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TV-Star Roseanne kandidiert bei den US-Vorwahlen

Roseanne Barr, die mit der nach ihr benannten Comedy-Show "Roseanne" bekannt gewordene US-Schauspielerin, nimmt an den Vorwahlen der Präsidentschaftskandidaten teil - und zwar für die Grünen: "Ich setze mich dafür ein, Amerika und die Welt grüner zu machen. Grün steht für Frieden und Gerechtigkeit."

Das teilte sie mit ihrem Twitter-Account @TheRealRoseanne mit. Ihren Status als Prominente will sie dazu nutzen, Themen auf die Agenda der US-Öffentlichkeit zu setzen. Am Ende wird aber wohl nicht sie für die Grünen ins Rennen ziehen, sondern Jill Stein: "Ich werde bis zum Parteitag im Rennen bleiben und danach Jill unterstütze", so Barr.

Roseanne Barr setzt sich unter anderem für mehr Regulierung auf den Finanzmärkten und gleiche Rechte für Homosexuelle ein. Barr ist auch in der Occupy-Bewegung aktiv. Die US-amerikanischen Grünen sind vor allem auf lokaler Ebene einflussreich und sind deshalb begeistert über Barrs Engagement, das viel überregionale Aufmerksamkeit bringt.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Star, TV, Die Grünen, Präsidentschaftskandidat, US-Wahlkampf, Roseanne
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2012 07:42 Uhr von jupiter12
 
+1 | -4
 
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ich finds gut! Vielleicht Al Gore da mit bei?

Und, Reagan war Republikaner - wenn auch gemaessigt.
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09.02.2012 07:58 Uhr von hans_peter003
 
+1 | -1
 
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ImmerNurIch: der verwechselt wohl Jimmy Carter mit Reagan
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09.02.2012 08:25 Uhr von HartzFear
 
+0 | -25
 
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09.02.2012 08:49 Uhr von gofisch
 
+16 | -1
 
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@hartzfear: auch wenn du im grundsatz was sn-titel betrifft recht hast, muss ich dir hier widersprechen. die roseanne-serie lief gut 10 jahre (wenn nicht länger) und in kinofilmen hat die dame auch gespielt. sie ist also wirklich bekannt und nicht nur durch dschungelcamp ein "star".^^
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09.02.2012 09:37 Uhr von Kingbee
 
+5 | -0
 
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Das ist: aber eine "dicke" Überraschung !
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09.02.2012 10:50 Uhr von thor-odins-sohn
 
+2 | -0
 
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Gut: Erster gedanke: "is een witz!".
Aber es scheint wirklich was dahinter zu stecken. weiter so....
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09.02.2012 11:40 Uhr von Sandkastenrebell
 
+8 | -0
 
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Da stimme ich Gofisch zu: Und es war nicht nur so ´ne Serie.

Vor Roseanne kannte man nur Cosby und Co., schön heile Familien mit Wohlstandproblemen à la "wer hat an der Marmelade vor´m Essen genascht?" und vielleicht mal ganz mutig einer Folge zum Thema Drogen.

Die Serie "Roseanne" war die erste Serie, die sich mit "White Trash" befasste, existenziellen Problemen, Homosexualität, Verhütung, es gab nicht immer ein Happy End, die Kinder sind nicht immer am Ende der Folge demütigst bei den Eltern aufgeschlagen. Haben nicht mit 20 geschworen "Mami, ich bin zwar seit 4 Jahren mit ihm zusammen, aber an Sex denken wir nicht mal.". Es ging um Konflikte über Religion, Promiskurität (Jackie), alleinerziehende Mütter, Scheidungen, Vegetarier, Ehebruch, Arbeitslosigkeit, Schulden, Schei*jobs...

Und zwar bei den Hauptcharakteren selbst, und nicht bei irgendwelchen Gastauftritten, bei denen die Serienfamilie hinterher milde lächeln konnte "zum Glück sind wir ja soviel besser.".

Ja, heute alles nix Großes und Neues mehr, aber damals war´s was Neues, Mutiges, Ehrliches. Und auch Kontroverses.

Daher finde ich auch, Roseanne darf man ruhig TV-Star nennen. Oder Serienstar. Und ja, wenn´s mal läuft, seh ich Roseanne immer noch unheimlich gern, zumal ich die Serie jetzt ganz anders wahrnehme als damals mit vllt. 14.

Allerdings kann ich ihre Kompetenz in Sachen Politik nicht beurteilen, insofern kann ich nicht viel zu ihrer Kandidatur sagen, rein aus Sympathie find ich´s klasse, aber das sollte eigentlich kein Kriterium sein ^^
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09.02.2012 12:10 Uhr von damagic
 
+5 | -0
 
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also wenn roseanne nur halbwegs so abgeht wie in der serie, dann haben sehr viele politiker, lobbyisten sowie industriebosse da drüben bald nix mehr zu lachen ^^

ich finds geil, meine stimme hätte sie ;)
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09.02.2012 12:12 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -0
 
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@Sandkastenrebell: super beschrieben.

Selten, dass ich das über eine amerikanische Produltion sage: Roseanne war unterhaltsam, authentisch, mutig, rebellig und ehrlich - und vor allem: Sie hat Tolleranz gegenüber Homosexualität und Promiskuität gefördert. Und was hinzukommt: Die amerikanische Gesellschaft hat sich darin wieder erkannt: Arbeitslosigkeit, 2. Hypothek auf`s Haus, Schikane vom Chef ...

Die Bill-Cosby-Show hatte zwar auch was, weil sie viel mit Showeinlagen gearbeitet hat und interessante Gastauftritte vorkamen. Sie hat aber nie den Mut aufgebracht, "echte" Probleme zu thematisieren. Ich denke, dass dies ein wesentlicher Erfolgsfaktor - insbesondere in der schwarzen Teil der Bevölkerung - war.
Die Bill-Cosby-Show hatte insgesamt auch ein etwas anders geartetes Publikum:
1. Alterstechnisch - Sowohl die Großmutter als auch der sechsjährige Enkel haben sich gut unterhalten gefühlt.
- Bei Roseanne wäre das eher weniger der Fall gewesen.
2. Kritische Zuschauer - wer selbst ein trauriges Leben hat, schaut gerne auf ein unbeschwertes Leben. Und das hat man in der Bill-Cosby-Show gesehen. Die Menschen haben sich dermaßen mit den Huxtables identifiziert, dass sie sich als Teil dieser Familie gefühlt haben. Als die Serie abgesetzt wurde, war das für viele mit einem herben emotionalen Verlust verbunden.

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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09.02.2012 12:37 Uhr von sicness66
 
+1 | -0
 
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Hat sich angedeutet: Ist ja schon länger bekannt, dass Roseanne politisch aktiv ist. Und wer die Interviews mit ihr kennt, weiß, dass sie richtig die Schnauze voll von Demokraten und Republikanern hat. Dumm ist sie jedenfalls nicht. Man kann nur hoffen, dass sie nicht in der Machinerie untergeht...

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