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08.02.12 10:54 Uhr
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Falkland-Krise: Argentinien klagt "wegen Militarisierung des Südatlantiks"

Der Streit zwischen Argentinien und Großbritannien hat eine nächsthöhere Stufe erreicht. Nun will Argentinien bei der UNO Klage gegen Großbritannien einreichen und zwar "wegen Militarisierung des Südatlantiks". Vorher hatte London ein Kriegsschiff und Prinz William zu den Falklandinseln entsandt.

Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner ist der Meinung, dass die Entsendung von britischen Kriegsschiffen eine erhöhtes Risiko für die Sicherheit der südatlantischen Region darstellt. Bei einer Rede der Präsidentin forderten viele Demonstranten einen Abzug der Briten von der Inselgruppe.

Zurzeit soll die "HMS Dauntless", sie gilt als modernstes Kriegsschiff der Briten, und ein britisches Atom-U-Boot vor den Falklandinseln stationiert werden. Ebenfalls soll dort der Hubschrauberpilot Prinz William in Militäreinsätzen tätig werden.


WebReporter: benjaminx
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Großbritannien, Krise, Klage, Argentinien, UNO, Prinz William, Falkland
Quelle: www.spiegel.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Die Jagd nach Rohstoffen wird in nächster Zeit an vielen Orten der Welt für schwere und blutige Konflikte sorgen. Auch werden Kriegsparteien entstehen bei denen es man sich Heute noch gar nicht vorstellen kann, dass sie sich bekriegen werden. Ich würde zu gern wissen wie Spanien gerade über die Falklands denkt. Sie hatten die Inseln damals den Engländern überlassen, weil für sie wertlos.
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen das liebe Öl...   
 
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08.02.2012 11:00 Uhr von usambara
vor den Inseln werden mehrere Mrd Barrel vermutet.
Außerdem sind die Falklands ein Vorposten zur Antarktis
Kommentar ansehen Nicht auszudenken   
 
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08.02.2012 11:16 Uhr von architeutes
wenn dann in 20 Jahren das Trinkwasser zu Kriegen führt ,
in vielen Gegenden wird schon das Grundwasser salzig .
Und das auf den Falklands die Erforschung der Natur
vorgeheuchelt wird , weiß man schon seit vielen Jahren .
Es wird ziemlich ungemütlich in den nächsten Jahren ,
überall auf der Welt . Sie ist klein geworden .
Kommentar ansehen @architeutes   
 
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08.02.2012 11:30 Uhr von Mecando
"in vielen Gegenden wird schon das Grundwasser salzig ."
Keine Sorge, die schmelzenden Polkappen, der Rückgang der Gletscher und des Grönlandeises werden schon für eine ausreichende Verdünnung sorgen... xD

[ nachträglich editiert von Mecando ]
Kommentar ansehen ...   
 
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08.02.2012 11:37 Uhr von CoffeMaker
"wenn dann in 20 Jahren das Trinkwasser zu Kriegen führt "

Aber nicht in Europa. Na ok, es sei wir (also die EU) holen uns noch mehrere hundert Millionen Imigranten rein, das wird dann katastrophale Umweltfolgen haben, wie überall wo sich mehr Menschen an einem Ort aufhalten als möglich (siehe Mexiko City).

Aber wem interessiert das schon, es geht immer nur um Wachstum und dieses Wachstum kannst du nur erzeugen wenn die Bevölkerung wächst. Deswegen wird der Mensch irgendwann wie ein Virus seinen Lebensraum zerstören, weil er (bzw. das System) garnicht daran denkt mal ein paar Nullrunden in der Kinderproduktion zu machen. Mir tun die Menschen in 100-200 Jahren jetzt schon leid....
Kommentar ansehen @CoffeMaker   
 
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08.02.2012 11:57 Uhr von usambara
der Besatzungs-Krieg in Palästina ist ein Krieg um Wasser. Und wenn wir regelmäßig Waffen an Israel liefern, dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Vertriebenen hier her kommen.

Ohne Wachstum kein Kapitalismus...Ressourcen-Verbrauch planen ist Planwirtschaft, die langfristig (wieder) kommen wird.
Kommentar ansehen Wie dumm von den Argentinieren,   
 
+3 | -2
 
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08.02.2012 12:03 Uhr von DerBelgarath
sie halten im Südatlantik insgesamt sicherlich eine weit höhere Militärpräsenz zum Schutz ihrer Territorialgewässer als Großbritannien!

Und es war auch nicht Großbritannien, das vor wenigen Jahrzehnten einen wehrlosen anderen Staat im Südatlantik überfallen hat ...
Kommentar ansehen @ benjaminx   
 
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11.02.2012 12:25 Uhr von Perisecor
"Ich würde zu gern wissen wie Spanien gerade über die Falklands denkt. Sie hatten die Inseln damals den Engländern überlassen, weil für sie wertlos. "

Nö. Die Inseln waren nie Spaniens Eigentum und selbst der Besitz war nur teilweise, da neben spanischen Siedlungen auch britische Siedlungen vorhanden waren.

De Jure hat England/GB seit 1590 Anspruch auf die Inseln und, da vorher unbesiedelt, auch Eigentum daran.


