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07.02.12 11:13 Uhr
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Sensationsfund: Wütende Rede von Malcom X entdeckt, in der er Integration ablehnt

Der amerikanische Student Malcolm Burnley recherchierte in der Bibliothek der Brown University in Providence, Rhode Island und stieß dabei auf eine verschollene Rede des Bürgerrechtlers Malcom X.

Am 11. Mai 1961 hielt Malcom X eine wütende Rede vor 800 Zuhörern in eben jener Universität, in der er Schwarze dazu aufforderte, sich nicht in die weiße Gesellschaft zu integrieren.

Die nun entdeckte Tonaufnahme fand sich im Archiv in der Bibliothek und ist sehr gut erhalten. "Seit 50 Jahren hat sich das niemand angehört", so Burnley zu seinem Sensationsfund.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit / Bildung
Schlagworte: Student, Rede, Integration, Malcolm X, Tondokument
Quelle: www.spiegel.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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+10 | -12
 
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07.02.2012 11:32 Uhr von Canay77
"Die nun entdeckte Tonaufnahme fand sich im Archiv in der Bibliothek und ist sehr gut erhalten. "Seit 50 Jahren hat sich das niemand angehört""

Also wenn ich früher mal eine Kassette ein Jahr lang nicht angehört habe war das Ding für die Katz.
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+15 | -3
 
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07.02.2012 12:01 Uhr von scRs
Wo steht geschrieben das die Tonaufnahme eine "Kassette" war?
Kommentar ansehen ja und?   
 
+34 | -12
 
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07.02.2012 12:17 Uhr von Jimboooo
ich denke mal er meint damit, das sie sich nicht versklaven lassen sollen, indem sie sich so unterordnen, das sie von den weißen wieder akzeptiert werden.

sowas muss man im kontext sehen, und nichtnur einen satz aus dem zusammenhang reißen.

desweitern sollte jedem klar sein, das niemand ein heiliger ist und jeder irgendwo dreck am stecken hat :)
Kommentar ansehen warum   
 
+2 | -19
 
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07.02.2012 12:27 Uhr von LLCoolJay
Kommentar ansehen @Canay77   
 
+5 | -1
 
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07.02.2012 12:42 Uhr von CrazyCatD
aufgrund des Alters der Aufnahme kann man davon ausgehendas es sich um ein Tonband (auf Bobby sprich großen Spulen) und nicht um Compact Casetten handelt, diese sind, bei dementsprechender Lagerung in einem Archiv, viel besser geschützt (Temparatur, Licht, Staub) zudem kommen noch etliche Unterschiede wie Banddicke, Aufnahmeverfahren, Geschwindigkeit usw. dazu. Ich habe einen Freund der noch im Besitz einer Revox-Bandmaschine und etlichen mehr als 40Jahre alten Bändern ist die immer noch in sehr guter Qualität sind und auch klanglich Super sind (wie Mastebänder von einem Aufnahmestudio) wobei ich bei den Compact Casetten zum Teil von 1975 - anfang der 1990er (im lauf der Zeit qualitativ einige verluste habe, einige sind echt noch 1A andere völlig im Eimer (was auch hier auf die oben Beschriebenen Eigenschaften zurückzuführen ist).
http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
Kommentar ansehen @scRs   
 
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07.02.2012 12:49 Uhr von Canay77
Kommentar ansehen @Canay77   
 
+3 | -3
 
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07.02.2012 13:27 Uhr von Jimboooo
laber doch mal nicht so einen bullshit....



das war ne bluray! :D
Kommentar ansehen Bürgerrechtler???   
 
+5 | -7
 
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07.02.2012 14:52 Uhr von __Quietscheentchen__
Malcom X war damals die selbe Art "Bürgerrechtler" wie Pierre Vogel heute!
Kommentar ansehen MalcoLm X   
 
+3 | -2
 
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07.02.2012 19:31 Uhr von Fernando_Flutsch
Der heißt MalcoLm X!
Kommentar ansehen Bürgerrechtler is ja mal Quatsch   
 
+3 | -2
 
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08.02.2012 10:39 Uhr von progessive
Die "Nation of Islam", für die Malcolm X warb, setzte sich für die Rechte der unterdrückten, schwarzen Amerikaner ein. Soviel ist richtig. Darüber hinaus hatte diese Gruppierung allerdings eine Weltanschauung, die durchaus als radikal rassistisch und gesellschaftsfeindlich bezeichnet werden darf. Sie behaupteten beispielsweise, dass alle Menschen von einem Afro-Amerikanern abstammen und alle restlichen Völker (braun, rot, gelb und weiß) gezüchtet wurden. Die Weiße Rasse wurde von ihnen als die Rasse bezeichnet, die das absolut böse und den Teufel persönlich repräsentiert. Daher find ich den Begriff Bürgerrechtler auch nicht passend.

Den Vergleich mit Pierre Vogel find ich gut.
Kommentar ansehen Ich denke das Menschen...   
 
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08.02.2012 15:33 Uhr von CrazyCatD
die niemals die Erfahrung machen mußten das ihre Familien über mehrere Generationen als Sklaven verkauft, als kanonenfutter verheizt und schlimmer wie Vieh behandelt wurden die Intentionen der damaligen gesellschaftlichen Stellung der afroamerikanischen Bevölkerung weder wirklich nachvollziehen geschweige denn beurteilen können, von daher gehört Malcolm X mit seine zwar radikalen jedoch verständlichen Ansichten ebenso wie Martin Luther King zu dem Bestreben einer oft ebenso gewaltsamen und unterdrückten vergangenheit dieser Bevölkerungsgruppe und der amerikanischen Geschichte. Es gibt heute noch genug gute weise Amerikaner die gerne hätten das es wieder so wäre.

Ein Vergleich von Malcolm X mit Pierre Vogel ist daher völlig fehl am platz.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
Kommentar ansehen Man muss in die Zeit zurückdenken   
 
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16.02.2012 16:22 Uhr von Sijamboi
1961 gab es in den USA immer noch die Rassentrennung. Das bedeutete: Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants, Kinos, Hotels, Sportstadien, Bussen, Sanitäreinrichtungen etc.

Dies wurde erst mit dem Civil Rights Act von 1964 abgeschafft (wird aber heute illegalerweise hier und da immer noch praktiziert in den USA).

Die Segregration war pervers, denn angeblich waren Schwarze und Weiße vor dem Gesetz gleich, aber trotzdem hatten sie unterschiedliche Rechte (getrennt aber gleich nannte man das damals). Diesem Grundsatz zufolge wurden für weiße und schwarze Amerikaner in vielen Bereichen des Lebens vergleichbare Einrichtungen oder Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, die jedoch hinsichtlich ihrer Nutzung strikt nach der Hautfarbe getrennt waren.

Und genau dagegen protestierte Malcolm X, wenn er gegen die Integration wettert. wenn man sich nämlich integriert, passt man sich an, man macht das, was alle machen und man nimmt die Begebenheiten und Gesetze an - in diesem Fall also die widerliche Rassentrennung. Damals war es eine Schande, wenn man sich dagegen wehrte (siehe Rosa Parks, die es 6 Jahre vor dieser Rede wagte, in einem Bus auf einem Sitz für einen Weißen zu sitzen und deswegen sogar verhaftet wurde).

Der Vergleich mit einem Pierre Vogel ist wirklich sowas von daneben... Dieter Nuhr lässt grüßen.

[ nachträglich editiert von Sijamboi ]

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