08.02.12 15:30 Uhr
 1.484
 

Milliardengewinn: Autobauer GM fordert tiefe Einschnitte bei Gewerkschaften

Opel-Inhaber General Motors USA fordert "tiefe Einschnitte" bei europäischen Gewerkschaften. Und das obwohl diese laut "Wall Street Journal" einen üppigen Milliardengewinn an Land zogen.

Betroffen sind die Opelwerke in Deutschland und Vauxhall in England. Schließlich habe GM das "Gefühl", dass die Einschnitte vor zwei Jahren nicht rigoros genug waren. Opel verzeichnete in Deutschland Umsatzeinbußen von sechs Prozent.

Notfalls würde man mit Stellenkürzungen und Werkschließungen reagieren. GM könnte höchstwahrscheinlich die Produktionsstätten nach Südkorea verlegen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Opel, GM, General Motors, Autobauer, Geduld, Einschnitt
Quelle: derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.02.2012 15:58 Uhr von Clemens1991
 
+10 | -11
 
ANZEIGEN
Ich würd mir eh nur ein deutsches Auto kaufen Drecks Opel!

Milliardengewinn und Mitarbeiter ausbeuten...

ES LEBE DER AMERIKANISCHE KAPITALISMUS!
Kommentar ansehen
08.02.2012 16:08 Uhr von Katzee
 
+21 | -4
 
ANZEIGEN
Alle paar: Monate die gleiche Leier: Lohnkürzungen oder Werksschließungen. Scheiß GM-Pack!
Kommentar ansehen
08.02.2012 16:12 Uhr von magnificus
 
+7 | -8
 
ANZEIGEN
Ja ja: Sch* Amerikaner. Da lob ich mir doch deutsche Unternehmen wie Schlecker und Müller und Aldi. Nicht zu vergessen Media-Markt, wie Vorgestern zu hören war. /off
Kommentar ansehen
08.02.2012 16:20 Uhr von CommanderRitchie
 
+7 | -6
 
ANZEIGEN
Sollen sie doch endlich "Nägel mit Köppen" machen......
Da muß halt mal der deutsche Staat in die Bresche springen und das Werksgelände aufkaufen und einen bestimmten Anteil des Werkes festhalten (wie bei VW in Wolfsburg) den Rest könnten neue Investoren aus Fernost (z.B. China) aufkaufen....
Die Arbeiter müßten Beschäftigungsgarantie erhalten !!
So ist doch allen geholfen....
1: GM ist dann endlich die angebliche Verlust-Marke Opel los.
2: Deutschland verdient an jedem verkauften Fahrzeug mit.
3: Deutsche Arbeiter erhalten ihren Arbeitsplatz.
4: Die Hersteller/Investoren aus Fernost können erstmals vernünftig in Europa "Fuss fassen"

Gesamtfazit: Deutsches Know-How, solvente und willige Investoren, keine Arbeitsplatz-Verluste, Mitsprache der Regierung, usw.
Besser als immer das Gedrohe und/oder Gejammere von GM !!
Kommentar ansehen
08.02.2012 17:56 Uhr von blz
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
@commanderRitchie: "Deutsches Knowhow". Ich glaube Opel hat wenig KnowHow, das meißte gehört der Mutter.
Wenn ein Unternehmen nicht wirtschaftlich arbeitet, geht es unter. Das war schon immer so und wenn wir ehrlich sind, so hat Opel (zu recht, oder auch nicht) keinen guten Ruf. Daran muss man dringend arbeiten.
Die schlechten Zahlen kommen auch daher, das Opel nur in Europa verkauft. VW, Mercedes usw. hat auch den Asiatischen Markt.
Ich glaube kaum, das Opel alleine überlebensfähig wäre.
Kommentar ansehen
08.02.2012 18:04 Uhr von Katzee
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@ blz: Bisher war Opel einer der wenigen Geschäftsteile von GM, der Gewinne erwirtschaftet hat. Steuern wurden darauf nicht gezahlt, denn alle Gewinne wurden an den Mutterkonzern abgeführt. Auch was die Technologie angeht, war die Forschungsabteilung von Opel führend. Leider wurden alle Patente auf den Mutterkonzern übertragen und stehen daher nicht als "Geschäftsvermögen" von Opel zur Verfügung. Aus diesem grund wurde Opel auch letztenendlich nicht verkauft. GM konnte sich den Verlust gar nicht leisten. Umso ärgerlicher ist es, dass GM alle paar Monate über Opel mault, um die deutsche Regierung zu Zahlungen zu animieren, die dann an den GM-Mutterkonzern überwiesen werden sollen.

