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Umfrage: Piratenpartei erreicht acht Prozent der Wählerstimmen

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid kämen die Piraten bei den nächsten Bundestagswahlen auf acht Prozent. Die SPD schließt eine Zusammenarbeit dennoch weiter kategorisch aus, weil die Piraten kein Programm hätten.

Viele qualifizierte Waffenlobbyisten könnten durch eine Regierungsbeteiligung der Piraten arbeitslos werden, weil es auch durch unqualifizierte Hilfskräfte möglich ist, bei den Piraten Forderungen nach der Erleichterung von Waffengesetzen im Parteiprogramm zu verankern, wie zuletzt im Saarland.

Beiträge für Kindertagesstätten und Kindergärten sowie das Essen sollen nach dem Willen der Piraten vom Staat gezahlt werden. Über die Frage, auf welche Weise das Geld dafür aufgetrieben werden könnte, machen sich die Piraten keine Gedanken.


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WebReporter: jaycee78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Umfrage, Programm, Piratenpartei, Bundestagswahl
Quelle: www.rentner-news.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2012 11:24 Uhr von jaycee78
 
+23 | -7
 
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Ich freue mich über die Erfolge der Piraten und hoffe, dass sie die etablierten Parteien bei der nächsten Bundestagswahl ordentlich erschüttern werden.

Eine grosse Koalition ist nicht ewig möglich und irgendwann wird CDU oder SPD deshalb zwangsläufig mit Piraten oder Linken koalieren müssen.
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08.02.2012 11:32 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -5
 
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Yeah: http://hanf-aktivisten.de/



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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08.02.2012 11:37 Uhr von jaycee78
 
+5 | -3
 
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@Rechthaberei: Bei den Piraten sind sehr viele verschiedene populäre und auch unpopuläre Meinungen vertreten:

http://www.fr-online.de/...

Die Frage ist, worauf man sich am Ende mit den Koalitionspartnern verständigen kann.
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08.02.2012 11:37 Uhr von sumpfdotter
 
+30 | -4
 
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Wie auch immer die Piraten bedeuten meiner Meinung nach für Deutschland eine neue Chance und ein neuer Aufbruch in eine versuchsweise menschlichere Politik für den Normalo.

Obs klappt, bleibt dahingestellt, aber schaden kann es Deutschland und den Menschen auf jeden Fall nicht.
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08.02.2012 11:41 Uhr von Major_Sepp
 
+2 | -4
 
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jaycee78: "Eine grosse Koalition ist nicht ewig möglich und irgendwann wird CDU oder SPD deshalb zwangsläufig mit Piraten oder Linken koalieren müssen."

LOL, aber eine große Koalition unter Beteiligung der Grünen ist denkbar und noch sehr lange eine mögliche Option.

Die Grünen oder die Piratenpartei (ohne Programm). Darfst raten wer völlig zurecht bevorzugt werden würde....^^
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08.02.2012 11:41 Uhr von architeutes
 
+18 | -1
 
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Naja: wenn wir erst mal alle Waffen haben ist das mit der Finanzierung und Nahrungsbeschaffung nicht mehr
so schwierig . Und wenn die SPD behauptet die
Piraten haben kein Programm ist das nicht so schlimm
das haben die anderen auch nicht .
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08.02.2012 11:44 Uhr von jaycee78
 
+2 | -4
 
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@Major_Sepp: Es wäre ein Armutszeugnis für Deutschland, wenn die beiden grossen Parteien die absolute Mehrheit verfehlen. Damit nicht genug, wenn es so käme, wäre der Volkszorn gross genug um sich gegen jene Parteien zu erheben.
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08.02.2012 12:02 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+18 | -0
 
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So so: Die Priaten haben also kein Programm.
Dann frage ich mich allen ernstes...
WAS ist mir lieber?
Eine Partei die kein Programm hat, oder eine die mir eines vorgaukelt an dem Sie sich letztendlich doch nicht hält.

Eigentor? xD
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08.02.2012 12:05 Uhr von BalloS
 
+15 | -3
 
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Die Piratenpartei: Ich hoffe, dass sie die absolute Mehrheit bekommen.

