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08.02.12 12:12 Uhr
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Forderung: Deutschlandweite Schweigeminute für die Opfer rechter Gewalt

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände ruft gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund zu einer bundesweiten Schweigeminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt auf. Arbeitnehmer werden aufgefordert am 23. Februar für eine Minute die Arbeit ruhen zu lassen.

Zeitgleich findet ein zentraler Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes statt. Man zeige sich erschrocken, "dass nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland diese entsetzlichen Verbrechen geschehen konnten."

Sowohl der Präsident der BDA, Dr. Dieter Hundt, wie auch der DGB-Vorsitzende Michael Sommer finden, dass es an der Zeit sei gegen rechte und menschenverachtende Gewalt ein Zeichen zu setzen.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Opfer, Gewalt, Forderung, Rechtsextremismus, Schweigeminute
Quelle: www.dtoday.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Das   
 
+24 | -4
 
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08.02.2012 12:16 Uhr von spencinator78
wird täglich krasser und unnormaler hier in dem Land. Da fällt einem nichts mehr ein.

[ nachträglich editiert von spencinator78 ]
Kommentar ansehen Da...   
 
+27 | -5
 
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08.02.2012 12:21 Uhr von Jolly.Roger
...mache ich gerne mit.

Und hänge noch fünf Minuten Arbeitspause für die Opfer kulturbereichernder Gewalt dran, drei für die Opfer dusseliger Sozial- und Wirtschaftspolitik und zehn für die Opfer der Finanzmärkte.

Und wenn ich ganz doll überlege, fällt mir sicher noch etliches andere ein...
Kommentar ansehen kann es sein..   
 
+23 | -3
 
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08.02.2012 12:29 Uhr von muhkuh27
..das mit diesem anti-nazi Gerede von den eigentlich Problemen abgelenkt werden soll?
Kommentar ansehen @ JollyRoger   
 
+25 | -3
 
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08.02.2012 12:30 Uhr von DerBelgarath
Wenn wir für je 10 Opfer allein in den letzten 10 Jahren kulturbereichernder Gewalt auch nur eine Minute frei kriegen, dann gibt das einen schönen Urlaub ...
Kommentar ansehen .....   
 
+28 | -2
 
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08.02.2012 12:32 Uhr von CoffeMaker
"Und hänge noch fünf Minuten Arbeitspause für die Opfer kulturbereichernder Gewalt dran"

Ich glaub da reichen 5 Minuten nicht, da müsste man ein Schweigejahr einführen ;)
Kommentar ansehen Wir leben in einem Land ...   
 
+4 | -19
 
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08.02.2012 12:34 Uhr von Abdul_Tequilla
Kommentar ansehen Naja   
 
+12 | -2
 
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08.02.2012 12:34 Uhr von Jolly.Roger
"Ich glaub da reichen 5 Minuten nicht, da müsste man ein Schweigejahr einführen ;) "

Über das Thema schweigt man hier doch eh das ganze Jahr... ;-)


@Abdul_Tequilla:
Genau, deswegen schrieb ich ja: "Da mache ich gerne mit."

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
Kommentar ansehen Angesichts   
 
+17 | -2
 
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08.02.2012 12:37 Uhr von spencinator78
solcher Vorschläge schämt man sich mittlerweile als deutscher was für Marionetten in diesem Land das sagen haben und über das wohl und wehe von uns allen entscheiden dürfen.. Zum kotzen. ^^
Kommentar ansehen @Tequilla   
 
+21 | -1
 
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08.02.2012 12:40 Uhr von Hexenmeisterchen
Ansich hast du Recht.
Jedoch finde ich es erschreckend, welches Ausmaß nun die Taten von vier Knallköppen (Dönermorde) annehmen.

Es gibt jeden Tag auf Deutschen Straßen Tote durch Banden, auf Grund politischer Gesinnungen oder einfach weil man wen "abzocken" wollte. Diesen Opfer, in soweit sie nicht starben, wird durch die Rechtsprechung meist noch mit Anlauf ins Gesicht gerozt und hier heucheln wir uns was in die Tasche...

Dies ist eine Ungleichbehandlung die mir auf den Sack geht und das Vertrauen in die Politik von Tag zu Tag schwinden lässt.
Kommentar ansehen ...   
 
