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Von wegen gerettet: Restaurants nach Besuch von Christian Rach oftmals pleite

Oftmals sieht es bei "Rach - Der Restauranttester" so aus, als ob Christian Rach (54) die meisten von der Pleite bedrohten Restaurants vor dem Ruin retten kann. Jetzt kam jedoch heraus, dass insgesamt 27 von 50 Restaurants nach seinem Besuch pleite gingen oder den Besitzer wechselten.

Guido Kattwinkel (43) vom Restaurant "Cooks" in Borgholzhausen in Nordrheinwestfalen beschwert sich sogar, dass Rach während seines Hilfe-Versuchs im "Cooks" mit zwei Flaschen Champagner seinen Geburtstag feierte. Die Produktionsfirma stellte dem Lokal am Ende den Alkohol in Rechnung.

"Und die Produktionsleute, so acht bis zehn Mann, haben den ganzen Tag bei uns gegessen und getrunken. Dafür wollte ich eigentlich 12 Euro pro Person. Aber die Produktionsfirma gab mir nur drei", ärgert er sich weiter.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Besuch, Pleite, Restaurant, Christian Rach, Der Restauranttester
Quelle: www.bild.de
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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2012 08:28 Uhr von Dufte
 
+19 | -19
 
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Ich waere fuer nen komplett Streik gg. das dreX Werbeverseuchte Privatfernsehen von RTL, Sat1 & Pro7 (+ deren Anhaengsel).

Es ist einfach nur noch erbaermlich was man von diesen Sendern liest, hoert & vor allem zu sehen bekommt.
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07.02.2012 08:35 Uhr von Jaecko
 
+38 | -5
 
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Naja. Er hat ja auch nie versprochen, dass es nach seinem Besuch nie wieder Probleme gibt.
Es ist ein _VERSUCH_ zu helfen. Und nicht jeder Versuch verläuft auch auf Dauer positiv.
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07.02.2012 08:43 Uhr von Sejano
 
+67 | -2
 
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also für mich heißt das, dass er wenigstens 23 retten konnte...
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07.02.2012 08:48 Uhr von UICC
 
+2 | -8
 
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@Dufte: Mach ich seit nen paar Monaten. Witziger weise unterstützt durch meinen Kabelanbieter der mir auf der Sky Karte die privaten nicht freischalten will :D
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07.02.2012 08:49 Uhr von UICC
 
+6 | -11
 
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@Sejano: Nö, dass heißt nur, dass 23 nicht Pleite sind.
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07.02.2012 09:21 Uhr von Migg
 
+45 | -0
 
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Sind 23 nun gut oder schlecht? Gehen wir mal davon aus, dass das was wir zu sehen kriegen echt ist und nicht fies zusammengeschnitten.

Dann sehe ich da zu 90% Leute die eine Firma führen wollen, aber weder den nötigen allgemeinen Sachverstand (Einnahmen/Ausgaben) noch die speziellen Kenntnisse (gutes Essen) mitbringen. Dazu kommen ganz normale Probleme wie schlechter Geschmack (Dekoration, Einrichtung) und Sauberkeit.
Und ihr glaubt irgendwer kann solche Leute innerhalb einer Woche ändern? Da muss ich sagen, dass ich 23 von 50 gerettete Läden gar nicht übel finde.
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07.02.2012 09:28 Uhr von ThehakkeMadman
 
+10 | -1
 
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Schöne neue Bergwelt: Ja, 23 Betriebe haben noch nicht dicht gemacht. Wenn die "Betreuung" endet, ist die Rückfallquote recht hoch.
Ich bin kein Freund der modernen TV-Formatel. Eigentlich schaue ich schon seit fast zwei Jahren sogut wie kein TV mehr. Es läuft nur Mist, der mich mehr aufregt, als ich es ertragen kann. Aber zu Christian Rach kann man immerhin sagen, es handelt sich um eine relativ seriösese Produktion, die weitestgehen auf Scripted Reality verzichtet.
Hm... was juckt es mich eigentlich? ;)
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07.02.2012 09:39 Uhr von Neroll
 
+3 | -8
 
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10 Mann Produktionsteam? Mal überlegen, 2 Kameraleute + je ein Tontechniker dazu, ein Redakteur + Rach - was macht der Rest?

