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Griechenland: Statt erwartetem Plus starker Einbruch der Steuereinnahmen

Die griechischen Januar-Steuereinnahmen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um satte sieben Prozent eingebrochen. Laut der Athener Tageszeitung "Kathimerini" fielen die Einnahmen um eine Milliarden Euro hinter die Erwartungen zurück.

Der Fehlbetrag entspricht einem Minus von sieben Prozent, die Wertschöpfung berücksichtigt sogar 18,7 Prozent. Die Planungen gingen ursprünglich von einem Plus von 8,9 Prozent aus. Angesichts zahlreicher Streiks, so der Finanzblog Zero Hedge, verwundert die Entwicklung kaum.

Allein bei der Mehrwertsteuer wurde im Januar 2011 ein Rückgang von 2,29 auf 1,85 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet. Für 2012 rechnen die Experten statt mit 2,8 Prozent nun mit einer Rezession von bis vier Prozent. Infolge von Liquiditätsproblemen gaben viele Unternehmen auf.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Steuer, Einbruch, Plus
Quelle: www.zerohedge.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2012 18:03 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+15 | -0
 
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Interessant die Anmerkung Zero Hedges die Aufmerksamkeit besser auf die Situation vor Ort statt auf Titelschlagzeilen irgendwelcher Zeitungen zu verwenden. In der Tat unverständlich, warum der Focus vor diesem Nachrichtenhintergrund aktuell vermeldet: "Athen erzielt kleinen Haushaltsüberschuss". Meine Vermutung: Solche Falschinformationen sind wichtiger Teil der Beschwichtigungsstrategie der verhandelnden Bankenvertreter aus Berlin, Frankfurt, Paris und Brüssel. In Griechenland verstärken sich derweil die Anzeichen für eine Revolution. Dies ist wohl der einzige Weg sich von der Vetternwirtschaft des Zweiparteiensystems sowie den Goldman-Sachs-Kommissaren der EU zu entledigen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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08.02.2012 18:07 Uhr von blabla.
 
+9 | -2
 
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Naja, eigentlich einleuchtend... Die (Steuer-) Beamten bekommen ja jetzt weniger oder teilweise gar kein Geld mehr. Da nehmen sie doch lieber noch einen kleinen "Fakelaki" (griechisch für "kleiner Umschlag") mit was wohl drinnen :)
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08.02.2012 20:23 Uhr von jaycee78
 
+3 | -1
 
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komisch: Wenn jetzt plötzlich etwas gegen Steuerhinterziehung unternommen worden wäre, hätten die Einnahmen doch explodieren müssen. blabla. hat schon Recht...
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08.02.2012 22:18 Uhr von Atatuerke
 
+6 | -0
 
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sollte das: "In Griechenland verstärken sich derweil die Anzeichen für eine Revolution
wirklich passieren,dann hoffe ich das dieses auf den Rest von Europa überschwappt und die EU hinwegfegt.
und hier kommt dann hoffentlich Nürnberg 2.0
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08.02.2012 23:21 Uhr von GLOTIS2006
 
+2 | -0
 
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Ja ach! War ja auch damals schon interessant, wie versucht wurde zu erklären, dass das zurückfahren von Staatsausgaben bei wirtschaftlicher Stagnation zu mehr Steuereinnahmen führen soll.

Alle Erstsemester Wiwi, die mindestens im 4er Bereich waren haben schon damals verstanden, dass das nicht nur unwahrscheinlich, sondern ausgeschlossen ist. Warum? Weil es sich widerspricht.
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09.02.2012 09:14 Uhr von Kodiak82
 
+2 | -0
 
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@1984: Das ist auch der Plan, oder wie Kissinger sagte:

"Das griechische Volk ist anarchistisch und schwer zu bändigen. Deshalb müssen wir tief in ihre kulturellen Wurzeln stossen. Vielleicht können wir sie dann zur Konformität zwingen. Ich meine natürlich in ihre Sprache, ihre Religion, ihrer Kultur und historischen Reserven stossen, damit wir ihre Fähigkeit sich zu entwickeln neutralisieren können, um sich zu unterscheiden, oder sich zu erhalten, um sie damit als Hindernis bei unseren strategisch wichtigen Plänen im Balkan, im Mittelmeer und im Nahen Osten zu entfernen."
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09.02.2012 11:13 Uhr von dagi
 
+0 | -1
 
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vielleicht: hat die regierung die steuereinnahmen in die schweiz gebracht um mehr eu-gelder zu kassieren !! na ja , spass beiseite, jetzt wird seit 2 jahren verhandelt und geschoben und es heist in 2 wochen ist griechenland pleite, und was passiert nichts !!! die griechen haben noch nicht eine forderung der eu umgesetzt!!! aber es heist immer , sie bemühen sich , und schon fließt wieder geld !!!
jetzt sollen 15000 beamte entlassen werden !!! ich glaube die ziehen 15000 von den toten beamten ab die weiterhin ihre rente beziehen, und schon ist eine forderung erfüllt !!!und dazu muß man studieren ??? jeder sonderschüler weiß das es so nicht geht !!!! aber unsere regierung freut sich das sie wieder geld verteilen darf ohne gegenleistung !!!
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09.02.2012 20:06 Uhr von klaudis
 
+1 | -0
 
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es ist doch: falsch angefangen worden: angeblich hat man festgestellt,das viele Griechen ihre Steuern nicht beszahlen,so um die 15 milliarden,wenn ich mich recht entsinne.Da diese Steuersünder,so will ich se mal bezeichnen,eigentlich namentlich bekannt sind,sollte man diese doch auch zwingen können.Steuern zahlen - oder enteignen: Dann wären schon mal einige Milliarden mehr in der Kasse, stattdessen wird wieder mal nur dem kleinen Mann alles gekürzt,und die Großen kommen wieder davon. solange dies nicht geändert wird,wirds nie laufen - nirgendwo.
aber es ist überall auf der Welt so,die kleinen werden gehängt,die großen laufengelassen!!!

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