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08.02.12 16:01 Uhr
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SPD fordert Kündigungsschutz für Whistleblower

Egal ob es um Gammelfleisch geht oder um Missstände in einem Pflegeheim: Wer Kenntnisse über solche Dinge als sogenannter Whistleblower öffentlich macht, soll nicht gekündigt werden dürfen. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, den die SPD in dieser Woche im Bundestag einbringen will.

Die SPD wünscht sich eine einheitliche rechtliche Regelung, wer unter welchen Umständen wen über Missstände informieren darf. Der Gesetzentwurf beseitige Rechtsunsicherheit, indem er ein Anzeigerecht für Hinweisgeber festlege.

Zur Durchsetzung des Benachteiligungsverbots sollen dem Hinweisgeber oder Whistleblower Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Leistungsverweigerungsrecht zustehen.


WebReporter: Apophis_83
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: SPD, Gesetz, Entwurf, Kündigungsschutz, Whistleblower
Quelle: www.n-tv.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Weltfremd   
 
+19 | -2
 
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08.02.2012 16:27 Uhr von Justus5
Nette Forderung der SPD - praktisch nicht umsetzbar.

Wer Firmeninternas verrät, kann sich in der Firma nicht mehr blicken lassen. Er wird lilnks und rechts gemobbt - und kündigt sogar freiwillig. Mit und ohne Kündigungsschutz.
Kommentar ansehen @Justus5   
 
+4 | -1
 
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08.02.2012 16:56 Uhr von SN_Spitfire
Im Grunde stimme ich dir zu, jedoch wöllte ich persönlich schon aufgrund der Tatsache, dass eine bestimmte Tat, Regelung oder ein Vorfall hier wissentlich auftritt, nicht mehr in der Firma arbeiten und würde das Weite suchen. Natürlich danach mit der Sache an die Öffentlichkeit.
Kommentar ansehen @ Spitfire   
 
+3 | -1
 
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08.02.2012 17:17 Uhr von Zeus35
Schöne Theorie. :(
Jedoch ist es doch so, dass gerade in den Firmen, in denen die meisten Mißstände herrschen und man auf die Gesetze schei..., Leute arbeiten die eben NICHT an jeder Ecke einen neuen Job finden!

Das Problem sind ja nicht nur die Firmen die dann die Querulanten kündigen, die Arbeitsrichter pfeifen doch aus dem gleichen Loch.
Eine Kündigungsschutzklage aus diesem Thema heraus entscheidet jeder Richter sofort zu Gunsten der Firmen.

Das die Firmen ohne Arbeitnehmervertretung bei solcher Deckung von oben sich einen DRECK um die Gesetze scheren ist doch klar, und offensichtlich auch gewollt von oben.

[ nachträglich editiert von Zeus35 ]
Kommentar ansehen bringt doch nix   
 
+3 | -0
 
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08.02.2012 18:06 Uhr von Jimboooo
wer der firma schadet, der geht bzw wird gegangen. entweder es gibt ne kündigung, oder falls das nichtmehr funktionieren sollte, wird gemobbt usw, bis er freiwillig geht.
Kommentar ansehen @ Justus   
 
+2 | -1
 
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08.02.2012 18:09 Uhr von Zeus35
So etwas wäre schon umsetzbar, natürlich nicht auf die Weise wie die SPD das vorschlägt, das machen sie eh nur um etwas den sozialen Anschein zu wahren.

Man bräuchte nur eine Meldestelle an der man ANONYM Gesetzesübertretungen und andere Mißstände melden kann, danach rückt eine UNANGEMELDETE Kontrolle aus und fertig.

So was hätte ich mir gewünscht zu den Spitzenzeiten der Kurzarbeiterregelungen während der Krise!
Man ist da beschissen worden, und keine Sau kümmerte sich darum.
Aber wehe ein H4er verkauft was bei Ebay.
Kommentar ansehen @Gegner dieses Entwurfs   
 
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08.02.2012 18:18 Uhr von Intolerant
Ihr dürft für diese schön geschriebene News trotzdem auf + drücken, es ist eine news und keine Meinung.
Kommentar ansehen .....   
 
+1 | -1
 
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08.02.2012 18:55 Uhr von Drumbone
Hhhmm

Da brauche ich nicht lange zu suchen:
http://www.arbeitsagentur.de
den Link zur Jobbörse folgen,
siehe da: Zeitarbeitsfirmen. Das ist doch der größte Missstand.

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