Griechenland: Statt erwartetem Plus starker Einbruch der Steuereinnahmen
Die griechischen Januar-Steuereinnahmen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um satte sieben Prozent eingebrochen. Laut der Athener Tageszeitung "Kathimerini" fielen die Einnahmen um eine Milliarden Euro hinter die Erwartungen zurück.
Der Fehlbetrag entspricht einem Minus von sieben Prozent, die Wertschöpfung berücksichtigt sogar 18,7 Prozent. Die Planungen gingen ursprünglich von einem Plus von 8,9 Prozent aus. Angesichts zahlreicher Streiks, so der Finanzblog Zero Hedge, verwundert die Entwicklung kaum.
Allein bei der Mehrwertsteuer wurde im Januar 2011 ein Rückgang von 2,29 auf 1,85 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet. Für 2012 rechnen die Experten statt mit 2,8 Prozent nun mit einer Rezession von bis vier Prozent. Infolge von Liquiditätsproblemen gaben viele Unternehmen auf.