EU führt Razzien an Strombörsen durch
Das Kartellamt der Europäischen Union hat mehrere Büros von Strombörsen-Betreibern in verschiedenen europäischen Ländern durchsucht. Sie wurden dabei von nationalen Behörden unterstützt. Den Betreibern werden Absprachen vorgeworfen.
Als gesichert gilt, dass Räumlichkeiten in Paris und Stockholm durchsucht wurden.
Die Durchsuchungen sind Anzeichen dafür, dass die Kommission ein Verfahren wegen illegaler Wettbewerbsabsprachen einleiten möchte. Die Kommission betonte jedoch, dass es sich noch nicht um ein Urteil handle. Sollten die Vorwürfe sich als wahr herausstellen, drohen empfindliche Geldstrafen.