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08.02.12 22:23 Uhr
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Armeniergenozid: Deutschland soll Türkei bei Aufklärung helfen

Der türkische EU-Minister Egemen Bagis, Politiker der türkischen Regierungspartei AKP, forderte die Schweizer Behörden auf, ihn zu verhaften, da er den Armenier-Genozid von 1915 nicht als solchen betrachtet. Schweizer Behörden ermitteln indes, denn die Leugnung steht in der Schweiz unter Strafe.

Bagis beruft sich auf die europäischen Werte der Meinungsfreiheit. Er fordert deutsche Beteiligung an der historischen Aufarbeitung der Geschehnisse von 1915 im Osmanischen Reich, da Deutschland einer der stärksten Alliierten der Armenier war.

Die Offenlegung Deutscher Archive, um sie von Historikern auswerten zu lassen, stehe demnach im Fokus. Grund ist die kürzlich vom französischen Senat verabschiedete Resolution, die die Leugnung des Genozids unter Strafe stellt. Bagis ist der Meinung, dass Politiker die Zukunft zu gestalten hätten, nicht die Vergangenheit.


WebReporter: Acun87
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: Deutschland, Türkei, Aufklärung, Genozid
Quelle: www.welt.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+9 | -25
 
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Die Geschehnisse im Osmanischen Reich zwischen Türken und Armeniern entstanden in einer Zeit als dort bürgerkriegsähnliche Verhältnisse herrschten.

Opfer gab es auf beiden Seiten.

Die Türkische Regierung bietet eine neutrale Aufarbeitung durch Historiker an. Armenien will aber nicht.

Premierminister Erdogan sagte einst, dass die Türkei für seine Geschichte gerade steht, wenn durch einen Untersuchungsausschuss die Geschehnisse von 1915 als Genozid einstufen seien.
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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen was geht des Deutschland an?   
 
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08.02.2012 22:24 Uhr von Zensus
koset unsere Steuergelder?
langt scho,wenn wir überall finanziell helfen.

[ nachträglich editiert von Zensus ]
Kommentar ansehen Bagis lügt doch,   
 
+23 | -7
 
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08.02.2012 22:31 Uhr von DerBelgarath
wenn er nur den Mund aufmacht!

"Deshalb darf jeder, der das Geschehen von 1915 als Genozid betrachtet, es auch als solchen bezeichnen" ist genau so glaubhaft wie "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen!", solange in der Türkei noch zahlreiche Menschen für ebendiese Aussage eingekerkert sind, von den in den letzten Jahren dafür Ermordeten ganz zu schweigen.

Neutrale Historiker haben den Genozid schon vor Jahrzehnten untersucht und unter solchen ist er auch völlig unumstritten.

Die Türkei muß nunmehr aufhören, die seinerzeitigen durch nichts zu rechtfertigenden Untaten weiterhin zu leugnen und sich endlich zu ihrer historischen Verantwortung bekennen!

Sie kann ohnedies nichts gewinnen durch die Fortsetzung der Lügenpolitik...
Kommentar ansehen Ist schon alles aufgeklärt   
 
+14 | -4
 
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08.02.2012 22:37 Uhr von bertl058
Die Archive wurden schon geöffnet für diesen Film:

http://www.youtube.com/...

Die Hauptverantwortlichen wurden sogar von einem türkischen Gericht verurteilt.

Die türkische Bevölkerung hat nicht mitgemacht

Die türkischen Beamten haben sich teilweise geweigert die grauenvollen Befehle auszuführen.
Kommentar ansehen ...   
 
+7 | -22
 
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08.02.2012 22:49 Uhr von Acun87
Kommentar ansehen ...   
 
+4 | -20
 
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08.02.2012 22:57 Uhr von Acun87
Kommentar ansehen @ Acun87   
 
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08.02.2012 22:57 Uhr von DerBelgarath
"wenn eure regierungen ohne irgendwelche handfesten beweise"


Diese handfesten Beweise liegen vor und wurden bereits mehrfach ausgewertet!

Die Existenz dieser Beweise wider besseres Wissen oder aus Ignoranz zu leugnen ist ein erneuter Schlag ins Gesicht nicht nur der historischen Wahrheit, sondern auch der Opfer!
Kommentar ansehen Aha ....   
 
