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08.02.12 12:38 Uhr
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Jede vierte Fleischprobe mit E. Coli verseucht

Bei der Untersuchung von Fleisch aus Frischtheken von Supermärkten und Discountern fand ein Labor in fünf der 20 Proben antibiotikaresistente E.Coli-Bakterien. Die Bakterien produzieren das Enzym ESBL, welches verschiedene Antibiotika unwirksam macht.

Das Tückische an diesen Keimen ist, dass nicht vorgeschrieben ist, nach ihnen zu suchen, wodurch sie bei Hygieneuntersuchungen von Lebensmitteln durchs Raster fallen. Dabei hat die Infektion mit E.Coli in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen.

Verantwortlich dafür dürfte vor allem der massenhafte Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung sein. Jährlich sterben 5.000 Menschen in Europa an E. coli, besonders gefährlich sind die Keime für Ältere, Kleinkinder und Menschen mit schwacher Immunabwehr.


WebReporter: Apophis_83
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Kontrolle, Lebensmittel, Untersuchung, Infektion, Antibiotika, Bakterium, Resistenz
Quelle: www.focus.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Für die Stichproben wurde Schweinefilet, Schweinehackfleisch und Schweinegulasch aus Märkten in Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig und München auf ESBL- und MRSA-Keime untersucht. MRSA hat das Labor in keiner der Proben gefunden, ESBL zwei Mal im Hackfleisch und drei Mal im Filet. Eingekauft wurde bei Aldi und Edeka in München, bei Edeka in Berlin, Netto in Leipzig und Rewe in Hamburg. Jede der belasteten Proben stammte aus einem anderen Fleischer betrieb.
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen @apophis   
 
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08.02.2012 12:47 Uhr von franz.g
Kommentar ansehen @franz.g   
 
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08.02.2012 13:49 Uhr von Madenschreck
Er wird dir für den freundlichen Hinweis sicher danken. Du musst sehr beliebt sein.
Kommentar ansehen nur frustierte   
 
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08.02.2012 15:06 Uhr von franz.g
minusgeber oder was?

sind wieder schulferien oder was los?
Kommentar ansehen @franzg   
 
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08.02.2012 18:03 Uhr von The_Insaint
Da wir "Deutsch" schreiben, heißt es "Fleischerbetrieb" (man beachte die Großschreibung).
Wenn schon korrigieren, dann richtig.
Kommentar ansehen @the insaint   
 
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08.02.2012 18:49 Uhr von franz.g
was bringt die groß- / kleinschreibung?

wünsche mir jetzt von dir eine pro- / contrathese zu dieser thematik.

Die Vorteile der konsequenten oder gemäßigten Kleinschreibung sind aus Sicht meiner Sicht:

Die Rechtschreibung wird radikal vereinfacht, da (fast) alle Regeln zur Groß- und Kleinschreibung entfallen.

Gerade für Fremdsprachler sind diese Regeln schwer zu durchschauen, selbst viele Muttersprachler beherrschen sie nicht vollständig.

Einzelne Wortgruppen wie Substantive werden nicht willkürlich bevorzugt, sondern die Konzentration auf das Wesentliche – die Inhalte – ermöglicht.

Das Schreiben und Tippen wird erleichtert.

Bei einer radikalen Verneinung aller Majuskeln werden keine zwei Alphabete benötigt. Dieses würde bedeuten, dass auch die Großschreibung von Abkürzungen unterlassen würde.


ps: ich bin ein ausländer
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08.02.2012 19:14 Uhr von The_Insaint
"Die Rechtschreibung wird radikal vereinfacht, da (fast) alle Regeln zur Groß- und Kleinschreibung entfallen."
Die Groß- und Kleinschreibung ist aber nur ein _winziger_ Teil der Rechtschreibung. Die Antwort was es bringt: Es ist einfacher zu lesen und bringt Rhythmik in den Text.