Selbst eine Partei komplett ohne Programm (was so ja auch nicht stimmt) wird wahrscheinlich eine bessere Politik machen, als die ganzen geldgeilen und total realitätsfremden Möchtegernpolitiker im Augenblick.

Bei einer Partei ohne Programm wird wahrscheinlich mehr aus dem Bauch heraus und mehr für die Vorteile aller entschieden und nicht nur Lobbyistenwünsche erfüllt.


Ich werde sie auf jeden Fall weiterhin wählen !!!

[ nachträglich editiert von BalloS ]
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08.02.2012 12:18 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+8 | -4
 
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Der Satz ist zu plakativ: "Über die Frage, auf welche Weise das Geld dafür aufgetrieben werden könnte, machen sich die Piraten keine Gedanken." - Die Piraten bestehen aus ihren Mitgliedern, die alle für sich genommen Individuen sind - und alle für sich genommen denken - und sich Gedanken machen. Der Satz ist nicht nur plakativ, er stimmt schlicht und ergreifend nicht.

Außerdem haben die Piraten sehr wohl ein Programm (oder zumindest eine Programatik, was fast das Gleiche ist)

Drei Punkte wären dabei besonders hervorzuheben:
1. Drogenlegalisierung
2. Bedingungsloses Grundeinkommen
3. Kostenloser ÖPNV

1. Mit der Forderung einer Legalisierung aller Drogen haben die sich, wie ich finde, keineswegs ins Abseits gestoßen:
Klar scheint dieser Wunsch albern und undurchsetzbar. Tatsächlich glaube ich noch nicht einmal, dass die wirklich für die Legalisierung aller Drogen sind.
Aber: Ist es denn nicht grundsätzlich so, dass wenn man in Verhandlungen tritt (etwa wenn man ein Auto verkaufen will), zunächst eine Preisansage macht, die weit oberhalb dessen liegt, was man erzielen will, während das, was der potentielle Käuferer als seinen "Maximalpreis" nennt, weit unterhalb dessen liegt, was er bereit ist, auszugeben?!
Verhandlungen werden in Zukunft, sofern die Piraten mitregieren wollen, das Thema sein, das auf sie zukommen wird, wenn es um eine Koalitionsbildung geht. Die einen sagen dann: "Drogen? Nicht mit uns!", die anderen sagen: "Drogen? Ja, bitte." und raus käme dann ein Kompromiss: "Wir könnten ja zumindest Marijuhana erlauben." Und Kompromisse sind nunmal das, was ein demokratisches Miteinander ausmacht.

2. Bedingungslosen Grundeinkommen? Man kann das für Unsinn (--> Inflation) oder für Sinnvoll (--> Ankurbelung der Binnenkonjunktur) halten - das bleibt jedem unbenommen. Fest steht nur eines: Völlig abwegig ist das nicht.

3. Kostenloser (komplett steuerfinanzierter) ÖPNV? Ja, warum denn nicht? Busse kämen schneller voran, weil die Busfahrer nicht mehr mit dem Verkaufen von Fahrkarten aufgehalten werden würden (somit hätten wir schon 2 Punkte, die den ÖPNV attraktiver machen würden) man käme mit weniger Personal (u.a. Kontrolleure) aus, würde die Umwelt schonen und die Straßen entlasten. Und letztenendes sind ja die Autobahnen auch mit Steuergeldern (auch von jenen, die kein Auto haben) finanziert.

Ich finde, die Piraten haben sich, gerade weil sie ein Programm aufgestellt haben, wählbar gemacht.
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08.02.2012 12:54 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -1
 
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Wie wäre es wenn man für jedes Kind bei seiner Geburt ein vom Staat gefördertes Sparkonto bekommt mit einem Grundbetrag von 1000€, so ähnlich wie ein Tagesgeldkonto, auf das jeden Monat ein kleiner Betrag eingezahlt würde und auf die es dann auch Zinsen gibt, das nur für solche alle Dinge wie Zusatzkosten im Kindergarten, Schule (Klassenfahrten) und auch Ausbildung verwendet wird, auf das die Eltern jedoch keinen zugriff haben bzw. nur gegen Nachweiß wofür das Geld verwendet wird und dann nur per Überweißung auf das eigentliche Empfängerkonto.
Denn man sollte ja bekanntlich in die Zukunft investieren und Kinder sind Zukunft.