Syrien: Assad hungert Homs aus
Die Protesthochburg Homs ist durch Assad-Truppen vollständig von der Versorgung abgeschnitten, Internet, Telefon und Strom sind in weiten Teilen der Stadt mittlerweile abgestellt. Wichtige Versorgungsgüter in die Stadt zu schmuggeln ist durch überall postierten Scharfschützen so gut wie unmöglich.
Inzwischen wurden mehrere Lazarette eingerichtet, um Verwundete wenigstens notdürftig zu versorgen. Aber die wenigen Ärzte sind mit der Menge der Verletzten überfordert und das Fehlen von wichtigen medizinischen Gütern bedeutet für viele den Tod.
Die Freie Syrische Armee (FSA) umfasst eigenen Angaben zufolge etwa 30.000 Kämpfer, ihnen gegenüber stehen 300.000 Soldaten des Regimes. Gegenwärtig versuchen Assads Truppen den Widerstand durch tagelange Dauerbombardements zu brechen, um so den Sturm auf die Stadt vorzubereiten.