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07.02.12 23:36 Uhr
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US-Richter stellen sich hinter Homo-Ehe in Kalifornien

Im US-Bundesstaat Kalifornien ist Verfechtern der Homo-Ehe erneut ein juristischer Erfolg gelungen. Ein Verbot der Homo-Ehe, welches 2008 durch ein Referendum erwirkt wurde, wurde vom Bundesberufungsgericht in San Francisco für verfassungswidrig erklärt.

Zwischen Mai und November 2008 war die Homo-Ehe kurzzeitig erlaubt, was damals von 18.000 homosexuellen Paaren genutzt wurde. Kurz darauf wurde in einer Volksabstimmung, die sogenannte Proposition 8, mit knapper Mehrheit angenommen, welche die Ehe als Bund zwischen Mann und Frau definierte.

"Proposition 8 hat keinen anderen Zweck und Effekt als den Status und die Menschenwürde von Schwulen und Lesben in Kalifornien herabzusetzen", heißt es im Urteil. Und weiter: "Die Verfassung erlaubt diese Art von Gesetzen einfach nicht."


WebReporter: Apophis_83
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Urteil, Ehe, Richter, Homosexualität, Kalifornien, Homo-Ehe
Quelle: www.welt.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen gnnnnn   
 
+8 | -4
 
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07.02.2012 23:59 Uhr von Iron_Maiden
Vorab: ich finds gut.


Aber im Ernst der Titel "Richter stellen sich hinter Homo-Ehe"
Ist schon allein ein Plus!

XD
Kommentar ansehen Dass denen das nicht peinlich ist,   
 
+14 | -6
 
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08.02.2012 00:16 Uhr von Pils28
üvber so etwas ind er heutigen Zeit noch streiten zu müssen. Da darf sich keiner über die Mullahs in Iran oder Afghanistan aufregen.
Kommentar ansehen Klasse!   
 
+2 | -1
 
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08.02.2012 05:33 Uhr von sukor74
Nicht nur in Deutschland wird über verfassungswidrige Gesetze abgestimmt und diese erlassen.

Aber gerade in den USA, wo bald jeder 2. Satz, der was mit Recht zu tun hat mit: Die Verfassung /Der Verfassungszusatz besagt... beginnt? Herrlich!

Allerdings ist die Überschrift irreführend. Denn die Richter stellen sich nicht hinter die Homo-Ehe, sondern hinter die Verfassung, die das oben genannte Gesetz nicht zulässt.


[ nachträglich editiert von sukor74 ]
Kommentar ansehen @ sukor74   
 
+3 | -4
 
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08.02.2012 06:37 Uhr von Perisecor
Die Verfassung der USA ist, wie die deutsche Verfassung, in sehr vielen Bereichen Auslegungssache.

Dazu kommt die Verfassungsgebende Gewalt des Supreme Court bzw. allgemeingültige Rechtssprechung generell durch hohe Gerichte.


Dass der Gesetzesentwurf nach einer Volksabstimmung (!) erstmal angenommen wurde, ist völlig normal und absolut demokratisch. Genauso, wie das spätere aufheben eben jenes Gesetzes durch ein hohes Gericht.


Was du ankreidest, ist letztlich Demokratie in ihrer besten Form.



@ Pils28

Ich bin auch gegen die Homo-Ehe. Ich bin jedoch nicht dafür, dass man Homosexualität verbietet oder gar, wie eben im Iran oder Afghanistan, bestraft - oft genug sogar mit dem Tod.

Wie du auf die Idee kommst, dass man sich eine Diskussion sparen könnte, nur weil wir "in der heutigen Zeit" leben, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber natürlich akzeptiere und toleriere ich deine Ansicht dazu.
Kommentar ansehen Schwule und Lesben in den USA ....   
 
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08.02.2012 06:49 Uhr von Götterspötter
sollten einfach "Homosexualität" zur Religion erklären :)

Demokratie klappt in Amerika nur wenn es ein "religiöses-fundamentalistisch" ist.

"Kirche von Homo" ...oder so :)

Mein ich zwar etwas ironisch .... aber es wäre einfach mal eine Aktion den Amerikanern Ihr "falsches dummes System" vor Augen zu halten .....