Und wieso beschwert sich der Wirt blos über die fehlenden 9 Euro? Wenn er im Recht ist, hätte er doch gleich sein Geld (im Notfall auch gerichtlich) einfordern können.
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07.02.2012 09:43 Uhr von Misuke
 
+21 | -0
 
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23 gerettet: ist ein guter Schnitt ... wer sagt das an der Pleite Rach schuld ist und nicht die unfähigkeit der Betreiber ???
Wenn ich seh wie beschissen der Enten Jakob bei uns um die Ecke wieder kocht ( sprich die gleiche Scheisse wie vor der Sendung ) wundert mich das net
Und NIEMAND muss in der Sendung mitmachen aber ne bessere Werbung bekommt kein scheiss Restaurant
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07.02.2012 10:03 Uhr von Phillsen
 
+4 | -4
 
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@Dufte: Bin dir weit vorraus. Hab seit nem Jahr keinen Receiver mehr.
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07.02.2012 10:22 Uhr von Fischgesicht
 
+14 | -1
 
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der rach ist: gut. der vermittelt ordnung und hygiene und wie es eigentlich laufen sollte. verkehrt ist die sendung nicht, wollen wir mal die kirche im dorf lassen.

[ nachträglich editiert von Fischgesicht ]
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07.02.2012 10:25 Uhr von denkzettel1
 
+13 | -0
 
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Als wenn das die Schuld vom Rach wäre: Wie hier schon beschrieben wurde, sind einige einfach überfordert ein Restaurant zu führen. Angefangen von der fehlenden Ausbildung im GAstro-Bereich bis hin zum eigenem Unvermögen.

Wie kann ich denn als KfZ-Mechaniker nen Restaurant eröffnen, nur weil die Werkstatt nicht mehr läuft!?

Wie kann ich denn ein Hotel übernehmen, wenn ich den Gästen Suppe aus der Tüte, Kartoffelpürree aus der Tüte usw. serviere?
Das muss doch irgendwann schief gehen und das geht dann auch ohne Christian Rach schief - dann wären die meisten allerdings schon eher untergegangen.

Dann kommen noch oft die schlechten Standorte dazu...

Aber na klar, der Rach ist Schuld, wenn´s schief geht. Das ist doch ein wenig zu einfach gedacht!
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07.02.2012 10:40 Uhr von Hawkeye1976
 
+14 | -1
 
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Kopfschüttel: Rach zeigt den Betreibern eine Möglichkeit auf, wie man den Laden retten kann. Ob die Betreiber das dann nach seinem Besuch auch weiter umsetzen und nicht in den alten Trott verfallen, liegt nicht an ihm.
Es ist ja auch nicht die Schuld des Fahrlehrers, wenn der Führerscheinneuling nach ein paar Monaten seinen Lappen verliert, weil er meinte, rasen zu müssen.

Auch wenn ich sonst kein Freund on RTL bin, so muss ich doch sagen, dass ich hier keinen Aufreger sehe.
Ich habe mir die Folge mit dem Cooks gerade nochmal angeschaut:

1. Das Betreiberpaar hatte keinen Plan von Gastronomie
(die Frau konnte zum Teil noch nicht mal die Namen der Gerichte - z.B. Saté - ausprechen)
2. Der Laden lag, dezent gesagt, am Arsch der Erde an einer Bundesstraße. Da gab es ausser dem Restaurant quasi nichts weit und breit.
3. Die Einrichtung war "abenteuerlich" und usselig, bevor Rach kam.
4. Das Betreiberpaar hatte keinen wirklichen Plan von kaufmännischem Rechnen und Preiskalkulation. (z.B. waren Gerichte so kalkuliert, dass für Gewinn, Steuern, laufende Kosten etc. gerade mal 50 Cent blieben)

Zu den paar Kröten für die Verpflegung des Teams: Was hätte wohl ein Unternehmensberater oder Coach für die Woche Arbeit verlangt?

