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08.02.12 15:30 Uhr
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Milliardengewinn: Autobauer GM fordert tiefe Einschnitte bei Gewerkschaften

Opel-Inhaber General Motors USA fordert "tiefe Einschnitte" bei europäischen Gewerkschaften. Und das obwohl diese laut "Wall Street Journal" einen üppigen Milliardengewinn an Land zogen.

Betroffen sind die Opelwerke in Deutschland und Vauxhall in England. Schließlich habe GM das "Gefühl", dass die Einschnitte vor zwei Jahren nicht rigoros genug waren. Opel verzeichnete in Deutschland Umsatzeinbußen von sechs Prozent.

Notfalls würde man mit Stellenkürzungen und Werkschließungen reagieren. GM könnte höchstwahrscheinlich die Produktionsstätten nach Südkorea verlegen.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Wirtschaft, Opel, GM, General Motors, Autobauer, Geduld, Einschnitt
Quelle: derstandard.at
Meinung des Autors zum Thema:
 
+15 | -3
 
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Unser gute Deutsche Marke verschleudert, Fördergelder verplempert und dann noch solche dreisten Forderungen stellen? Also ich kauf mir garantiert keinen Opel, schade drum, aber mir kommt das so vor, als wollten sie Opel kaputt machen, um dann die Technik für ihre eigenen sch.... Autos zu verwenden! Eine Schande!
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Ich würd mir eh nur ein deutsches Auto kaufen...   
 
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08.02.2012 15:58 Uhr von Clemens1991
Drecks Opel!

Milliardengewinn und Mitarbeiter ausbeuten...

ES LEBE DER AMERIKANISCHE KAPITALISMUS!
Kommentar ansehen Alle paar   
 
+21 | -4
 
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08.02.2012 16:08 Uhr von Katzee
Monate die gleiche Leier: Lohnkürzungen oder Werksschließungen. Scheiß GM-Pack!
Kommentar ansehen Ja ja   
 
+7 | -8
 
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08.02.2012 16:12 Uhr von magnificus
Sch* Amerikaner. Da lob ich mir doch deutsche Unternehmen wie Schlecker und Müller und Aldi. Nicht zu vergessen Media-Markt, wie Vorgestern zu hören war. /off
Kommentar ansehen Sollen sie doch................   
 
+7 | -6
 
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08.02.2012 16:20 Uhr von CommanderRitchie
endlich "Nägel mit Köppen" machen......
Da muß halt mal der deutsche Staat in die Bresche springen und das Werksgelände aufkaufen und einen bestimmten Anteil des Werkes festhalten (wie bei VW in Wolfsburg) den Rest könnten neue Investoren aus Fernost (z.B. China) aufkaufen....
Die Arbeiter müßten Beschäftigungsgarantie erhalten !!
So ist doch allen geholfen....
1: GM ist dann endlich die angebliche Verlust-Marke Opel los.
2: Deutschland verdient an jedem verkauften Fahrzeug mit.
3: Deutsche Arbeiter erhalten ihren Arbeitsplatz.
4: Die Hersteller/Investoren aus Fernost können erstmals vernünftig in Europa "Fuss fassen"

Gesamtfazit: Deutsches Know-How, solvente und willige Investoren, keine Arbeitsplatz-Verluste, Mitsprache der Regierung, usw.
Besser als immer das Gedrohe und/oder Gejammere von GM !!
Kommentar ansehen "...nach Südkorea verlegen"   
 
+8 | -1
 
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08.02.2012 17:02 Uhr von bertl058
Südkorea ist heute, wie Deutschland, die Schweiz oder Japan, ein Hochlohnland.

(Die meinen wohl Nordkorea. Da wären die Arbeiter froh mit einer Maus am Tag)
Kommentar ansehen @commanderRitchie   
 
+1 | -4
 
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08.02.2012 17:56 Uhr von blz
"Deutsches Knowhow". Ich glaube Opel hat wenig KnowHow, das meißte gehört der Mutter.
Wenn ein Unternehmen nicht wirtschaftlich arbeitet, geht es unter. Das war schon immer so und wenn wir ehrlich sind, so hat Opel (zu recht, oder auch nicht) keinen guten Ruf. Daran muss man dringend arbeiten.
Die schlechten Zahlen kommen auch daher, das Opel nur in Europa verkauft. VW, Mercedes usw. hat auch den Asiatischen Markt.
Ich glaube kaum, das Opel alleine überlebensfähig wäre.
Kommentar ansehen @ blz   
 
