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Fußball/DFB-Pokal: Borussia Dortmund besiegt Holstein Kiel und steht im Halbfinale

Im DFB-Pokal-Viertelfinale verlor am heutigen Dienstagabend Holstein Kiel gegen den deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund mit 0:4 (0:2). 11.522 Besucher waren (ausverkauft) waren im Holstein-Stadion zu Gast.

Robert Lewandowski (11. Minute) und Shinji Kagawa (18.) brachten Dortmunder in Führung. In der zweiten Halbzeit trafen dann noch Lucas Barrios (80.) und Ivan Perisic (87.) für den BVB.

Damit hat Borussia Dortmund erstmals seit 2008 wieder ein DFB-Pokal-Halbfinale erreicht.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Borussia Dortmund, DFB-Pokal, Halbfinale, Holstein Kiel
Quelle: www.reviersport.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2012 23:04 Uhr von derNameIstProgramm
 
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Herzlichen Glückwunsch: Ein zu erwartender Sieg gegen einen hoffnungslos unterlegenen Viertligisten.

Morgen sehen wir dann Spiele in denen wirklich gekämpft werden muss für das Halbfinale.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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08.02.2012 06:29 Uhr von Subzero1967
 
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Achso: Mainz ist dann ja auch viertligist Niveau.
Haben die Mainzer doch ende November 3:2 die Bayern besiegt.
Bayern spielt ja auch noch im DFB Pokal.
Laut der aussage meines Vorredners muss da ja dann auch alles klar sein.
Ich sehe da kein Spiel wo mehr gekämpft werden muss als bei dem Spitzenspiel BVB vs.die Störche.
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08.02.2012 08:42 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@Subzero1967: Holstein Kiel hat gestern und vorallem in den Spielen davor richtig gut gespielt, aber gestern wurde halt ersichtlich was der Unterschied zwischen Erstligisten (und gleichzeitig Deutscher Meister) und Viertligisten bedeutet. Das ist kein Vorwurf an Holstein Kiel, ich finde die haben super gespielt.

Natürlich kann ein Erstligist auch gegen einen Viertligist verlieren, das haben wir schon oft genug im DFB Pokal gesehen, aber gegen eine intakte und momentan sehr starke 1. Liga-Mannschaft ist das halt quasi unmöglich.

Der Vergleich mit Mainz und Bayern hinkt, weil man von einem Spiel generell nicht auf jedes zukünftige Spiel schlussfolgern kann. Wäre dem so, wäre Bayern schon Meister weil dann ja die Rückrunde genauso ablaufen würde wie die Vorrunde. In der momentanen Situation würde ich Bayern aber auch zutrauen, in der einen Woche Barcelona zu besiegen und in der nächsten Woche gegen einen Viertligisten zu verlieren. Die schwanken zur Zeit einfach unglaublich stark.

Zum Thema zurück: Fakt ist, dass im Normalfall ein Erstligist ein härterer Gegner ist als ein Viertligist und daher heute stärker gekämpft werden muss um ins Halbfinale zu kommen.
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08.02.2012 09:13 Uhr von Subzero1967
 
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@derNameIstProgramm: Eine oft zu hörende Floskel lautet: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“. Damit ist der Reiz des Wettbewerbs gemeint, in dem David über Goliath triumphieren kann. Gerade die Teilnahme (oft namhafter) unterklassiger Vereine gewährt Spannung und Anziehungskraft des DFB-Pokals. In fast jeder Saison gelingt es Amateurvereinen, Mannschaften aus der 1. oder 2. Bundesliga zu eliminieren und sich und ihre Stadt somit vorübergehend bekannt zu machen. So verhalfen Siege im Pokalwettbewerb Vereinen aus Städten oder Ortschaften wie Eppingen, Weinheim, Geislingen oder Vestenbergsgreuth zu überregionaler Bekanntheit.
Der Hamburger SV war mehrfach gegen vermeintlich schwächere Gegner in der Rolle des Unterlegenen. 1974/75 unterlag er in der zweiten Hauptrunde dem VfB Eppingen mit 1:2. Zehn Jahre später schied er gegen den SC Geislingen aus dem Wettbewerb aus.

Auch Rekord-Pokalsieger Bayern München musste sich mehrfach niederklassigen Vereinen geschlagen geben. Nachdem der FC Bayern 1990/91 gegen die Mannschaft des nordbadischen FV 09 Weinheim verlor, folgte 1994/95 unter Trainer Giovanni Trapattoni eine 0:1-Niederlage gegen den Regionalligisten TSV Vestenbergsgreuth. In der zweiten Runde behielt Vestenbergsgreuth mit 5:1 gegen den FC 08 Homburg die Oberhand. Im Achtelfinale scheiterte die Mannschaft dann mit 4:5 nach Elfmeterschießen am Zweitligisten VfL Wolfsburg. In der Spielzeit 2000/01 folgte die bislang letzte Niederlage der Bayern gegen einen Amateurverein: Nachdem es im Spiel der 2. Hauptrunde gegen den damals viertklassigen 1. FC Magdeburg nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 1:1 stand, gelang es den Magdeburgern, durch ein 4:2 im Elfmeterschießen in die nächste Runde zu kommen. Der 1. FC Magdeburg erreichte in dieser Runde gar das Viertelfinale und ist somit der erste Viertligist, der es in diesem Wettbewerb so weit gebracht hat.