Kurzum: ein unzufriedener Gastronom ist kein Indiz für schlechte Leistungen von Rach. Er kann nur Ideen und eine Richtung vorgeben. Umsetzen muss das der Betreiber. Und auch ein Christian Rach kann aus einer miserbalen Lage keine Goldgrube machen.

Übrigens sagte Holger Kreymeier (fernsehkritik.tv) im letzten Live-Chat, dass er mal im Bezug auf Rachs Wirken recherchiert hätte und keiner der von ihm kontaktierten Gastronomen aus der Sendung sich beschwert hat.

Für mich heist das: Hier hat jemand unternehmerisch versagt und versucht nun die Schuld auf einen anderen abzuwälzen.

Nachtrag:
Übrigens stellt selbst die Quelle Bild heraus, dass es auch positivbe Stimmen gibt und schreibt:
"Michael Meier vom „Fellini al Teatro“ in Ludwigshafen: „Rach war super. Er hat toll geholfen. Zu uns kommen inzwischen sogar Promis wie Daniela Katzenberger und Dirk Bach!“"
Und Rach selber sagt in dem Artikel:
„Wenn wir zu den Restaurants kommen, fangen wir nicht bei null an – sondern im Minusbereich[...]Das muss man klar sehen. Die Läden sind am Ende. Für mich wäre es bei 50 Häusern sogar ein Erfolg, wenn wir auch nur eines mittel- oder langfristig retten könnten."

[ nachträglich editiert von Hawkeye1976 ]
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07.02.2012 11:14 Uhr von Marco Werner
 
+7 | -0
 
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Egal ob 23 nun gut oder schlecht zu sehen: sind. Viel interessanter wäre doch die Frage,wieviele von den Restaurants ohne Rachs Hilfe wirklich noch existieren würden. Zudem sind die restlichen Restaurants ja nicht ausnahmslos Pleite gegangen,sondern wurden z.T. auch verkauft, was aber bei dem "Organisationstalent" einiger der Akteure da kein Wunder ist. Wenn jemand schon mit einem meist leeren Restaurant und einfachsten wirtschaftlichen Aufgaben maßlos überfordert ist..wie stellt der sich dann wohl an,wenn der Laden wirklich mal brummt ?
Ein weiterer nicht unwesentlicher Punkt sind auch die Persönlichkeit einiger Betreiber. Ein Restaurant muss man nicht nur gut führen *können*,sondern vor allem auch *wollen*. Wenn man nicht bereit ist, wirklich was zu ändern, braucht man gar nicht erst nach Hilfe zu rufen. Leider merkte man einigen der Leute aber an,daß sie gegenüber Rach wohl eher dachten "Erzähl du nur,wenn die Kamera aus ist,mach ich sowieso wieder,wie ich das für richtig halte!"
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07.02.2012 11:41 Uhr von JustMe27
 
+3 | -0
 
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Nicht nur Rach Auch bei den "Küchenchefs" von VOX, sprich Zacherl, Kotaska und Baudrexl. Kann sich jemand an das Restaurant "Einstein" in Augsburg, das kürzlich da zu sehen war,erinnern? Seit 10 Jahren der erste angenehme, korrekte Wirt, der seine Gäste und sein Personal im Griff hatte, vor allem Nachts, und weg ist es. Schade. Besonders, wenn man direkter Nachbar ist, wie ich.

Was jetzt für einer kommt, kann man nur erahnen, wenns wieder ne "Saufkneipe" wird, hab ich wieder was zu erleiden, das geht von Gegröhle nachts um 4 bis hin zu Flaschen gegen die Hauswand, wenn man es wagt, um Ruhe zu bitten, weil wir Schicht arbeiten.