Man kann sicher sein, dass Opel längst verkauft worden wäre, wäre GM nicht von den Gewinnen und der Technologie Opels abhängig. Aber in Sachen Technologie wird ja bereits seit einigen Monaten kräftig gemauschelt. Teile der Forschung sind bereits nach Südkorea verlagert worden.
Kommentar ansehen
08.02.2012 21:49 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
lol, news hört sich komisch an: quelle:
"Der US-Autobauer wird nächste Woche nach Einschätzung von Experten eine gold geränderte Bilanz des abgelaufenen Jahres präsentieren - dank guter Geschäfte in China und der Erholung auf dem Heimatmarkt. Negativ aus dem Rahmen fällt einzig das Europa-Geschäft mit Opel an der Spitze, das weiter tief in den roten Zahlen steckt. Besonders düster dürfte es im Schlussquartal ausgesehen haben, als Opel den Absatzrückgang in den Schuldenländern Südeuropas voll zu spüren bekam. Allein im Dezember brachen die Neuzulassungen der Schwestermarken Opel und Vauxhall nach Daten des Herstellerverbandes ACEA in der EU um 17,4 Prozent zum Vorjahr ein. "

in der news hört es sich so an, dass gm trotz guter zahlen in europa einsparungen fordert. dabei war hier das geschäft eine ziemliche miese. nur durch den us- und china-markt sieht das ergebnis noch gut aus.
man sollte die eigenen quellen schon verstehen, bevor man schreibt oder war das absicht???
Kommentar ansehen
08.02.2012 21:57 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ commanderritchie: sorry, dein vorschlag in allen ehren, aber er ist ziemlich naiv.

gerade bei den automobilherstellern ist die konkurrenz gigantisch und opel hat keineswegs eine marktnische oder ist preisführer oder etwas dergleichen. zudem sind die gewinnmargen wegen der großen konkurrenz und dem gesättigten markt sehr gering. für einen investor lohnt sich das kaum. ich weiß ja nicht wo du die solventen und willigen investoren gefunden haben willst, aber wenns so wäre hätte gm opel schon längst verkauft. aber für einen appel und ein ei werden die opel auch nicht hergeben. da wäre eine insolvenz kostengünstiger, so traurig das auch für die mitarbeiter ist.
Kommentar ansehen
09.02.2012 00:49 Uhr von Kappii
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
ahja: "Produktionsstätten nach Südkorea verlegen." Südkorea ist genauso ein Industrieland wie Deutschland. Die wollen also den deutschen Open Astra in Südkorea produzieren, nach Deutschland expotieren, die Deutschen sollen ihn kaufen und dann erwarten sie in den ersten 2-3 Jahren mehr Gewinn in der Wirtschaftskrise als zuvor? Dann mal viel Glück GM, oder vielleicht kann man mit dieser Drohung auch den Lohn der deutschen Arbeiter um 50Cent drücken.
Kommentar ansehen
09.02.2012 09:40 Uhr von Marc_Anton
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn Opel wirklich so: ein verlustreiche, unrentabele Marke wäre, warum fahren dann da draußen soviel neue Astras, Insignias, Corsas etc. herum? Ich will das irgendwie nicht glauben, dass sich mit der Marke Opel kein Geld verdienen lässt.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?