08.02.12 19:21 Uhr
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Dortmund: Neonazis protestieren gegen einen Angeklagten

Am gestrigen Dienstagabend haben sich vor einem Haus in Dortmund-Kemminghausen, in dem ein Angeklagter lebt, rund 30 Rechtsradikale versammelt und demonstriert.

Der Mann muss sich derzeit vor dem Landgericht wegen eines möglichen sexuellen Missbrauchs verantworten. Er soll drei Pflegekinder missbraucht haben.

Polizisten nahmen von sieben Demonstranten die Personalien auf. Nach rund 40 Minuten war die Demonstration beendet und die Rechtsradikalen verließen in diverse Richtungen die Straße.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Dortmund, Demonstration, Neonazi, Kindesmissbrauch
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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08.02.2012 19:43 Uhr von Clemens1991
 
+19 | -9
 
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Gute Sache! Ist doch gut, gebt Kinderschändern keine Chance!

Niemand wurde verletzt, eine ruhige Demonstration.

Bei linken Demos kommt es fast immer zu Körperverletzungen und Sachbeschädigungen.

[ nachträglich editiert von Clemens1991 ]
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09.02.2012 00:42 Uhr von Zitronenpresse
 
+3 | -6
 
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Da es sich um: Neonazi handelt, kann man berechtigter weise davon ausgehen, das es denen nicht um den mutmaßlichen Täter ging, sondern um die Sympathie der Mitmenschen zu ihrer Gruppe.

Letztlich sollte man in jedem Fall den Prozess abwarten, bevor man wegen eines Verbrechen auf die Straße geht.

Denn:
1.: Vor der Verhandlung ist er in jedem Fall nur "mutmaßlicher" Täter
2.: Es bedarf ja nur dann eines Protestes, wenn das Gericht krass rumschlammt.
3.: Dennoch vorher zu protestieren impliziert im Vorfeld eine Unfähigkeit, oder Untätigkeit des Gerichtes. - Auch dass lässt sich ja erst nach dem Verfahren beurteilen.

Ich denke: Erst die Gerichte machen lassen, da es ihre Aufgabe ist, und nur dann murren, wenn sie ihre Aufgabe nicht erfüllen. Dann aber muss sich der Protest auch an die Gerichte wenden.
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09.02.2012 04:21 Uhr von iarutruk
 
+4 | -5
 
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dass hier die staatsanaltschaft schon riesegroßen mist gebaut hat beweist doch schon die tatsache, dass er nicht in untersuchungshaft sitzt. wäre er im knast, hätten wer auch immer nicht vor seiner wohnung demonstriert.

woran erkennt man neonazis? an springestiefeln, tarnanzügen, an tätowierungen, an ihrem liedgut und diskussionsthemen.
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09.02.2012 09:48 Uhr von dajus
 
+3 | -0
 
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@ iarutruk: Der erste Teil deines Kommentars: sehr gut.
Trotzdem ein Minus wegen dem zweiten Teil.

Nur die dummen unter denen kleiden sich noch so. Die anderen laufen ganz normal rum und gehen - du wirst es nicht glauben - auch normal arbeiten.

Das problem "rechts" förden doch im Endeffekt die, die Straftaten wie Totschlag mit Bewährung "belohnen", nur weil ein Migrationshintergrund vorliegt.

Man könnte dem stetig wachsenden "rechtsruck" entgegenwirken, wenn man sich als Deutscher in Deutschland von der Politik nicht wie ein Bürger zweiter Klasse behandelt fühlen würde.
Wie oft hat von euch schon einer den Satz gehört: " Ich bin stolz, Türke zu sein!" ?
Niemand kommt dann auf die Idee, diese Person als "Nazi" zu titulieren.
Sagst du aber als Antwort:" Ich bin stolz, Deutscher zu sein!" , bekommst du von der gleichen Person die Antwort:" Du Nazi!"
Ich habe es tatsächlich so erlebt!

Zum Thema zurück: Wer auch immer dort Protestiert hat, ist mir egal. Fakt ist, wenn er sich an seinen Pflegekindern vergangen hat, ist das mehr als verwerflich. Wurden ihm die Kinder doch anvertraut, weil sie in ihren Familien schon genug Leid erfahren haben. Eine Anklage kommt nicht aus der Luft gegriffen und ist sicher ausreichend von der Polizei ausermittelt worden. Daher sollte auch bei seiner im prozess erwiesenen Schuld ein besonders hartes Urteil treffen.

Aber auf der anderen Seite sollte auch insgesamt das Jugendamt noch genauer den potenziellen Pflegeeltern auf die Finger schauen. Ich weiß, alle sechs Monate werden Hilfeplangespräche geführt, die Pflegeeltern müssen entwicklungsberichte über die Kinder schreiben.
Das Jugendamt muß einfach mehr die Berichte mit dem Verhalten der Kinder vergleichen.
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10.02.2012 19:47 Uhr von skipjack
 
+1 | -0
 
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Rechte Hochburg??? Wann immer jemanden in Dortmund was nicht passt, ruft er gerne Nazi und/oder Neonazi...

Sicherlich ist es verwerflich, vor einem Urteil jemanden zu "Verurteilen" bzw. zu diskriminieren...

***Sowas gleicht zwar einer Hexenjagd, doch wer an Kinder geht...

An die Antifas, LINKEN und anderen Kuhmelker:
Toi, toi toi, ich hatte bisher nie ein Problem mit irgendwelchen mutmasslichen Neonazis, die angeblich die ganze Stadt beherrschen.

****Mein Vorschlag an die mit dem ewigen H*tler-Syndrom::
Geht gegen Abend am besten zu 2. mit eurem iPhone in der Nordstadt und/oder Innenstadt spazieren...

Nur ich möchte nachher kein Gejammer und/oder Klagen hören, wenn das iPhone weg ist, ohne das auch nur ein (Neo-)Nazi in KM weiter Entfernung war...
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11.02.2012 10:12 Uhr von BHuxol
 
+1 | -0
 
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Dortmunder Neonazis sind bekannt: dafür, das sie solche Aktionen durchziehen.
Es sitzen Beobachter der Neonazis in den Gerichtssälen und schreiben mit.
Wenn sie feststellen, daß sie bei einem Fall Symphatiepunkte der Anwohner bekommen können, stehen sie sofort vor dem Haus des Angeklagten und demonstrieren.

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