Wenn ich mir überlege, das da Leute mit "God hates fags"-Plakaten rumlaufen dürfen - und andere Menschen nur wg. Ihrer "Religionsfreiheit" herabwürdigen und diskriminieren dürfen .... würde ich so eine "Kirche" schon allein aus "Spass" gründen :)
Kommentar ansehen @Perisecor ???   
 
+4 | -2
 
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08.02.2012 06:59 Uhr von Götterspötter
OK - du stösst dich an der "Homo-Ehe" oder vielicht auch nur an dem "Wort" ? Warum ??

2 Menschen zu verbieten in Liebe zusammenleben zu wollen und das mit gleichen Rechten und Pflichten wie alle Anderen - DAS halt ich für "Anti-demokratisch" !!

Das hat genausowenig mit Demokratie zu tun - wie die "Zwangskastrationen gegen minderw. Leben" im 3ten Reich !

Eine "Volksabstimmung" gegen "Leben und Natur" ist niemals diskussions-fähig !!!!
Genausogut könntest du eine Volksabstimmung "Pro- Kontra Rothaarigkeit-Ehe" abstimmen.

War wäre eigentlich, wenn es in den USA eine Volksabstimmung gegen Muslim-Ehen ...... oder Indianer gebe ?

Glaub mir ! Eine "Hardcore-Demokratie" mit Volksabstimmungen würde dir nicht gefallen ...... nicht sehr lange !
Kommentar ansehen @ Götterspötter   
 
+3 | -2
 
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08.02.2012 07:02 Uhr von Perisecor
"Demokratie klappt in Amerika nur wenn es ein "religiöses-fundamentalistisch" ist. "

Echt? Wie kommt es dann, dass Homo-Ehen in meheren Bundesstaaten legal sind und jetzt von einem Gericht in Kalifornien ebenfalls wieder zugelassen wurden?

Wie erklärst du dir Wahlsiege der z.B. Demokraten oder gemäßigten Republikaner, welche ja nun definitiv nicht religiös-fundamentalistische Einstellungen haben?



"aber es wäre einfach mal eine Aktion den Amerikanern Ihr "falsches dummes System" vor Augen zu halten"

Was ist denn in deinen Augen genau dieses ´falsche dumme System´?



"Wenn ich mir überlege, das da Leute mit "God hates fags"-Plakaten rumlaufen dürfen - und andere Menschen nur wg. Ihrer "Religionsfreiheit" herabwürdigen und diskriminieren dürfen"

Echt krass. Allerdings klammerst du aus, dass jede Art von Meinungsäußerung erlaubt ist - also auch direkte Beleidigungen gegen Gott.

Ist echt ein total falsches und dummes System, oder? Wo absolut jeder seine Meinung kundtun darf, egal in welche Richtung sie geht.


Schön aber zu sehen, wie weit deine Toleranz gegenüber Andersdenkenden reicht:
"würde ich so eine "Kirche" schon allein aus "Spass" gründen :) "
Kommentar ansehen @ Götterspötter   
 
+4 | -1
 
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08.02.2012 07:10 Uhr von Perisecor
"Warum ??"

Das ist nichts, was man mal schnell nebenbei in einem Internetforum begründen kann.

Eine Ehe und die damit verbundenen Vorteile, z.B. Steuererleichterungen, sollen das Gründen einer Familie - also mit Kindern - erleichtern.



"2 Menschen zu verbieten in Liebe zusammenleben zu wollen und das mit gleichen Rechten und Pflichten wie alle Anderen - DAS halt ich für "Anti-demokratisch" !! "

Deshalb hat das Gericht ja auch entschieden, dass es erlaubt sei.

Wo ist also dein Problem?



"Eine "Volksabstimmung" gegen "Leben und Natur" ist niemals diskussions-fähig !!!!"

Dann wäre Kannibalismus und Vergewaltigung auch in Ordnung, denn beides bedient ureigene menschliche Triebe, also das Leben und die Natur in ihrer ureigensten Form.

Denk einfach mal darüber nach.