"Gerade für Fremdsprachler sind diese Regeln schwer zu durchschauen, selbst viele Muttersprachler beherrschen sie nicht vollständig."
Aha. Und weil "Fremdsprachler" sich schwer tun, soll ein Volk ihre eigene Sprache den _anderen_ anpassen, als daß sich die _anderen_ der Sprache anpassen?
Jetzt verstehe ich auch, warum "Integration" nicht funktioniert ...

"Einzelne Wortgruppen wie Substantive werden nicht willkürlich bevorzugt, sondern die Konzentration auf das Wesentliche – die Inhalte – ermöglicht."
Gerade umgekehrt ist es. Es ist wichtig, gerade bei geschriebenen, wo es keine gesprochene Betonung gibt, differenzieren zu können und auf den ersten Blick zu sehen, was wichtig ist und was nicht. Dieses nicht miteinbeziehen von Betonung in die Schrift ist es ja auch, was einen deutschen Text mittlerweile so abstoßend macht und es ist genau das, was du im ersten posting bemängelt hast

"Das Schreiben und Tippen wird erleichtert."
Ich wüßte jetzt nicht, was daran schwer ist, wenn ich ab und an mal die SHIFT-Taste gleichzeitig drücke beim Tippen ...

"Bei einer radikalen Verneinung aller Majuskeln werden keine zwei Alphabete benötigt. Dieses würde bedeuten, dass auch die Großschreibung von Abkürzungen unterlassen würde."

Zwei Alphabete gibt es nicht. Es gibt Groß- und Kleinbuchstaben, zusammen ist es "das Alphabet". Und warum Abkürzungen groß geschrieben werden sollen, erschließt sich mir nicht, kommt das i.d.R. nicht vor, sondern in Ausnahmen (z. B. LKW).

"ps: ich bin ein ausländer "
Macht nix.

Prinzipiell ist ohnehin zu sagen, daß die Deutschen als solche ihre eigene Muttersprache am wenigsten verstehen und das kontinuierlich. Das bestätigt sich durch die hirnlosen Rechtschreibreform-Versuche, die mehr Schaden als sie Gutes bringen. Man versucht krampfhaft etwas zu ändern, daß nicht geändert werden muß, nur damit man es den Deppen leichter macht. Wenn einer nicht rechnen kann und nicht kapiert, daß 2+2 4 ist, dann kann ich auch nicht hergehen und sagen: "Puuh ... da müssen wir uns jetzt ein neues Konzept erarbeiten, denn der versteht nicht, das 2+2 4 sind ... ab jetzt ist 2+1 4 ..."

Aber irgendwie ist das alles off topic ... &)
Kommentar ansehen So Grundschule vorbei für heute!   
 
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10.02.2012 02:31 Uhr von Zitronenpresse
ich frage mich wie es kommt, dass, wenn 5000 Leute in Europa an so etwas sterben, es keine Richtlinie gibt, nach diesen Bakterien zu suchen!!!

Seit den 50ern warnen immer wieder Mediziner davor, Antibiotika in jeden Mist einzurühren, den wir täglich konsumieren, da eben genau DAS das Resultat ist!

Mann weiß längst, dass Kinder, die zB auf bayrischen Bauernhöfen aufwachsen eine extreme gute Abwehrkörper-Bildung haben, eben weil sie VIELEN Bakterien ausgesetzt sind. Stattdessen werden die Abwehrkörper der Verbraucher durch Antibiotika in allen möglichen Konsumerdprodukten geschwächt, um dann festzustellen, das Leute mit schwachen Abwehrkräften zuerst krepieren...

Die Antwort liegt auf der Hand: Da man ja mit Antibiotika nichts mehr anrichten machen kann, verliert man (sofern die Statistik übernommen werden kann) 25% des Fleisches, wenn man es entsorgt - herzlichen Glückwunsch - das ist mal ne krasse Menge!

[ nachträglich editiert von Zitronenpresse ]

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