Wien: Racheakt an einem Ex-Autohändler - Schuss traf in sein Gesicht
Ein im Jahr 2002 wegen Mordes zu 15 Jahre Haft verurteilter Autohändler hatte Freigang. In wenigen Tagen wäre er früher, damit nach zehn Jahren, wegen guter Führung freigelassen worden. Nun wäre sein Freigang fast tödlich für ihn geendet.
Der 51-Jährige war mit dem Auto in Wien unterwegs, als er während des Einparkens von einem Schuss durch sein Autofenster ins Gesicht getroffen wurde. Er war noch in der Lage einen Notruf mit seinem Handy abzusetzen. Danach wurde er in eine Klinik gebracht und operiert. Lebensgefahr besteht nicht.
Der Autohändler erschoss 2002 einen Geldverleiher in einem Lokal mit einer Schrotflinte. Voraus ging, dass er von dem Wucherer erpresst worden war; der drohte sein Kind zu entführen, falls er nicht das verliehene Geld mit den Wucherzinsen zurück bekommt. Ein Racheakt wird jetzt vermutet.