+20 | -1
 
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08.02.2012 12:48 Uhr von CoffeMaker
"Was ist so schlecht an einer Schweigeminute für die Opfer rechter Gewalt?"

Weil das ein popolistischer verheuchelter Vorschlag ist.
Zähle die Opfer rechter Gewalt und zähle die Opfer anderer Gewalttaten und vergleiche die Zahlen. Es spielt keine Rolle aus welchen Grund jemand getötet wurde, das interessiert mich nicht und dem Opfer und seinen Familienangehörigen auch nicht. Dieser Vorschlag ist einfach widerwärtig weil somit andere Opfer der Gewalt als nicht ehrungswürdig deklariert würde. Es heißt doch sonst immer -> wir sollen nicht differenzieren, alle Bürger sind gleich und jedes Leben ist wertvoll.

Von daher kann man diesen Vorschlag nur ablehnen, entweder alle oder keiner.
Kommentar ansehen Also ich...   
 
+15 | -1
 
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08.02.2012 13:01 Uhr von Aratie
...sehe das wie CoffeMaker.
Alle oder Keiner.
Demnach werde ich mich da auch nicht dran beteiligen, denn wie bereits mehrfach erwähnt wurde sind die Opfer rechter Gewalt bei weitem geringer als andere Opferzahlen...
Wir brauchen doch nur die Opfer rechter Gewalt letzten Jahres und die (U-)Bahn/Bus-Toten vergleichen...
Nur um die rechten wird halt ein riesen Wirbel gemacht...
absolut lächerliche Mediengeilheit -.-

[ nachträglich editiert von Aratie ]
Kommentar ansehen Vergleich   
 
+15 | -2
 
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08.02.2012 13:14 Uhr von Clemens1991
http://de.wikipedia.org/...

Man gehe zu Punkt 2.2. und sehe sich die Statistik an.

Mord und Totschlag
5.889

Davon Ausländer:
1.457 (24,7 % der Straftaten, bei 8,8% Bevölkerungsanteil)

INNERHALB VON EINEM JAHR!
Die Zwickauer Terroristen haben 15 umgebracht.

1457 - 15 ....


Ich will Rechtsterrorismus nicht schönreden, aber man sollte immer auch auf die Gegenseite achten!!
Kommentar ansehen Wäre für nen Trauertag   
 
+5 | -4
 
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08.02.2012 13:36 Uhr von fuxxa
Der muss dann aber immer auf nen Wochentag fallen. Das Wochenende ist mir heilig
Kommentar ansehen Nu   
 
+9 | -5
 
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08.02.2012 14:38 Uhr von benjaminx
Opfer durch Deutschenhass gibt es auch eine ganz schöne Menge. Das sind auch Taten durch rechter Gewalt. Allein schon per Definition dieser Straftaten.
Also werde ich am 23. eine Schweigeminute abhalten und ebenfalls allen Gedenken die Nachts auf Ubahnhöfen oder in dunklen Ecken zusammen getreten wurden, weil sie nicht der selben Volksgruppe angehörten oder einfach anders aussahen.
Kommentar ansehen nadann   
 
+2 | -6
 
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08.02.2012 17:58 Uhr von simao
liebe deutsche eine schweigeminute, dass seit ihr den toten schuldig, denn irgendwie gehört ihr zu denen.
Kommentar ansehen vielleicht sollte   
 
+2 | -0
 
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09.02.2012 03:35 Uhr von desinalco
man vorerst mal eine untersuchungsbehörde (ähnlich der gauck-behörde) einrichten welche die zusammenhänge zwischen neonazis und dem verfassungsschutz untersucht einrichten

ich denke die zahl der opfer *rechter* gewalttaten würde sich drastisch reduzieren
Kommentar ansehen desinalco   
 
+2 | -1
 
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09.02.2012 09:03 Uhr von Aratie
Nein das darf man doch auf keinen Fall machen!
Denn sonst wären wir doch wieder bei einem ähnlich schweren Fall wie der Leugnung des Holocaust, wo ja auch Gegenrechnungen ergeben haben, dass die Juden nicht alle vergast wurden.
Aber sowas will man halt leider nicht hören und daher wird sowas auch nicht von politikern eingeführt die ihren posten behalten wollen...
da das leider alle politiker sind wirds somit nie passieren

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