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08.02.2012 18:04 Uhr von Katzee
Bisher war Opel einer der wenigen Geschäftsteile von GM, der Gewinne erwirtschaftet hat. Steuern wurden darauf nicht gezahlt, denn alle Gewinne wurden an den Mutterkonzern abgeführt. Auch was die Technologie angeht, war die Forschungsabteilung von Opel führend. Leider wurden alle Patente auf den Mutterkonzern übertragen und stehen daher nicht als "Geschäftsvermögen" von Opel zur Verfügung. Aus diesem grund wurde Opel auch letztenendlich nicht verkauft. GM konnte sich den Verlust gar nicht leisten. Umso ärgerlicher ist es, dass GM alle paar Monate über Opel mault, um die deutsche Regierung zu Zahlungen zu animieren, die dann an den GM-Mutterkonzern überwiesen werden sollen.

Man kann sicher sein, dass Opel längst verkauft worden wäre, wäre GM nicht von den Gewinnen und der Technologie Opels abhängig. Aber in Sachen Technologie wird ja bereits seit einigen Monaten kräftig gemauschelt. Teile der Forschung sind bereits nach Südkorea verlagert worden.
Kommentar ansehen lol, news hört sich komisch an   
 
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08.02.2012 21:49 Uhr von fallobst
quelle:
"Der US-Autobauer wird nächste Woche nach Einschätzung von Experten eine gold geränderte Bilanz des abgelaufenen Jahres präsentieren - dank guter Geschäfte in China und der Erholung auf dem Heimatmarkt. Negativ aus dem Rahmen fällt einzig das Europa-Geschäft mit Opel an der Spitze, das weiter tief in den roten Zahlen steckt. Besonders düster dürfte es im Schlussquartal ausgesehen haben, als Opel den Absatzrückgang in den Schuldenländern Südeuropas voll zu spüren bekam. Allein im Dezember brachen die Neuzulassungen der Schwestermarken Opel und Vauxhall nach Daten des Herstellerverbandes ACEA in der EU um 17,4 Prozent zum Vorjahr ein. "

in der news hört es sich so an, dass gm trotz guter zahlen in europa einsparungen fordert. dabei war hier das geschäft eine ziemliche miese. nur durch den us- und china-markt sieht das ergebnis noch gut aus.
man sollte die eigenen quellen schon verstehen, bevor man schreibt oder war das absicht???
Kommentar ansehen @ commanderritchie   
 
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08.02.2012 21:57 Uhr von fallobst
sorry, dein vorschlag in allen ehren, aber er ist ziemlich naiv.

gerade bei den automobilherstellern ist die konkurrenz gigantisch und opel hat keineswegs eine marktnische oder ist preisführer oder etwas dergleichen. zudem sind die gewinnmargen wegen der großen konkurrenz und dem gesättigten markt sehr gering. für einen investor lohnt sich das kaum. ich weiß ja nicht wo du die solventen und willigen investoren gefunden haben willst, aber wenns so wäre hätte gm opel schon längst verkauft. aber für einen appel und ein ei werden die opel auch nicht hergeben. da wäre eine insolvenz kostengünstiger, so traurig das auch für die mitarbeiter ist.
Kommentar ansehen ahja   
 
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09.02.2012 00:49 Uhr von Kappii
"Produktionsstätten nach Südkorea verlegen." Südkorea ist genauso ein Industrieland wie Deutschland. Die wollen also den deutschen Open Astra in Südkorea produzieren, nach Deutschland expotieren, die Deutschen sollen ihn kaufen und dann erwarten sie in den ersten 2-3 Jahren mehr Gewinn in der Wirtschaftskrise als zuvor? Dann mal viel Glück GM, oder vielleicht kann man mit dieser Drohung auch den Lohn der deutschen Arbeiter um 50Cent drücken.
Kommentar ansehen Wenn Opel wirklich so   
 
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09.02.2012 09:40 Uhr von Marc_Anton
ein verlustreiche, unrentabele Marke wäre, warum fahren dann da draußen soviel neue Astras, Insignias, Corsas etc. herum? Ich will das irgendwie nicht glauben, dass sich mit der Marke Opel kein Geld verdienen lässt.

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