+16 | -6
 
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08.02.2012 22:58 Uhr von Chorkrin
"Bagis beruft sich auf die europäischen Werte der Meinungsfreiheit. "

Aha, und wenn ich jetzt behaupten würde, den Holocaust an den Juden gab es gar nicht, wäre das dann für Herr Bagis auch nur ein "europäischer Wert der Meinungsfreiheit" (was witzig ist, da die Türkei viele andere (west)europäische Werte ansonsten ständig demonstrativ ignoriert und ablehnt, aber man nutzt halt immer das was einem grad gelegen kommt), oder wäre er einer der ersten die "Nazi" und "Volksverhetzer" brüllen würde? Ich denke eher letzteres und das hat er mit einem Grossteil des von ihm vertretenen Volkes gemeinsam ... die selbstgefällige, grosskotzige und provokante Doppelmoral dieser türkischen Faschisten und Geschichtsleugner ist unerträglich ....
Kommentar ansehen @ Acun87: Genozid   
 
+18 | -5
 
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08.02.2012 23:02 Uhr von DerBelgarath
Mach Dich doch erst einmal über die Begrifflichkeiten schlau, bevor Du Dich immer weiter blamierst.

Wenn Du hier behauptest, "genozid bedeutet "gezielte tötung, ausrottung" einer rasse/ethnie" dann ist das blanker Unsinn.

Völkermord = Genozid ist in der UN-Konvention definiert als
"eine der folgenden Handlungen, begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören:

a) das Töten von Angehörigen der Gruppe
b) das Zufügen von ernsthaften körperlichen oder geistigen Schäden bei Angehörigen der Gruppe
c) die absichtliche Auferlegung von Lebensbedingungen, die auf die völlige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe abzielen
d) die Anordnung von Maßnahmen zur Geburtenverhinderung
e) die gewaltsame Verbringung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe"


Und das ist zweifelsfrei 1915 an den Armeniern begangen worden!
Kommentar ansehen Ein Scheißdreck werden die Deutschen tun   
 
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08.02.2012 23:04 Uhr von Zuckerstange
Unsere Archive sind voll mit den Schreiben/Depeschen von Zeitzeugen.
Auch unsere Vorfahren haben von den Geschehnissen gewusst und nichts unternommen.
Die Türken können den anerkannten Genozid leugnen, sollen es aber unterlassen, uns ebenfalls dazu anzustiften.
AGHET ist eine Dokumentation aus vielen europäischen und USA-Archiven.
Denen glaube ich eher, als dem türkischen Archiven.
http://de.wikipedia.org/...
hier die Doku
http://www.youtube.com/...

"Bagis beruft sich auf die europäischen Werte der Meinungsfreiheit."
Aha, dann ist die Türkei aber nicht europäisch. Bei denen wird man bestraft, wenn man den Genozid anerkennt.
Der Schwätzer soll sein Maul halten.

[ nachträglich editiert von Zuckerstange ]
Kommentar ansehen @ Acun87   
 
+16 | -5
 
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08.02.2012 23:07 Uhr von Chorkrin
"wenn eure regierungen ohne irgendwelche handfesten beweise in europa gesetze verabschieden können wo die meinungsfreiheit unterdrückt wird,"

Dann wäre die Leugnung des Völkermords an den Juden also für dich auch Meinungsfreiheit?

"... dann könnt ihr auch eure archive öffnen."

Wurde schon längst getan, gibt es auch recht viele Infos zu. Nur da die Türken das Ergebnis nicht anerkennen fordern sie weiter populistisch die Öffnung von Archiven die sie entlasten, die es aber nicht gibt.

"die türkei will sich ihrer vergangenheit stellen, wenn "neutrale" historiker zu einem entschluss kommen. egal wie dieser ausfällt."

Genau, und die Türkei wird die Historiker solange nicht als "neutral" anerkennen, wie sie nicht zu einem Urteil kommen das den Interesssen der Türken entspricht .... ist ja inzwischen bekannt.

"das dauert dann vielleicht paar monate und gut ist. wenn sie doch so fest davon überzeugt sind all das ein genozid zu nennen, dann sollen sie einfach zustimmen und haben dann ruhe für alle ewigkeit (genozid bedeutet "gezielte tötung, ausrottung" einer rasse/ethnie).. die armenier wissen selbst, dass die nie ziel der regierung gewesen ist, deswegen fälschen sie telegramme von politikern."

