14 Millionen Euro sollen NRW zum Integrationsvorreiter machen
14 Millionen Euro will die Landesregierung NRWs in die Chancengleichheit für Menschen mit ausländischen Wurzeln investieren. Hierzu soll am heutigen Mittwoch im Landtag ein entsprechendes Integrationsgesetz verabschiedet werden.
Zwar hat Berlin als derzeit einziges Bundesland ein ähnliches Gesetz, dieses würde aber nicht annähernd weit reichen, so eine Ministeriumssprecherin am vergangenen Dienstag. Geplant sind unter anderem 54 kommunale Integrationszentren, in denen systematisch und strukturiert Integrationsarbeit geleistet werden soll.
Zielsetzung ist die Errichtung dieser Zentren innerhalb der nächsten drei Jahre. Bearbeitete Themen sollen unter anderem Bildung, Arbeit und spannungsreiches Zusammenleben sein. Zudem sollen Verantwortliche aus Unternehmen zu Gunsten benachteiligter junger Migranten an einen Tisch geholt werden.