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St. Petersburg: "Propaganda für Homosexualität" wird gesetzlich verboten

Begleitet von Protesten hat das Stadtparlament im russischen St. Petersburg am Mittwoch ein Gesetz gegen "homosexuelle Propaganda" verabschiedet. Verbote von Werbung für Homosexualität haben Konjunktur in Russland und werden meist mit dem Schutz Minderjähriger begründet.

Mit der Regelung wird die "Propaganda von Homosexualität und Pädophilie" verboten und unter Strafe gestellt. Bei Verstößen können Geldbußen von umgerechnet 120 bis 12.000 Euro verhängt werden.

Das Verbot betrifft die Werbung mit Regenbogenfahnen, einem Symbol der Homosexuellenbewegung, sowie öffentliche Aktionen wie Regenbogenparaden. Bei Menschenrechtsorganisationen und in der Schwulen- und Lesbenbewegung stößt das Vorhaben auf heftige Kritik.


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WebReporter: Apophis_83
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Protest, Verbot, Gesetz, Homosexualität, Propaganda
Quelle: www.petersburg.aktuell.ru

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2012 16:44 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+8 | -7
 
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@ j.wankelbrecher: hier ist nicht die Rede von Werbung für einen bestimmten sexuellen Akt, sondern davon, dass Menschen für einen tolleranten Umgang mit einer sexuellen Geneigtheit werben.
Und Tolleranz findet schließlich auch außerhalb des Schlafzimmers statt.

Was ist an einer Regenbogenfahne jugendgefährdend?
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08.02.2012 20:42 Uhr von Again
 
+5 | -4
 
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j.wankelbrecher: "aber ihre ständige propaganda nervt auch hier in deutschland, deswegen finde ich das gut!
sexualität gehört ins schlafzimmer und nicht auf die strasse! "
Hier werden Dinge wie Regenbogenfahnen verboten! Du heißt sowas gut? Sind diese Fahnen in moralischer oder in sonst irgendeiner Weise gefährlich? Ich hab selten sowas lächerliches gehört.

"diese ständige Manifestation seiner sexuellen
Neigung geht mir so was auf den Geist!"
Hier wird aber ein Gesetz erlassen, dass komplet einseitig ist. Das Sexualität ins Schlafzimmer gehört liest man witzigerweise nur, wenns um das Thema Homosexualität geht, oder? Wenn es um irgendwelchen Heteros geht, die in flagranti erwischt werden, oder um dämlich Fernseh-Shows in denen es um heterosexuelle Paare und Dates geht ist das eigentlich jedem egal.
Wenn ein Prominter sein Freundin/Frau zeigt, bzw. eine Prominente ihren Freund/Mann => Who cares?
Wenn eine homosexuelle ihre Partner zeigen => Sexualität gehört ins Schlafzimmer.
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09.02.2012 13:07 Uhr von Kappii
 
+2 | -2
 
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@j.wankelbrecher: für dich ist es sicherlich schon eine Zurschaustellung von Sexualität wenn sich zwei Männer in aller Öffentlichkeit einen Zungenkuss geben.
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13.02.2012 09:05 Uhr von d-fiant
 
+2 | -2
 
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Toleranz: Leute, Gleichberechtigung und freie Meinungsäußerung heisst nicht Vögeln in der Öffentlichkeit!

Ein schwules Päärchen hat genau das gleiche Recht Händchen zu halten oder sich in der Öffentlichkeit zu küssen wie ein heterosexuelles.

Das mag nicht jedem gefallen, aber so ist es nun mal.

Und dass zur Zeit noch Regenbogenfahnen wehen sind die Gegner dieser "gelebten Natürlichkeit" eigentlich selber schuld. Denn wenn die Gleichberechtigung existieren würde müsste keiner mehr dafür kämpfen.
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13.02.2012 10:04 Uhr von Nasa01
 
+0 | -2
 
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Sobald von Schwulen die Rede ist: funktioniert die sgenannte "Toleranz" nur noch in eine Richtung.

Schwule sollten aber selber tolerant genug sein ihr Privatleben nicht an die große Glocke zu hängen.

Nicht nur fordern. Auch mal Einsicht zeigen.
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13.02.2012 12:28 Uhr von Premier-Design
 
+0 | -3
 
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Das Verbot ist doch nur zum eigenen Schutz der Homosexuellen gedacht, insbesondere in St. Petersburg, rettet also in Wirklichkeit nur das Leben einiger Homosexueller.

Und dass daran etwas schlecht sein soll, kann ich nicht verstehen. Homosexualität kann schließlich weiterhin ausgelebt werden.

Was würde denn passieren, wenn es "Hetero-Bars", "Hetero-Clubs", "Hetero-Paraden" geben würde? Einen großen Aufschrei würde es geben, von wegen Diskriminierung, usw..

Und was würde passieren, wenn jeder homosexuell wäre? Die Menschheit würde aussterben. Arterhaltung kann man aber durchaus als "natürlich" ansehen. So betrachtet können Homosexuelle froh darüber sein, geduldet zu werden, weil sie somit egoistisch handeln. Sie nehmen sich Rechte heraus, die auf die Allgemeinheit übertragen zum Zusammenbruch der Menschheit führen würden.

Und ja, ich weiss, dass es Argumente à la "angeboren", usw.. gibt. Aber man muss ja nun nicht propagieren, was sich negativ auf die Menschheit auswirken würde, würden alle so sein.

[ nachträglich editiert von Premier-Design ]

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