Das wurde doch schon zig mal festgestellt und mit Fakten bewiesen das der Genozid stattfand, die einzigen die das nicht wahrhaben wollen sind die Türken die dann einfach mal alles für "nicht neutral genug" erklären. Auf diese Ebene der Verleugnung und Geschichtsfälschung die die Türken betreiben kommt man selbst mit Fakten und Beweisen nicht weiter ....
Kommentar ansehen Die Deutschen waren doch auf Seiten   
 
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08.02.2012 23:41 Uhr von phal0r
der Osmanen und nicht der Armenier?!
Kommentar ansehen phal0r   
 
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08.02.2012 23:50 Uhr von Zuckerstange
Die Deutschen haben aktiv nichts unternommen, den Genozid zu verhindern.
Die Deutschen können aber ihre Greueltaten zugeben, im Gegensatz zu anderen.
Durch diese Weigerung wird gezeigt, wie weit die Türkei seit 1917 moralisch fortgeschritten ist.
Allzuweit jedenfalls nicht!
Kommentar ansehen also   
 
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09.02.2012 00:23 Uhr von Acun87
Kommentar ansehen türkei hat den genozid begangen   
 
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09.02.2012 00:27 Uhr von makak
punkt

mehr von eurer pro türkisch ultra nationalistischen scheißpropaganda will ich nicht hören

und acun
hat man dir nicht gesagt dass man mit diesem "duckface" (was übrigens eigentl nur frauen machen) unglaubich behindert aussieht?
nein?
dann geh wieder auf die sonnenbank
Kommentar ansehen Oh das wird oft behauptet   
 
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09.02.2012 07:12 Uhr von pummeluff1976
Ich will vom Autor jetzt eine Quelle die seine behauptung belegt das die Armenier eine Aufklärung boykotieren.
Immer wieder lese ich ( stets von Türken) das die Armenier sich weigern würden ihre Archive zu öffnen.
Eine Quelle gab es auf anfragen jedoch nie.
Höchstens saudumme Antorten wie " ey Lan das is offnene Geheimniss weischt Du"

ich will eine hieb und stichfeste Quelle.
Kommentar ansehen Na das lässt doch hoffen   
 
+5 | -3
 
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09.02.2012 09:54 Uhr von Aratie
"Bagis ist der Meinung, dass Politiker die Zukunft zu gestalten hätten, nicht die Vergangenheit. "

Dann dürfen wir also endlich das Nazi-dasein abschütteln und wieder als stolze Deutsche auftreten? Brauchen also keine sinnfreie Rücksicht mehr auf Ausländer nehmen.
Astrein. Freut mich grad sowas aus der Türkei zu hören. Dann werden die ja auch nichts gegen verschärfte einwanderungsgesetze nach deutschland haben.

Hach...jetzt bin ich aufgewacht...zu schön der traum
Kommentar ansehen lol   
 
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09.02.2012 10:19 Uhr von mfghlt
uch wie süß sie doch sind wissen selber nichts von diesen Geschehnissen außer das von den Propaganda Videos aber machen die fresse auf als wären sie selber dabei gewesen . ach Aratie junge dein Traum bleibt einer , dazu habt ihr die Eier nicht ;) wir wissen das uns (türken) keiner mag habt ja schiss aber was solls uns ist das egal jungchen ;) ihr ( türkenhasser ^^ ) hab ja schon mal versucht uns zu besetzen und eure Chance vertan und Elendig verloren .
Kommentar ansehen @mfghlt   
 
+3 | -2
 
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09.02.2012 12:40 Uhr von Aratie
Ach die Chance bekommen wir schon noch wieder ;-)
Aber erstmal gehts euch an den Kragen^^
Ich für meinen Teil vertrete meine Meinung die weder rechts noch Meinungsbrei ist.
Find ich aber gut, dass du mal offen das maul aufmachst :-)
Hoffe du schreibst grad aus der Türkei, denn genau da gehörst du mit deiner Einstellung hin ;-)
Kommentar ansehen @I-Net   
 
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09.02.2012 13:12 Uhr von Aratie
Bitte mich auch melden!
Ich vertrete seine ansichten voll und ganz.

