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Griechische Regierung einigt sich auf Sparprogramm (Update)

Nach tagelangen Verhandlungen gibt es jetzt in Griechenland eine Einigung: Griechenland ist nun bereit, einen radikalen Sparkurs zu fahren. Damit gehen die griechischen Spitzenpolitiker weitgehend auf die internationalen Forderungen ein, welche die EU, der IWF und die EZB aufgestellt haben.

Die Einigung über Parteigrenzen hinweg ist zugleich aber auch Grundvoraussetzung für neue Finanzhilfen. Griechenland ist weiterhin stark von der Insolvenz bedroht.

Bereits am Mittwoch haben die Spitzenleute der griechischen Parteien mehr als sieben Stunden lang verhandelt. Das Treffen wurde allerdings abgebrochen, da es zu keiner Einigung in Bezug auf die Rentenkürzungen kam.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Einigung, Schuldenkrise, Sparprogramm, Troika, Griechenlandkrise
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2012 15:02 Uhr von muhschie
 
+1 | -1
 
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Internationales: Superwahljahr...
Dann gehts nicht weniger bergab.
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09.02.2012 15:06 Uhr von CommanderRitchie
 
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Ist wie bei Arbeitnehmern und ihrem Chef zu allem ja und Amen sagen...... hauptsache es gibt keinen Lohnabzug............

Ne.... jetzt mal im ernst..... wenn die den Bedingungen nicht zustimmen, wird der Geldhahn "vermeintlich" zugedreht. Da würden die sich ja die einzige Geldquelle abwürgen........
Da im Endeffekt von Griechenland - ob zukünftig in der EU oder nicht - sowieso nie wieder Geld in die EU zurückfließen wird stimmen die zu und es wird nichts passieren.
Die schauen nur, wie lange man der Merkel noch die "lange Nase" zeigen kann.
Wenn es nix mehr an Geldern gibt gehen die raus aus der EU !!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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09.02.2012 15:52 Uhr von daniel2k11
 
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unfassbar: frage mich, warum griechenland auf den unsinn, den die eu fordert, überhaupt eingeht. damit verliert das land souverenität und die fähigkeit, sich selbst wieder auf die beine zu hiefen. die meinungen darüber spiegelt das volk in zahlreichen protesten wieder...verständlich

edit: das system "euro" ist überholt, da es schuldenländern
ermöglicht, "dauerkredite" zu bekommen, statt sich
selbst anzustrengen. spitzen motivation :)

[ nachträglich editiert von daniel2k11 ]
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09.02.2012 16:02 Uhr von Aratie
 
+3 | -1
 
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@Vorposter: Der Euro ist grade für uns deutsche enorm wichtig!
Da ich keine Lust habe jetzt wieder einen riesen Roman zu tippen googelt ein wenig oder geht Wirtschaftswissenschaften studieren. Da lernt ihr das dann auch :-)

Warum sollte Griechenland das Geld ablehnen?
Ein Rückschluss wäre vorallem ein Ausschluss aus der EU, dadurch würden dann schonmal Zölle anfallen. Gleichzeitig würden die Griechen nirgendwo sonst ihr Geld herbekommen und würden schlichtweg Zahlungsunfähig werden.
Richtig. Die Griechen stehen mit dem Rücken an der Wand und haben ihre souveränität schon seit langem abgegeben...
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09.02.2012 16:03 Uhr von End-Of-West
 
+1 | -0
 
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Kindisch die Politiker setzen sich von der Bevölkerung ab und tun was sie wollen...zu Ungunsten der kleinen Leute...

Wer fragt eigentlich das Volk??
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09.02.2012 16:18 Uhr von wichtel666
 
+3 | -0
 
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Jahrelang: in saus und braus Leben, und jetzt auf die Barikaten gehen, wenn man nur mal die Rentenzahlung sieht die da manche bekommen, da müsste einer hier ewig für Arbeiten, und die Gehälter für die Staatsbeamten nicht mitgezählt.
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09.02.2012 16:22 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Kein Wort vom Inhalt der Einigung: Überflüssige News.

Alles andere wurde schon tausend mal hier geschrieben - im Prinzip bis auf den Titel eine plumpe Wiederholung.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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09.02.2012 18:08 Uhr von Ich_denke_erst
 
+3 | -0
 
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Na gut: Jetzt haben sie zum x-ten Mal was beschlossen aber wo bleibt die Umsetzung? Die s.g. Troika hat doch schon des öfteren festgestelt dass die Griechen nichts umsetzen. Also was soll die ganze Aufregung. Geld sollte erst fliessen wenn das alles umgesetzt ist was beschlossen wurde. Die Griechen habenfraglos ganz schwere Zeiten vor sich - aber die sollten sich mal ihre Eliten vorknöpfen anstatt immer die Nazi Melodie zu spielen.
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09.02.2012 19:08 Uhr von _Illusion_
 
+1 | -3
 
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Es war klar, Griechenland beugt sich dem Finanzsystem, den Banken, der gesamten EU-Diktatur.

Niemand hinterfragt, ob das Sparen (das wie immer auf Kosten der Bevölkerung ausgetragen wird) und Kürzen das eigentliche Problem löst. Tut es nicht.

Sparen um neue Kredite zu bekommen, das ist alles. Was passiert? Neue Schulden, der Ball wird einfach wieder eine Zeitlang weitergespielt. Aber er wird zurückkommen.

Wer dies nicht bezweifelt, ist ein Dummkopf und hat keine Ahnung.

Zwischenzeitlich wird es in Griechenland (zurecht) zur Revolte kommen, es wird schrecklich, dessen bin ich mir sicher.

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