Die Schenkung der Inseln an Argentinien 1833 ist also nichtig - das nur für die, die glauben, Argentinien hätte irgendwann einen irgendwie gearteten Anspruch erhalten...

Eine ausführliche Diskussion zu dem Thema gab es hier:
http://www.shortnews.de/...
Dank dem User 1984, der die einfachen Zusammenhänge schlicht nicht verstehen wollte, ist das ganze auch wirklich extrem detailreich erklärt, wer sich also für das Thema Falklandinseln und Ansprüche interessiert, kann sich ja mal durch die Kommentare kämpfen. :)
Kommentar ansehen Hier Peri, dass ist ganz einfach zu finden   
 
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11.02.2012 13:08 Uhr von benjaminx
und in Wiki nachzulesen.

Hauptartikel: Geschichte der Falklandinseln

Vor der Ankunft europäischer Siedler waren die Falklandinseln unbewohnt – vor allem wegen ihres rauen Klimas. 1592 wurden sie vom englischen Seefahrer John Davis entdeckt, der sie jedoch nur sichtete. Er hatte sich von Puerto Deseado aus auf die Suche nach den anderen drei Schiffen unter dem Kommando von Thomas Cavendish gemacht, war jedoch in einen Sturm geraten, der ihn nach Falkland führte. Es dauerte weitere 98 Jahre, bis die Inseln erstmals 1690 von John Strong betreten wurden. Er gab der Meeresenge zwischen den beiden Hauptinseln, zu Ehren des „Schatzmeisters der Marine“ und britischen Politikers Anthony Cary, 5. Viscount Falkland, den Namen Falkland Channel. Der Name "Falkland" ging später auf die gesamte Inselgruppe über.

Die ersten Siedlungen wurden 1764 unter französischer Herrschaft von Louis Antoine de Bougainville gegründet. Der argentinische Name Islas Malvinas geht auf die französische Bezeichnung der Inselgruppe – „Îles Malouines“ – zurück, welcher sich auf die Seeleute und Fischer aus der bretonischen Hafenstadt Saint-Malo bezieht, die die ersten bekannten Siedler der Inselgruppe darstellten.

Die Kolonie wurde schon 1766 an Spanien übergeben. 1811 stellte Spanien den Unterhalt der Kolonie ein, verzichtete aber nicht auf die Souveränität über die Inseln. Seitdem sind die Falklands Gegenstand von Territorialstreitigkeiten, anfangs zwischen Großbritannien und Spanien, danach bis heute zwischen Großbritannien und Argentinien. 1820 wurde die Inselgruppe von Argentinien physisch in Besitz genommen.

Das Vereinigte Königreich behauptete seine Ansprüche, indem es 1833 einen Flottenstützpunkt auf der Insel errichtete. 1837 wurde eine Kolonialverwaltung eingerichtet.

Im Ersten Weltkrieg fand zwischen deutschen Kreuzern und einem überlegenen britischen Flottenverband das Seegefecht bei den Falklandinseln statt. Das deutsche Ostasiengeschwader unter Vizeadmiral Maximilian Graf von Spee wollte in den Atlantik in Richtung Deutschland durchbrechen und wurde am 8. Dezember 1914 von den Briten unter Vizeadmiral Sir Frederik Doveton Sturdee fast vollständig vernichtet.

Die militärische Besetzung der Inseln durch Argentinien am 2. April 1982 löste den Falklandkrieg aus: Großbritannien reagierte und landete sieben Wochen später Truppen auf den Inseln. Nach kurzen, aber blutigen Kämpfen konnten die britischen Truppen Argentinien am 14. Juni 1982 zur Aufgabe bewegen. Es fielen ca. 900 Soldaten, davon 649 Argentinier.[2]

Insgesamt kostete der Falklandkrieg mehr als 1.000 Menschen das Leben. Seitdem ist eine größere Zahl von Soldaten auf den Inseln stationiert (2002 noch etwa 1.700 Mann). Im letzten Jahrzehnt hatte sich der latente Konflikt zwar in der allgemeinen Wahrnehmung etwas entspannt. Seitdem hier 60 Mrd. Barrel Öl vermutet werden, haben sich aber viele lateinamerikanische Regierungen mit Argentinien solidarisiert. Argentinien erneuert jedes Jahr seinen Anspruch auf die Inseln, so auch die amtierende Präsidentin Argentiniens Cristina Fernández de Kirchner.

Zuerst gesichtet und benannt durch die Engländer, ber nicht kolonisiert.
Erste Kolonisierung durch Frankreich.
Danach an Spanien übergeben.
Dann verlassen und den Engländern überlassen.
Seitdem gibt es Streit zwischen mehreren Parteien um die Inseln.
Kommentar ansehen @ benjaminx   
 
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11.02.2012 13:19 Uhr von Perisecor
GB hat seinen Anspruch nie aufgegeben. Eine Kolonisierung durch andere Mächte lässt einen Anspruch nicht erlöschen.

Das Spanien die Kolonien kampflos aufgegeben hat, lag an der damaligen weltpolitischen Lage (Hochzeit des britischen Imperiums, fast beendeter Niedergang Spaniens).


Dass Wikipedia sich hier teilweise unklar ausdrückt mag sein, Wikipedia ist aber (u.a. deshalb) keine Rechtsquelle.

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