Rofl. Was ein Armutszeugnis XD
Kommentar ansehen @Belgarath   
 
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09.02.2012 13:23 Uhr von Faceried
"Neutrale Historiker haben den Genozid schon vor Jahrzehnten untersucht und unter solchen ist er auch völlig unumstritten."


69 kanadische und amerikanische Wissenschaftler veröffentlichten 1985 einen Brief in verschiedenen Tageszeitungen wie Washington Post und New York Times in dem sie zum Ausdruck brachten dass die Vorfälle von 1915 kein Völkermord gewesen waren.


http://www.historyoftruth.com/...



"ATTENTION MEMBERS OF THE U.S. HOUSE OF REPRESENTATIVES

The undersigned American academicians who specialize in Turkish Ottoman and Middle Eastern studies are concerned that the current language embodied in House Joint Res. 192 is misleading and or inaccurate in several respects.

Specifically, while fully supporting the concept of a ´National Day of Remembrance of Man´s Inhumanity to Man´ we respectfully take exception to that portion of the text which singles out for special recognition:

"the one and one half million people of Armenian ancestry who were victims of genocide perpetrated in the years between 1915 and 1923…"


Our reservations focus on the use of the words "Turkey" and "Genocide" and may be summarized as follows:

From the fourteenth century until 1922, the area currently known as Turkey, or more correctly, the Republic of Turkey, was part of the territory encompassing the multi-national, multi-religious state known as the Ottoman Empire. It is wrong to equate the Ottoman Empire with the Republic of Turkey in the same way that it is wrong to equate the Hapsburg Empire with the Republic of Austria. The Ottoman Empire, which was brought to an end in 1922, by the successful conclusion of the Turkish Revolution which established the present day Republic of Turkey in 1923, incorporated lands and peoples which today account for more than twenty-five distinct countries in Southeastern Europe, North Africa, and the Middle East, only one of which is the Republic of Turkey. The Republic of Turkey bears no responsibility for any events which occurred in Ottoman times, yet by naming "Turkey" in the Resolution, its authors have implicitly labeled it as guilty of the "genocide" it charges transpired between 1915 and 1923.

As for the charge of "genocide": No signatory of this statement wishes to minimize the scope of Armenian suffering. We are likewise cognizant that it cannot be viewed as separate from the suffering experienced by the Muslim inhabitants of the region. The weight of evidence so far uncovered points in the direction of serious intercommunal warfare (perpetrated by Muslim and Christian irregular forces), complicated by disease, famine, suffering and massacres in Anatolia and adjoining areas during the First World War. Indeed, throughout the years in question, the region was the scene of more or less continuous warfare, not unlike the tragedy which has gone on in Lebanon for the past decade. The resulting death toll among both Muslim and Christian communities of the region was immense. But much more remains to be discovered before historians will be able to sort out precisely responsibility between warring and innocent, and to identify the causes for the events which resulted in the death or removal of large numbers of the eastern Anatolian population, Christian and Muslim alike.
Statesmen and politicians make history, and scholars write it. For this process to work scholars must be given access to the written records of the statesmen and politicians of the past. To date, the relevant archives in the Soviet Union, Syria, Bulgaria and Turkey all remain for the most part, closed to dispassionate historians. Until they become available, the history of the Ottoman Empire in the period encompassed by H.J. Res. 192 (1915-1923) cannot be adequately known.

We believe that the proper position for the United States Congress to take on this and related issues, is to encourage full and open access to all historical archives, and not to make charges on historical events before they are fully understood. Such charges as those contained in H.J. Res. 192 would inevitably reflect unjustly upon the people of Turkey, and perhaps set back irreparably progress historians are just now beginning to achieve in understanding these tragic events.

As the above comments illustrate, the history of the Ottoman- Armenians is much debated among scholars, many of whom do not agree with the historical assumptions embodied in the wording of H.J. Res. 192. By passing the resolution Congress will be attempting to determine by legislation which side of a historical question is correct. Such a resolution, based on historically questionable assumptions, can only damage the cause of honest historical enquiry, and damage the credibility of the American legislative process."
Kommentar ansehen faceried   
 
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09.02.2012 18:36 Uhr von ElChefo
Diese 69 kanadischen und amerikanischen Wissenschaftler disqualifizierten sich allerdings schon direkt im ersten grösseren Absatz.

