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Atomausstieg: Vattenfall klagt gegen Deutschland

Die Spatzen haben es längst von den Dächern gepfiffen, nun ist es tatsächlich wahr geworden: Vattenfall verklagt Deutschland vor der Weltbank - Grund ist der Atomausstieg.

Vattenfall selbst hat das Verfahren bereits bestätigt, derzeit liegt Deutschland eine sogenannte "Notice of Disbute" vor, welche eine gütliche Einigung zwischen Vattenfall und Deutschland ermöglichen soll. Kommt es zu keiner Einigung, wird das Verfahren eröffnet.

Überraschend kommt die Klage des schwedischen Energieriesen kaum. Pro Tag geht Vattenfall mit seinen zwei stillgelegten Atomkraftwerken (Brunsbüttel und Krümmel) eine Million Euro verloren. Nun erwarten die Schweden eine "Entschädigung".


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Klage, Atomausstieg, Vattenfall
Quelle: www.green-hype.de

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09.02.2012 19:37 Uhr von DP79
 
+4 | -10
 
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Wie das Problem gelöst werden soll, ist eine gute Frage. Wichtiger aber ist, das Deutschland - nach Fukushima - bei seinem Nein zur Atomenergie bleibt und nicht einknickt. Dann aber scheinen Entschädigungszahlen sicher...
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09.02.2012 20:20 Uhr von Sir.Locke
 
+9 | -6
 
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"Vattenfall klagt tatsächlich gegen Deutschland": ja, wieso auch nicht? wieder einmal wurde überstürzt etwas in gang gebracht, bzw. hier beendet, ohne auch nur einmal nachzudenken...
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09.02.2012 20:37 Uhr von Pils28
 
+5 | -8
 
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Wenn denen D nicht gefällt, können die gerne: drauf verzichten als Energieversorger bei uns tätig zu sein. Zwingt sie keiner in D zu bleiben. Mit der Politik eines Landes muss man klarkommen. Und das sich diese zumindest alle 4 Jahre drastisch ändern kann, kann man sogar in Wikipedia nachlesen.
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09.02.2012 20:48 Uhr von Sir.Locke
 
+8 | -3
 
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@Pils28: ähm, hää? was hat das eine mit dem anderen zu tun?!

vattenfall, wie auch jeder andere atomstromlieferant, hat beim bau bzw. der kraftwerksübernahme nicht nur viel geld investiert, sondern sicherlich auch eine entsprechende laufzeitgarantie durch den bund erhalten. diese laufzeitgarantie ist nun für viele kraftwerke gekippt worden - ohne für deutschland-trifftige gründe (d ist weder erdbebengebiet in gefährlicher stärke, noch ist mit tsunamis zu rechnen die durch halbe land jagen, und mögliche flugzeugabstürze sind auch nur propaganda). da ist es doch vollkommen nachvollziehbar das man jetzt die rechnung für die vorzeitige schliessung einreicht. denn neben dem bau muss ja schließlich auch der rückbau bezahlt werden, und der ist widerum höher als die baukosten. und diese beiden kosten sind auf die gesamte laufzeit als preis an den kunden gerechnet, oder glaubst du das so ein kraftwerk nach 5 jahren abbezahlt ist?
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09.02.2012 21:01 Uhr von Pils28
 
+4 | -7
 
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Gefährungslage ist relativ. Ich meine beim Three Mile Island Unfall gab es auch weder Erdbeben noch einen Tsunami noch einen Terroranschlag. Und dennoch ist auch er passiert. Und ich denke die Verträge beinhalten eine Menge entsprechender Klauseln, dass aufgrund geänderter Einschätzung der Gefährdungslage oder anderer subjektiver Gründe ein Kraftwerk vom Netz gehen darf. Die Energiekonzerne empfinde ich momentan als kriminelles Kartell, mit denen viel zu nett umgegangen wird.
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10.02.2012 08:57 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -0
 
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kein Problem: Nachdem die meisten Deutschen ja angeblich gegen Atomkraft sind, ist das ganze doch recht einfach. Jedem Haushalt in Deutschland einen Zettel schicken, in dem gefragt wird ob er für oder gegen Atomkraft ist. Die Antwort innerhalb von 3 Wochen zurückfordern. Dann hat man eine Liste aller Atomkraft-Gegner und kann diese bei einer Geldstrafe zahlen lassen.

Bin gespannt wieviele Prozent dann plötzlich nur noch gegen die Atomkraft sind wenn die Mehrkosten auf einmal sich direkt auf den eigenen Geldbeutel auswirken, und nicht nur indirekt irgendwo hintenherum.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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10.02.2012 11:00 Uhr von karmadzong
 
+0 | -1
 
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@sir.locke: haben sie gezahlt?? der bau der Meisten AKW wurde durch den Steuerzahler hoch subventioniert, ebenso die entsorgung des Mülls.. sollte also irgendeiner der AKW Betreiber recht bekommen würde ich eine gegenklage auf übernahme der gestehungs und entsorgungskosten durch eben diese Konzerne sorgen.. und falls sie doch wieder anfahren dürfen eine versicherung in Höhe der zu erwartenden schäden bei einem SuperGAu wie in Fukushima abzuschließen.. das dürfte bei den zu erwartenden Versicherungssummen doch deutlich die Wirtschaftlichkeit übersteigen.....

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