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Radikale Sanierung bei Nokia: Produktionsverlagerung nach Asien

Der in den letzten Jahren in puncto Innovationen immer mehr auf dem absteigenden Ast geratene Handyhersteller Nokia kündigte radikale Maßnahmen an. Nun sollen bei drei Smartphone-Fertigungsstätten insgesamt 4.000 Mitarbeiterstellen abgebaut werden.

Die hiervon betroffenen Werke sind in Ungarn, Mexiko und Finnland. Bis zum Ende dieses Jahres sollen die Arbeitsplätze dort wegfallen.

Es sei dies die Folge von sowieso meist in Asien befindlichen Zulieferern, dass man die Produktion dorthin verlagert, so die Begründung von Nokia. Dass diese Entscheidung nach Asien zu verlagern auf einer niedrigeren Kostenursache basiere, schränkte Nokia ein: Dies stehe jedoch nicht im Vordergrund.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Nokia, Asien, Sanierung, Radikale, Verlagerung
Quelle: www.vienna.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2012 11:49 Uhr von jaycee78
 
+1 | -1
 
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Neiddebatte wird dieses Mal ausbleiben: Jetzt profitieren nicht die "dreckigen Rumänen" vom Abbau deitscher Arbeitsplätze sondern die Chinesen freuen sich und um die soziale Verantwortung für die Ungarn kümmert sich kein Mensch.
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08.02.2012 12:10 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+4 | -0
 
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Das ist KEIN Heuschreckenkapitalismus denn die Heuschrecke geht irgendwo hin, frisst alles weg - und zieht weiter.

Das ist ein Karavanenkapitalismus.
Da, wo die Karavane hinzieht, entstehen blühende Landschaften, alles beginnt zu gedeihen.
(Steuergelder ermöglichen das)

Doch irgendwann sagt sich die Karavane:
"In dieser Oase schmecken uns die Datteln nicht mehr".
Die Karavane zieht weiter, die Oase wird zurückgelassen - genau wie die Bewohner dieser Oase.

Es sei denn, natürlich, ein Oasenbewohner sagt:
"Nehmt mich bitte mit. Ich will auch laufen. Ich muss gar nicht auf dem Kamel reiten."

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