"It is wrong to equate the Ottoman Empire with the Republic of Turkey in the same way that it is wrong to equate the Hapsburg Empire with the Republic of Austria."

Scheinbar ignorieren die Damen und Herren Forscher rundweg, das die Republik Türkei die Rechtsnachfolgerin des osmanischen Reiches ist. Korrektur: Sie ignorieren es nicht, sie leugnen es.
Kommentar ansehen @ faceried   
 
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09.02.2012 20:08 Uhr von DerBelgarath
""Neutrale Historiker haben den Genozid schon vor Jahrzehnten untersucht und unter solchen ist er auch völlig unumstritten."


69 kanadische und amerikanische Wissenschaftler veröffentlichten 1985 einen Brief in verschiedenen Tageszeitungen wie Washington Post und New York Times in dem sie zum Ausdruck brachten dass die Vorfälle von 1915 kein Völkermord gewesen waren."

Korrekterweise muß es natürlich heißen "in dem sie ihre Meinung zum Ausdruck brachten, dass ..."

Die Rede war aber von "neutralen Historikern", und durch die Wortwahl erkennt man bereits, daß bei diesen Wissenschaftlern von "neutralen Historikern" keine Rede sein kann, wenn es sich überhaupt um Historiker handelt.
Kommentar ansehen -.-   
 
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10.02.2012 12:43 Uhr von Faceried
Ach euch kann man es nie recht machen.

Da braucht man erst gar nicht diskutieren.

Ich hab es kapiert: Neutrale Historiker, die eine andere Meinung haben als ihr sind keine Historiker und haben keine Ahnung.

Diese Historiker/Wissenschaftler haben bestimmt mehr Ahnung als ihr. Die haben sich mit dem Thema befasst und nicht den Wikipedia Eintrag gelesen!!!

"SARAH MOMENT ATIS
Professor of Turkish Language & Literature
University of Wisconsin at Madison

KARL BARBIR
Associate Professor of History
Siena College (New York)

GUSTAV BAYERLE
Professor of Uralic & Altaic Studies
Indiana University

ANDREAS G. E. BODROGLIGETTI
Professor of Turkic & Iranian languages
University of California at Los Angeles

KATHLEEN BURRILL
Associate Professor of Turkish Studies
Columbia University

RODERIC DAVISON
Professor of History
George Washington University

WALTER DENNY
Associate Professor of Art History &
Near Eastern Studies
University of Massachusetts

ELLEN ERVIN
Research Assistant Professor of Turkish
New York University

CAESAR FARAH
Professor of Islamic
& Middle Eastern History
University of Minnesota

CARTER FINDLEY
Associate Professor of History
The Ohio State University

MICHAEL FINEFROCK,
Professor of History
College of Charleston

ALAN FISHER
Professor of History
Michigan State University

CORNELL FLEISCHER
Assistant Professor of History
Washington University (Missouri)

TIMOTHY CHILDS
Professorial Lecturer at SAIS,
Johns Hopkins University

SHAFIGA DAULET
Associate Professor of Political Science
University of Connecticut

JUSTIN MCCARTHY
Associate Professor of History
University of Louisville

JON MANDAVILLE
Professor of the History of the Middle East
Portland State University (Oregon)

RHOADS MURPHEY
Assistant Professor of Middle Eastern
Languages & Cultures & History
Columbia University

PIERRE OBERLING
Professor of History
Hunter College of the City University of
New York

ROBERT OLSON
Associate Professor of History
University of Kentucky

DONALD QUATAERT
Associate Professor of History
University of Houston

WILLIAM GRISWOLD
Professor of History
Colorado State University

WILLIAM HICKMAN
Associate Professor of Turkish
University of California, Berkeley

JOHN HYMES
Professor of History
Glenville State College
West Virginia

RALPH JAECKEL
Visiting Assistant Professor of Turkish
University of California at Los Angeles

