Iran: Sanktionen zeigen Wirkung - Zahlungsausfälle erhöhen sich deutlich
Die Sanktionen der internationalen Staatengemeinschaft gegen den Iran scheinen sich auf die Zahlungsfähigkeit des Landes auszuwirken. Bereits im Oktober und November vergangenen Jahren erhöhten sich die Zahlungsausfälle auf 144 Millionen US-Dollar. Gläubiger sind indische Reishändler.
Im konkreten Fall geht es um die ausstehende Bezahlung von 200.000 Tonnen des Grundnahrungsmittels, die in den genannten Monaten nach Persien geliefert wurden. Indien ist Hauptlieferant von Reis in den Iran. Mehr als zwei Drittel des jährlichen Reisbedarfs im Iran kommen aus Indien.
Der Verband der Reisexporteure empfiehlt nun, dem Iran zukünftig keine Kredite mehr zu gewähren. Thailand, Vietnam und Pakistan würden bereits ähnlich verfahren, hieß es. Ein weiteres Problem ist der Abwärtstrend der Landeswährung Rial. Sie verteure die Lebensmittelimporte zusätzlich.