08.02.12 12:09 Uhr
 2.218
 

Trotz Atomausstieg: Deutschland muss Frankreich wegen Rekordkälte Strom liefern

Frankreich leidet unter einem extrem kalten Winter und muss aus dem Ausland zusätzlichen Strom beziehen. Trotz dem Atomausstieg kann Deutschland seinem Nachbarland aushelfen und liefert auch Solarstrom für die Franzosen.

Frankreich verfügt über insgesamt 59 Atomkraftwerke, dennoch muss Deutschland dem Land nun Strom liefern, weil man hierzulande in den noch acht verbleibenden AKWs mehr Strom produziert als verbraucht wird.

"Gerade die jetzigen Tage mit klirrender Kälte zeigen, dass die erneuerbaren Energien ihren Beitrag zur Versorgungssicherheit und Netzstabilität leisten", so Bundesumweltminister Norbert Röttgen, der damit Kritikern den Wind aus den Segeln nimmt, die vor Stromausfällen im Winter gewarnt hatten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Frankreich, Strom, Atomausstieg
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Umfrage: US-Bürger vertrauen Medien mehr als Donald Trump
"Deutschlandtrend": SPD überflügelt Union zum ersten Mal seit 2006
Historiker Allan Lichtman prophezeit Amtsenthebung von US-Präsident Donald Trump

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.02.2012 12:24 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+30 | -2
 
ANZEIGEN
können: die sich mal einigen, ob wir nun vielll zu wenig produzieren und draufzahlen müssen oder nun doch genug strom haben.

Wir haben selbst ein arschkalten Winter und produzieren zuviel? Sodas wir sogar Solarstrom exportieren können?

Welche Ausrede der Atomlobby gibt es dafür?
Kommentar ansehen
08.02.2012 13:18 Uhr von d.greenleaf
 
+4 | -7
 
ANZEIGEN
@AlphaTierchen "Wir haben selbst ein arschkalten Winter und produzieren zuviel? Sodas wir sogar Solarstrom exportieren können?

Welche Ausrede der Atomlobby gibt es dafür?"

Steht doch klar im Text. NOCH sind acht dt. AKWs am Netz.
Solarstrom exportieren? Klar doch, aus unserer Wüste.
Kommentar ansehen
08.02.2012 13:25 Uhr von deraufdersucheist
 
+6 | -7
 
ANZEIGEN
Frankreich: hat zwar viele AKWs - aber auch viele Verpflichtungen. Ein Grossteil von Frankreichs produziertem Strom wird exportiert und steht den Empfängern vertraglich zu. Somit kann es halt in solch kalten Zeiten vorkommen, dass dann für Frankreich selbst zuwenig bleibt.

Nach dem Abschalten der AKWs in Deutschland wird klar zu wenig Storm produziert. Vor allem in den Spitzenzeiten muss Strom aus dem Osten importiert werden, welche die vorhandenen AKWs überbelasten.

Dass jetzt Solarstrom, der ausserdem lediglich ca. 1,9% des gesamten produzierten Strom ausmacht, nach Frankreich exportiert werden soll, kann also nur ein Witz sein.

@franz.g
ein sehr grosser Teil der Stromkosten in Europa entstehen durch die Leitungsrechte privater Firmen. Den Strom zu produzieren reicht nicht, er muss auch noch zum Verbraucher befördert werden. Und genau da wird viel zu viel Kohle verdient!
Kommentar ansehen
08.02.2012 13:56 Uhr von Thomas-27
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
@greenleaf: Dass Dein Kommentar hinkt, erkennst Du schon daran, dass Frankreich 59 Atomkraftwerke hat und damit zu wenig Strom produziert. In Deutschland sollen nach Deiner Aussage 8 Atomkraftwerke so viel Strom produzieren, dass es für Deutschland reicht und dann noch etwas zum Verkauf übrig bleibt!?
Kommentar ansehen
08.02.2012 14:15 Uhr von John2k
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
...test...

[ nachträglich editiert von John2k ]
Kommentar ansehen
08.02.2012 14:27 Uhr von gamer9991
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
deraufdersucheist: Der Text sagt, dass auch Solarstrom geliefert wird, also nicht nur ausschließlich, lern mal das Lesen, außerdem beträgt der Solarstromanteil in D. 3.5% klar klingt nach nicht viel trägt aber erheblich dazu bei, dass wir genug Strom haben.

2011 lag dieser Anteil bei 3,5%.[3]

http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
08.02.2012 14:32 Uhr von SN_Spitfire
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@franz.g: Dafür ist in den USA schnell mal ein ganzer Küstenstreifen ohne Strom, wenn es dort ein Problem mit einem Kraftwerk gibt.
Bei uns in Deutschland könnten 2 Kraftwerke gleichzeitig ausfallen und es würde das Stromnetz nichtmal ansatzweise jucken.
Diese Redundanz kostet natürlich entsprechend.

Natürlich sind die Strompreise dennoch zu hoch, aber in gewisser Weise nicht zu vergleichen mit den Amis.

Dass Amerika mit seinen riesigen Landflächen noch nicht auf Solarstromerzeugung umgestiegen ist, wundert einen regelrecht. Gerade dort wärs ja ideal. So viel Platz sucht man hierzulande vergeblich.
Kommentar ansehen
08.02.2012 14:34 Uhr von Luisaza
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
thomas: Franzosen heizen mit Strom und sind darüber hinaus vertraglich dazu gezwungen, einen guten Teil ihres produzierten Stroms zu exportieren. Darum reichen eben manchmal auch 59 AKWs nicht. Wenn Frankreich über den gesamten Strom, den sie produzieren, komplett frei verfügen könnte, hätten sie auch genug für sich selber.
Kommentar ansehen
08.02.2012 15:04 Uhr von 24slash7
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Tatsächlicher erzeugter Strom: http://www.transparency.eex.com/...
Kommentar ansehen
08.02.2012 15:35 Uhr von cav3man
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
deraufdersucheist: "Nach dem Abschalten der AKWs in Deutschland wird klar zu wenig Storm produziert."

Aufgrund welcher Prämissen?

Die Daten sagen was anderes.
Vor Atomausstieg: Deutschland exportiert soviel Strom wie 7 AKW produzieren

Nach Atomausstieg: 7 AKWs werden abgeschaltet

Ergo: +/- 0

Aber in diesem Zeitraum wurden viele neue Anlagen ans Netz genommen.

Solar: 7,5 GWp
Wind: 1,8 GWp
Gas: 1 GW
Wasser: 100 MW
und noch einige mehr... aber ich denke das reicht schon um meinen Punkt zu verdeutlichen

http://www.umweltbundesamt.de/...

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?