07.02.12 18:20 Uhr
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Heidelberg: Täter nach 20 Jahren anhand seiner Krawatte überführt

Ein 20 Jahre alter Mordfall scheint dank moderner Analysetechnik aufgeklärt. Die im August 1991 getötete Bianca Keil wurde nach derzeitigem Kenntnisstand von ihrem leiblichen Großonkel erwürgt. Sie war damals 17 Jahre alt.

Am 14. August 1991 wurden die angehende Restaurant-Fachfrau von ihrem damaligen Arbeitgeber als vermisst gemeldet. Sie war mehrere Tage lang nicht zur Arbeit erschienen. Auch danach fehlte von ihr jede Spur. Erst im März 1992 erhielten die Ermittler schreckliche Kunde aus Frankreich.

Die Leiche einer jungen Frau war bereits am 10. August 1991 nahe Besancon in einem Waldstück gefunden worden, erdrosselt mit einer Krawatte. Dank dieses Beweisstücks konnte der Täter nun identifiziert werden. Hinter Gitter muss der Täter nicht. Er nahm sich Ende 2000 selbst das Leben.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Täter, Selbstmord, Heidelberg, Krawatte
Quelle: www.pz-news.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2012 18:25 Uhr von Iron_Maiden
 
+4 | -2
 
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WOW! DAS nenne ich mal eine aussagekräftige News...

So unwichtige Details wie:
"den damals 63-jährigen Großonkel des Opfers im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Es war ermittelt worden, dass er bis kurz vor der Tatzeit ein intimes Verhältnis mit der 17-Jährigen hatte, bis diese die Beziehung abbrach, als sie in Erfurt einen jungen Mann kennen gelernt hatte.

Dieser Tatverdacht war jedoch trotz intensiver offener und auch verdeckt geführter Ermittlungen nicht zu erhärten. Insbesondere gelang es nicht, dem Großonkel die als Tatwerkzeug benutzte Krawatte zuzuordnen. Nach der Abarbeitung aller Spuren musste die Sonderkommission aufgelöst, die aktiven Ermittlungen eingestellt werden."



oder


"dem LKA Stuttgart zur kriminaltechnischen Untersuchung auf Gebrauchs-DNA-Spuren übersandt. Als Vergleichsprobe hatten die Ermittler drei Postkarten untersucht, die der tatverdächtige Großonkel 1983 von seinen Fernfahrertouren aus Frankreich nach Deutschland geschickt hatte. Aus Speichelresten unter den Briefmarken ließ sich die jeweils gleiche DNA isolieren."


Also wars nicht die Krawatte sondern die DNA.

Schlechte News.
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07.02.2012 18:32 Uhr von Rheinnachrichten
 
+3 | -4
 
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@Iron: Man kann jede News besser schreiben, so viel ist sicher:

1.
Hier gebe ich Dir Recht. Tatsächlich hätte ich es erwähnen können, entschied mich dann aber doch den harten Fakten ihrer Entdeckung mehr Raum zu geben.

2.
Diesen Punkt hatte ich gehofft, mit der Umschreibung "moderne Analysemethoden" abzudecken.

Ich sehe aber, dass es hier eine Menge Kritiker mit durchaus nachvollziehbaren Kritikpunkten gibt. Das ist gut und belebt die Debatte.
Schade nur, wenn die härtesten Kritiker es fahrlässig unterlassen, die Gemeinschaft mit ihrem eigenen Schreibtalent zu beglücken.
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07.02.2012 22:32 Uhr von Iron_Maiden
 
+2 | -1
 
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@Autor: Es ehrt dich, dass du darauf eingehst.
Zugegeben, die Kritik war harsch formuliert, aber ehrlich.


zu 1.: Angenommen. Ich weiss dass Ihr Schreiberlinge nicht allzuviel Platz habt, es wäre anders trotzdem aufschlussreicher gewesen.

zu 2.: Warum sollte ich? Ich bin Leser mit einer Meinung. Wohl nur meiner eigenen, aber immhin MIT einer Eigenen...
Würde ich News verfassen können, würde ich es machen.
Aber zum kritisieren reichts, keine Sorge ;-)

[ nachträglich editiert von Iron_Maiden ]

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