"Genausogut könntest du eine Volksabstimmung "Pro- Kontra Rothaarigkeit-Ehe" abstimmen. "

Könnte man. Und bei Erfolg würde das ebenfalls von einem Gericht gekippt.



"War wäre eigentlich, wenn es in den USA eine Volksabstimmung gegen Muslim-Ehen ...... oder Indianer gebe ? "

Das ist nicht möglich, da das keine Bundesangelegenheit ist, sondern Aufgabe der Staaten.


Vielleicht solltest du dich etwas mit dem politischen System der USA und ihrer Bewohner befassen, bevor du abschließende Urteile wie "falsches dummes System" oder "Das hat genausowenig mit Demokratie zu tun - wie die "Zwangskastrationen gegen minderw. Leben" im 3ten Reich !"
fällst.
Kommentar ansehen @Perisecor   
 
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08.02.2012 07:24 Uhr von Götterspötter
:) das Meiste habe ich in meinem 2ten Kommentar an dich ja schon erklärt ..... warum "richtige Demokratie" in den USA nicht funktioniert.

Wie kann es sein das man als Amerikaner in Amerika illlegal/legal ist .... sobald man den Breiten/Längengrad wechselt ??

Das hat für mich mit "Demokratie eines Volkes" nichts zu tun und ist einfach nur dumm !

Und wie ich schon sagte "das Leben" darf niemals diskussionsfähig sein" ..... Ich bin deshalb z.B. nicht unbedingt ein Freund von "Abtreibung" (nur in wirklichen Härtefällen wie Vergewaltigung) ...... Dafür gibt es das Recht auf "Verhütung" weil der Mensch numal zu 90% ein sexuelles Lebewesen ist.

Volksabstimmungen sind nur demokratisch, wenn auch wirklich "das ganze Volk" abstimmen darf.
Das es Bereiche gibt die für den "Süden" und den "Norden" eines so grossen Landes wie die USA anderes geregelt werden müssen ist klar ...... die Homo-Ehe oder wie immer man das nennen will - gehört hier nicht dazu !

"Volksabstimmungen" dürfen niemals in das Privatleben eingreifen und das tut es hier ...... !!
Kommentar ansehen @Perisecor :)   
 
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08.02.2012 07:47 Uhr von Götterspötter
OK ..... erstmal !
Lass bitte dieses "Argumente zerpflücken" ... das ist kindisch und unreif ! Dieser alte retorische Trick - des anderen roten Fadens zu zerschneiden- funktioniert bei mir nicht. Deshalb gehe ich auch auf das meiste nicht ein.

***** ok - weiter - ich versuche es auch mal ohne mein "Dumm" und unser "demokratisch" .... so kommen wir nicht weiter :) und da entschuldige ich mich gerne auch für

Wenn die Ehe nur zur Familiengründung gemacht wurde, warum dürfen dann "Paare ohne Kinderwunsch" oder "Unfruchtbare" auch heiraten und diese "steuerlichen Privilegien" geniessen ?
Sollten dann Ehepaare die "keine Kinder" haben - nicht gerechterweise - am Jahresende die "Familiensteuer" zurückbezahlen müssen ??

Wenn jemand "Gott" beleidigt ..... trifft es für mich keinen "Menschen" oder ein anderes Lebewesen!
Es ist somit auch keine Diskriminierung oder Beleidigung sondern "Blasphemie" und diese ist nur relevant bei Menschen mit dem gleichen Glauben und wird nur "von Gott" gerichtet ! Also "Äpfel und Bannanen .... aus dem Mittelalter.

Es gibt keinen einzigen humanen Grund - gegen eine Homo-Ehe zu sein ! Ausser natürlich die Religionen und nur dort - in Kirchen-Tempel-Moscheen - gehört dieses Verbot auch hin und nicht in eine multikulturelle Gesellschaft.
UND die USA ist der Prototyp dieser !

Und was hat den "Toleranz gegenüber Andersdenkenden" mit einer "Spass-Kirche" zu tun .....

Denk mal über Sintology nach :) ..... oder die Geschichte der Mormonen .... wenn das nicht Satire pur ist

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]

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