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Syrien: Nachbarländer fürchten den Sturz des Regimes

Auch wenn die Lage in Syrien ähnlich ist wie seinerzeit in Libyen, greift der Westen nur mit halbherzigen Resolutionen ein. Die Gründe für die Zurückhaltung sind vielfältig: Einerseits gibt es keine Aussicht auf lohnende Öl-Förderverträge nach einer erfolgreichen Revolution.

Zum anderen fürchtet man um die Stabilität der Region, wenn das Assad-Regime fällt. In einer alten Maxime der orientalischen Politik heißt es: "Ohne Syrien gibt es keinen Frieden in Nahost."

Die israelfeindliche Hisbollah fürchtet um einen politischen Machtverlust und das Abschneiden ihrer Waffennachschublinien, die durch syrisches Gebiet verlaufen. Selbst Israel hat Interesse daran, dass Assad an der Macht bleibt, denn "ein berechenbarer Feind ist besser als ein unberechenbarer Feind."


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WebReporter: Apophis_83
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, Sturz, Nachbar, Baschar al-Assad, Regime
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2012 17:17 Uhr von Apophis_83
 
+1 | -0
 
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Wer mehr darüber Wissen möchte bitte die Quelle lesen,ich konnte hier leider nicht alles unterbringen.
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10.02.2012 18:07 Uhr von jaycee78
 
+1 | -2
 
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Türkei würde vom Sturz Assads profitieren: Der Iran würde indes seinen wichtigen Verbündeten verlieren. Deshalb sollen 15.000 iranische Spezialsoldaten von dort angefordert worden sein.
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10.02.2012 18:08 Uhr von usambara
 
+1 | -4
 
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die Chancen standen von Anfang an sowieso schlecht, das die Revolution die Kriegsmaschinerie Assads ohne Hilfe von außen übersteht.
Hier kämpfen arabische Sunniten mit Kurden und jetzt auch Drusen gegen eine 20%tige Minderheit schiitischer Alawiten, die dem Iran und der libanesischen Hisbollah nahe stehen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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10.02.2012 18:44 Uhr von usambara
 
+1 | -1
 
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heutige Proteste in Hama, eine Stadt die Assad Senior in den 80zigern geplättet hat- mit 30.000 Toten.
http://de.wikipedia.org/...
http://www.youtube.com/...

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