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AIDS-Forschung: Neues Medikament verhindert Infektion

Bereits zwei Studien belegen, dass ein neues Medikament die Anzahl der Infektionen mit dem HI-Virus dramatisch reduzieren kann. Michael Sidibe vom UN-Aids-Programm sagt dazu: "Diese Studien könnten uns helfen, den Wendepunkt in der HIV-Epidemie zu erreichen."

Bei den Medikamenten handelt es sich um "Truvada" und "Viread" des Unternehmens Gilead Sciences in Kalifornien. Das Risiko der Übertragung wurde mit dem Wirkstoff um 78 Prozent gesenkt.

Trotz der vielversprechenden Ergebnisse, kann es bei der Umsetzung noch große Hürden geben. Der recht hohe Preis von 900 Dollar für eine Monatspackung "Truvada" macht ein weitgreifende Behandlung extrem schwierig. Auch die fehlenden Produktionsstätten für billigere Generika führen zu Problemen.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Medikament, AIDS, Infektion
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2012 15:41 Uhr von Katzee
 
+18 | -1
 
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@ Autor: Pharmaunternehmen entwicklen Medikamente nicht, um der Menschheit etwas Gutes zu tun sondern um Geld zu verdienen. Wirksame Medikamente gegen AIDS oder Krebs werden immer ein Vermögen kosten und damit nur den Wohlhabenden zur Verfügung stehen.
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07.02.2012 15:50 Uhr von Falap6
 
+3 | -0
 
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katzee: Natürlich entwickeln Pharmaunternehmen Medikamente, um Geld damit zu verdienen, so wie alle anderen unternehmen auch arbeiten um Geld zu verdienen oder warum gehst du morgens zur Arbeit?
Punkt 2: zumindest in Deutschland stehen die allermeisten wirksamen Medikamente gegen HIV und Krebs der breiten Masser zur Vefügung.
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07.02.2012 15:56 Uhr von saccara2
 
+3 | -0
 
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sonst wird auch soviel schwachsinn subventioniert, wieso nicht mal etwas sinnvolles?
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07.02.2012 17:17 Uhr von Katzee
 
+8 | -2
 
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@ Falap6: Spätestens, wenn Dir oder einem kranken Angehörigen die bestmögliche Behandlung verweigert wird, weil sie zu "teuer" ist und Dein Leben oder das Deiner Angehörigen der Krankenkasse nicht genügend wert ist, wirst Du das Verdienstsystem der Medizin-Industrie vielleicht in Frage stellen.
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07.02.2012 17:55 Uhr von FlatFlow
 
+2 | -0
 
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@saccara2: weil keiner Interesse an gesunden Menschen in "den" Regionen hat.
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07.02.2012 18:43 Uhr von Falap6
 
+1 | -1
 
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katzee: In Deutschland hat man auch als gesetzlich Versicherter, was für fast jeden (auch mittellosen) erreichbar ist, Zugang zu Medizin auf extrem hohem Niveau, insbesondere was Krebserkrankungen betrifft, wobei Medikamente in Deutschland zugegeben überdurchschnittlich teuer sind.
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07.02.2012 18:53 Uhr von big_mike
 
+0 | -3
 
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der Preis ist doch immer hoch bei was Neuem...vergleicht doch mal mit den ersten TFT Monitoren.
Der Preis wird fallen und dann billig verfügbar sein

aber komisch ist mir schon aufgefallen das es sich hierbei um vorsorge und nicht behandlung handelt
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07.02.2012 20:49 Uhr von brainbug1983
 
+2 | -0
 
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Dann bleibt nur zu hoffen das den Leuten auch klar ist, das sowas eben kein Freifahrschein ist um auf Kondome zu verzichten. Da hab ich noch eher so meine Zweifel...
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07.02.2012 22:35 Uhr von Katzee
 
+0 | -0
 
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@ Falap6: Dein Glaube an die Gleichbehandlung aller Versicherten im medizinischen Bereich in allen Ehren, aber längst gibt es sogenannte Kosten/Nutzen-Bewertungen seitens der Politik als auch der Krankenkassen selbst, und das wird in Zukunft noch stärker werden. Irgendwann wird der "Nutzen" des Lebens eines Menschen die Kosten seiner medizinischen Versorgung einfach nicht mehr rechtfertigen. http://www.bundestag.de/...
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11.02.2012 16:47 Uhr von Falap6
 
+0 | -0
 
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katzee: das hat weniger mit Glauben zu tun, sondern mit Erfahrung. Selbstverständlich gibt es eine Kosten-Nutzen-Bewertung. Medizin muss sich auch lohnen. Das mag zwar hart klingen, aber es ist nunmal so: wenig wirksame Maßnahmen die sehr teuer sind haben wenig Sinn, dann fehlt das Geld an anderer Stelle. Die Frage ist letztendlich ob die Versicherten dazu bereit sind viel mehr zu bezahlen, damit jeder wirklich immer 100% das neueste und Beste kriegt was technisch möglich ist.
Aber nochmal auf die beiden Beispiele, die du genannt hast, Krebs und Aids; hier stehen jedem Krankenversicherten in Deutschland neue Medikamente zur Verfügung.

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