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Schweden: Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt schlägt Rente mit 75 vor

Wer lange lebt, muss lange arbeiten. So das Credo des neuen Rentenvorschlags des Ministerpräsidenten von Schweden, Fredrik Reinfeldt, der das Renteneintrittsalter auf 75 anheben möchte. Damit stößt der Premier auf massiven Widerstand in der Bevölkerung - 90 Prozent lehnen die Forderung ab.

"Wir werden mit 30 nicht das arbeiten, was wir mit 70 tun. Aber wenn wir den Standard bewahren wollen, den wir uns erwarten, müssen wir länger werktätig bleiben.", so Reinfeldt. Arbeitnehmer sollten im Laufe der Karriere den anstrengenden Beruf hin zu einer weniger stressigen Arbeit wechseln.

Der Staat müsse diese Umschulungen fördern, so der Vorschlag des konservativen Ministerpräsidenten. Ein 55-jähriger Arbeitnehmer sei damit interessanter für den Arbeitgeber, wenn er noch 20 Jahre arbeiten würde. Schweden hat mit 64,3 Jahren schon heute einen der höchsten Werte beim Arbeitsausstieg.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Schweden, Rente, Ministerpräsident
Quelle: www.ksta.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2012 16:20 Uhr von sicness66
 
+30 | -2
 
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Also wird Schweden jetzt auch von einem Schwachkopf regiert. Gut zu wissen. Wie weit weg muss von der Realität sein, um so etwas ernsthaft vorzuschlagen ? Ich warte darauf, dass wir bald über Kinderarbeit diskutieren, damit wir uns endgültig wieder ins 19. Jahrhundert zurückentwickeln...
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09.02.2012 17:12 Uhr von raterZ
 
+8 | -1
 
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noch bessere idee: renten einfach gleich abschaffen. aber dann sollte eben auch kein geld mehr für irgendwas verlangt werden und jeder zahlt nur für private rentenversicherungen. so hätten die liberalen es doch gerne.

rente mit 75 ist echt witzig - wer aufgrund krankheiten nicht mehr arbeiten kann, wird dann mit hunger beiträgen abgespeist. so entlastet man die kassen natürlich gut, die sich auf den finanzmärkten verspekuliert haben und dann erklären müssen, wo das geld hin ist.

schweden ist aber neben griechenland das andere experimentierfeld der mächtigen. dort wird ja auch versucht das bargeld komplett abzuschaffen.

[ nachträglich editiert von raterZ ]
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09.02.2012 17:28 Uhr von CommanderRitchie
 
+6 | -1
 
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Boahahaha.......... der hat sein Diplom bestimmt auch "geschenkt" bekommen......
So ne "Smörebröt-Bratze" im Anzug und Krawatte... typisch !!!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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09.02.2012 17:43 Uhr von fromdusktilldawn
 
+1 | -1
 
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rente sollte gezahlt werden, wenn der arbeitnehmer nicht mehr arbeiten kann, dh wenn er es mit 90 noch tut ist es gut, der unternehmer sollte alles für seine arbeiter tun, damit sie gesund bleiben !!!
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09.02.2012 18:02 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -2
 
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Frankreich: Beibehaltung der Rente mit 60: Da ist mir das Wahlversprechen Francois Hollande, Herausforderer Nicolas Sarkozys und Favorit für die französischen Präsidentschaftswahlen im Mai, doch deutlich angenehmer: Das Beibehalten der Rente ab 60.

Zur Erinnerung: Frankreichs "Rentenreform" bestand bislang darin, ab 2018 die Rente ab 62 einzuführen. (...dafür erhielt Sarkozy selbstverständlich das Lob unserer Kanzlerin, freilich ohne den Bundesbürgern jedesmal den Inhalt mitzuliefern).

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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09.02.2012 19:54 Uhr von Jonny0r