um 16,8 Prozent"

-16,8 % Reisen
+17,2% Heizöl
----------
0,4 % Inflationsrate.

Klasse!
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10.02.2012 17:41 Uhr von Rheinnachrichten
 
+2 | -2
 
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@sicness: wenn, dann ist es ein verdammt ausgeklügeltes Propagandainstrument.

http://www.destatis.de/...

;-)
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10.02.2012 17:44 Uhr von TausendUnd2
 
+2 | -2
 
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Augenwischerei! Dem Euro geht es längst nicht so gut, wie dargestellt.
Der einzige Referenzwert hierfür ist meines Erachtens nach der Goldwert und nicht paar Zahlen die das statistische Bundesamt rausgibt um uns alle ruhig zu stimmen.

Man schaue sich einmal den 10-jahres-Verlauf des Goldpreises an´ und bemerke, dass der Goldpreis von rund 270€ pro Feinunze auf aktuell 1303,23€ pro Feinunze gestiegen ist - und eins steht fest, Gold hat in dem Zeitraum nicht an Wert zugelegt, sondern der Euro an "Wert" verloren.
Gold ist immer gleich wertvoll, nur je nach Kurslage der Währung teurer.
Als ob ein Wertverlust des Euro von 30% im Zeitraum von Anfang 2009 bis anfang 2011 so positiv zu werten ist...
Pah!
Die in Brüssel werden noch ihr blaues Wunder erleben!
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10.02.2012 17:49 Uhr von Petaa
 
+7 | -1
 
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realistisch: Der "Warenkorb" ist sowieso total unrealistisch und spiegelt in keiner Weise die reale Inflationsrate wieder.

Wenn ich mir die Energiepreise und den Einkaufskorb am Wochenende anschaue, sind das in den letzten 10 Jahren locker 120% mehr, also deutlich mehr als eine Preisverdopplung. Das macht dann eine durchschnittliche jährliche Inflationsrate von 8-9%.
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10.02.2012 20:25 Uhr von Twaini
 
+1 | -0
 
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jajaja: da haben sie wieder wie immer alles fein schön geredet und die Abzocke geht weiter
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11.02.2012 00:05 Uhr von DEvB
 
+1 | -0
 
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@TausendUnd2: Ok...das musst du mir erklären!

Wieso bitte schön ist Gold immer gleich wertvoll? Auch Gold ist (zumindest in meiner kleinen Welt) eine Ware deren Preis über Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Gold wird immer wichtiger, da es für fast alle technischen Geräte benötigt wird. Gleichzeitig steigt die Nachfrage, weil Gold momentan als Geldanlage sehr gefragt ist. Daraus lässt sich der Preisanstieg der letzten Jahre erklären. Würde jemand nun Unmengen an Gold finden und auf den Markt werfen würde der Goldpreis massiv fallen... und zwar in allen Währungen. Das bedeutet dann aber nicht, dass die Währungen besser werden, geschweige denn die Kaufkraft der Bürger steigt... Den Goldpreis als Massstab für die Kaufkraft eines andes zu nehmen halte ich für absolut daneben...

Falls ich mich irre, kläre mich bitte auf...

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