08.02.12 16:01 Uhr
 941
 

SPD fordert Kündigungsschutz für Whistleblower

Egal ob es um Gammelfleisch geht oder um Missstände in einem Pflegeheim: Wer Kenntnisse über solche Dinge als sogenannter Whistleblower öffentlich macht, soll nicht gekündigt werden dürfen. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, den die SPD in dieser Woche im Bundestag einbringen will.

Die SPD wünscht sich eine einheitliche rechtliche Regelung, wer unter welchen Umständen wen über Missstände informieren darf. Der Gesetzentwurf beseitige Rechtsunsicherheit, indem er ein Anzeigerecht für Hinweisgeber festlege.

Zur Durchsetzung des Benachteiligungsverbots sollen dem Hinweisgeber oder Whistleblower Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Leistungsverweigerungsrecht zustehen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Apophis_83
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Gesetz, Entwurf, Whistleblower, Kündigungsschutz
Quelle: www.n-tv.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump macht Ex-Wrestling-Chefin Linda McMahon zu Ministerin
Menschenrechtsinstitut: Lob und Tadel für Deutschlands Menschenrechtspolitik
AfD-Politikerin: Kanzlerin trägt Mitschuld an Mord an Freiburger Studentin

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.02.2012 16:27 Uhr von Justus5
 
+20 | -2
 
ANZEIGEN
Weltfremd: Nette Forderung der SPD - praktisch nicht umsetzbar.

Wer Firmeninternas verrät, kann sich in der Firma nicht mehr blicken lassen. Er wird lilnks und rechts gemobbt - und kündigt sogar freiwillig. Mit und ohne Kündigungsschutz.
Kommentar ansehen
08.02.2012 16:56 Uhr von SN_Spitfire