Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière muss Bundeswehrreform ändern
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière muss Änderungen an der Bundeswehrreform hinnehmen. So sollen unter anderem zivile Beamte nicht so früh in den Ruhestand gehen wie bisher geplant. Daraus resultieren viele Mitarbeiter für die Bundeswehr, die eigentlich nicht gebraucht werden.
Insgesamt soll die Bundeswehr von derzeit 220.000 Mann auf 185.000 Mann reduziert werden. Neben 18.000 Zeit- und Berufssoldaten, müssen auch etwa 22.000 zivile Angestellte entlassen werden.
Grund für die Probleme von de Maizière ist, dass eine neue Regelung für Bundeswehroffiziere ein Eintrittsalter in den Ruhestand von frühestens 52 Jahren vorsieht. Eigentlich sollte dieses Alter bei 50 Jahren liegen. Die CDU kritisierte diese neue Altersregelung als "Neiddebatte".