Zweimal siegte Eintracht Trier im DFB-Pokal der Saison 1997/98 gegen vermeintlich stärkere Gegner. Der damalige Regionalligist schlug in der zweiten Runde zunächst den amtierenden UEFA-Pokal-Sieger FC Schalke 04 sowie eine Runde später Champions-League-Sieger Borussia Dortmund. Durch die 10:11 Niederlage im Elfmeterschießen gegen den MSV Duisburg wurde Trier erst im Halbfinale geschlagen. Bereits zwölf Jahre zuvor war den Trierern ein erster Sieg gegen eine Profimannschaft gelungen, als sie den amtierenden Pokalsieger Bayer 05 Uerdingen in der zweiten Runde bezwangen. Nach einem 0:0 in Trier gewann die Eintracht in Krefeld mit 3:0. In der Saison 2009/10 schlugen sie Bundesligist Hannover 96 und Zweitligist Arminia Bielefeld, ehe der 1. FC Köln im Achtelfinale Endstation war. Auch in der Saison 2011/2012 machte der Pokalschreck seinem Namen alle Ehre, indem er in der ersten Runde den Zweitligisten FC St. Pauli schlug und in der zweiten Runde nur knapp mit 1:2 nach Verlängerung am Hamburger SV scheiterte.



Mit der Amateurmannschaft von Hertha BSC (1993) sowie Energie Cottbus (1997) und dem 1. FC Union Berlin (2001) schafften es drei Drittligisten ins Endspiel.

Hannover 96 gewann im Jahr 1992 als Zweitligist den DFB-Pokal, nachdem die Mannschaft mit Borussia Dortmund, dem Karlsruher SC, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach vier Bundesligisten besiegt hatte, darunter den Titelverteidiger und späteren Sieger des Europapokals der Pokalsieger. Dies war in der Geschichte des DFB-Pokals das bis heute einzige Mal, dass ein Nicht-Erstligist den DFB-Pokal gewann. Hannover 96-Torwart Jörg Sievers hielt im Halbfinale und im Finale insgesamt vier Elfmeter und verwandelte einen selbst.

Zuvor hatte Kickers Offenbach schon als Aufsteiger aus der zweiten Liga den Pokal gewonnen, war aber zur Zeit der Finalrunde bereits in die erste Bundesliga aufgestiegen. Aufgrund des frühen Beginns der Weltmeisterschaft 1970 war der Pokalwettbewerb größtenteils in den Spätsommer verschoben worden. Weitere Zweitligisten im DFB-Pokalfinale waren der VfL Bochum 1968, SC Fortuna Köln 1983, die Stuttgarter Kickers 1987, Rot-Weiss Essen 1994, der VfL Wolfsburg 1995, Alemannia Aachen 2004 und der MSV Duisburg 2011. Der SC Fortuna Köln war dabei sogar Teilnehmer beim bislang einzigen Stadtderby im Endspiel, das er gegen den 1. FC Köln mit 0:1 verlor.

In der ersten Runde des Pokalwettbewerbs 2011/12 holte der Zweitligaaufsteiger Dynamo Dresden einen 0:3 Rückstand gegen den Vizemeister Bayer 04 Leverkusen auf und dreht in der Verlängerung das Spiel zu einem 4:3-Sieg für die Dresdner. Noch nie zuvor in der Historie des DFB-Pokals konnte ein Zweitligist einen so hohen Rückstand gegen einen Bundesligisten drehen.[17] Im Achtelfinale desselben Wettbewerbs bezwang der Viertligist Holstein Kiel den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 mit 2:0.
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08.02.2012 09:13 Uhr von Subzero1967
 
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2@derNameIstProgramm: 2001/02 bezwang der SSV Ulm als Verbandsligist den Erstligisten 1. FC Nürnberg mit 2:1. Dies war der bislang einzige Pokalsieg eines fünftklassigen Vereines gegen einen Erstligisten.
Die höchste Niederlage eines Bundesligisten gegen eine Amateurmannschaft überhaupt widerfuhr Eintracht Frankfurt in der Saison 2000/01, als man gegen die Amateure des VfB Stuttgart mit 1:6 unterlag.
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08.02.2012 09:40 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@Subzero1967: Sorry, verstehe den Post nicht. Du hättest auch einfach den Link zu Wikipedia angeben können, das hätte nicht soviel Platz verbraucht.

Wie ich bereits geschrieben habe:
"Natürlich kann ein Erstligist auch gegen einen Viertligist verlieren, das haben wir schon oft genug im DFB Pokal gesehen, aber gegen eine intakte und momentan sehr starke 1. Liga-Mannschaft ist das halt quasi unmöglich."

Und das ist der wichtige Punkt. Dortmund ist momentan sehr stark, und dann hat ein Viertligist quasi keine Chance. Das ist ggü. Holstein-Kiel nicht böse gemeint, sondern einfach nur zu erwarten. Ein Erstligist hat ganz andere Möglichkeiten zu trainieren, andere Erfahrungen, viel mehr finanzielle Spielräume, etc..
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08.02.2012 16:01 Uhr von Mandroid
 
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Immerhin: wissen die "Kieler Sprotten" jetzt, was die "Hurensöhne" aus Dortmund draufhaben!

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