JAMES KELLY
Associate Professor of Turkish
University of Utah

PETER GOLDEN
Professor of History
Rutgers University, Newark

TOM GOODRICH
Professor of History
Indiana University of Pennsylvania

ANDREW COULD
Ph.D. in Ottoman History
Flagstaff, Arizona

MICHAEL MEEKER
Professor of Anthropology
University of California at San Diego

THOMAS NAFF
Professor of History & Director, Middle East
Research Institute
University of Pennsylvania

WILLIAM OCHSENWALD
Associate Professor of History
Virginia Polytechnic Institute

WILLIAM PEACHY
Assistant Professor of the Judaic & Near
Eastern Languages & Literatures
The Ohio State University

HOWARD REED
Professor of History
University of Connecticut

TIBOR HALASI-KUN
Professor Emeritus of Turkish Studies
Columbia University

J. C. HUREWITZ
Professor of Government Emeritus
Former Director of the Middle East
Institute (1971-1984) Columbia University

HALIL INALCIK
University Professor of Ottoman History & Member of the
American Academy of Arts & Sciences
University of Chicago

RONALD JENNINGS
Associate Professor of History & Asian Studies
University of Illinois

KERIM KEY
Adjunct Professor
Southeastern University
Washington, D.C.

DANKWART RUSTOW
Distinguished University Professor of
Political Science
City University Graduate School New York

STANFORD SHAW
Professor of History
University of California at Los Angeles

METIN KUNT
Professor of Ottoman History
New York City

AVIGDOR LEVY
Professor of History
Brandeis University

DR. HEATH W. LOWRY
Institute of Turkish Studies Inc.
Washington, D.C.

JOHN MASSON SMITH, JR.
Professor of History
University of California at Berkeley

ROBERT STAAB
Assistant Director of the
Middle East Center
University of Utah

JAMES STEWART-ROBINSON
Professor of Turkish Studies
University of Michigan

FRANK TACHAU
Professor of Political Science
University of Illinois at Chicago

DAVID THOMAS
Associate Professor of History
Rhode Island College

WARREN S. WALKER
Home Professor of English & Director of the
Archive of Turkish Oral Narrative
Texas Tech University

WALTER WEIKER
Professor of Political Science
Rutgers University

MADELINE ZILFI
Associate Professor of History
University of Maryland

ELAINE SMITH
Ph.D. in Turkish History
Retired Foreign Service Officer
Washington, D-C-EZEL

KURAL SHAW
Associate Professor of History
California State University, Northridge

FREDERICK LATIMER
Associate Professor of History (Retired)
University of Utah

BERNARD LEWIS
Cleveland E. Dodge Professor of Near
Eastern History
Princeton University"
Kommentar ansehen faceried   
 
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10.02.2012 14:07 Uhr von ElChefo
"Diese Historiker/Wissenschaftler haben bestimmt mehr Ahnung als ihr. Die haben sich mit dem Thema befasst und nicht den Wikipedia Eintrag gelesen!!!"

Ach, stimmt. Es ist ja auch nicht so, das es Historiker gäbe, die mehr Ahnung von dem Thema haben als du, die sich mit dem Thema befasst haben und nicht nur den Wiki-Artikel gelesen haben... und zu einem anderen Schluss kommen. Es ist ja nun wirklich so, das "wir" gegen die Welt, die deine Auffassung vertritt, argumentieren...

...such den Fehler.
Kommentar ansehen Aghet   
 
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13.02.2012 16:38 Uhr von nostre2008
taucht ein Armenischer Nazi auf patrick devedjian (Wiki suchen) auch ansonsten ist Aghet in jeder hinsicht schlecht gemacht.

Henry Morgenthau sowie das "BLUE BOOK" werden von Historikern als Propaganda bzw. nicht Neutral angesehen. Auch tauchen Andonian Dokumente in gewissen abschnitte auf.

Armenischekriegspartei sowie die 2,5 Mio vertrieben oder umgebrachten Moslems werden in keinsterweise genannt.

Stattdessen der größte hohn der Armenier überhaupt - vergleiche mit dem Holocaust, obwohl die Armenier selbst in den Ostlegionen damals Juden vernichtet haben. Das allzu gerne verwendete Hitlerzitat ist genau so Mythos wie der vernichtungsbefehl gegen die Armenier.

Die Doku ist von vorne bis hinten schlecht. Aber für die Stimmungsmacher in Europa reicht es ja.

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