Alternative zur Obduktion - Autopsie per Computertomographie
Manche Erkrankungen oder Umstände, die zum Tode führen, können nur durch eine Obduktion gefunden werden. Jedoch stimmen immer weniger Angehörige einer Obduktion zu.
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) führt seit einiger Zeit auch virtuelle Autopsien durch. Mit einer speziellen Computertomographie-Untersuchung werden die Toten gescannt und durchleuchtet. Der Körper bleibt dabei völlig unversehrt.
Die neue Methode wurde in einer Studie an 162 Menschen durchgeführt. Bei etwa jedem Fünften konnten so unentdeckte Krankheiten gefunden werden. Ebenso eignet sie sich, um Luftansammlungen oder Blutungen leichter zu erkennen. Mit dieser Methode kamen auch die Angehörigen besser klar.