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
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07.02.2012 12:28 Uhr von RaumSpray
 
+5 | -1
 
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07.02.2012 12:45 Uhr von damagic
 
+5 | -0
 
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letztendlich kann auch ein rach nicht zaubern, wenn die betroffenen in ihre alten probleme zurückfallen und alles "erlernte" nach und nach wieder dem "alltäglichen" weicht.

rach kann man kaum was vorwerfen, letztendlich sind die wirte/betreiber selbst dafür verantwortlich, was weiterhin im laden passiert!
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07.02.2012 13:03 Uhr von flachgedanke
 
+5 | -1
 
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Prozentual: eine Erfolgsquote von >30% ist doch voll ok,
0 % wäre ein Skandal

[ nachträglich editiert von flachgedanke ]
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07.02.2012 13:04 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -1
 
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Also mal ehrlich ich habe diese Sendung einmal ganz am Anfang gesehen vielleicht erste oder zweite Folge... und mir bereits da gedacht, wie bekloppt man als Restaurant-Besitzer sein kann und die schlechte Lage noch öffentlich im TV Verkünden kann und DANN auch noch öffentlich, unweigerlich auf ALLES kritisiert zu werden.

Mal überspitzt: Wenn ich im TV einen Bericht über ein Restaurant sehe wo ein Tester sagen wir mal Ratten in der Küche entdeckt... dann ist das Restaurant unter dieser Führung auch ein für alle Mal Geschichte und es gehen da vollkommen logischerweise noch weniger Leute hin, nämlich ALLE die den Bericht gesehen haben.

Werbung für ein Restaurant sieht da anders als. Mich wundert es da eher, dass da noch knapp die Hälfte geblieben ist.
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07.02.2012 14:06 Uhr von Majo611
 
+5 | -2
 
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23 gerettet Ich denke mal, wenn der Herr Rach nicht da gewesen wäre würde es 50/50 nicht mehr geben, so sind es nur 27/50.
Und wenn ich die Lokalitäten manchnal sehe, sie bestellen einen "Retter", sind aber nicht mal in der Lage, ihre Bude sauber zu machen bevor Rach kommt... dann schaffen die es auch nicht, die Bude sauber zu halten wenn er wieder weg ist ...

Rach ist gut !
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07.02.2012 15:04 Uhr von Bruno2.0
 
+2 | -1
 
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Die: Show läuft ein halbes bis ganzes Jahr NACH der Aufzeichnung da das die einzig gute Werbung ist wird es meistens auch zu spät sein
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07.02.2012 15:11 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -9
 
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glaubt irgendwer, diese restaurants gäbe es echt? ich halte den ganzen kram für frei erfunden.
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07.02.2012 16:51 Uhr von Majo611
 
+4 | -0
 
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@JesusSchmidt: Klar gibt es die Restaurants !
Im Nachbar Ort war Rach auch mal, ich kenne den Wirt sehr gut. Dieses Restaurant ist inzwischen geschlossen, allerdings weil der Wirt krankheitsbedingt aufgeben musste, nicht weil er pleite ging. Nachdem Rach da war lief es dort sehr gut !
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07.02.2012 17:38 Uhr von Neroll
 
+1 | -0
 
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Mal kurz als Einwurf: http://www.bildblog.de/...

Soviel zum Thema, die 23 Restaurants mussten trotz Rach schließen oder Besitzer wechseln.
BILD lügt sich hier auch wieder mal die Zahlen zurecht.
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07.02.2012 18:03 Uhr von Crushial
 
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@fuxxy: In der Schule gepennt? In diesem Fall ist Pleite/pleite ein Adjektiv, da man aus einigen Nomen auch (prädikativ verwendete) Adjektive machen kann.

Bsp. Nomen: Die Restaurants erleben eine Pleite...
Bsp. Adjektiv: Was sind die Restaurants? Sie sind pleite (gegangen)...

Genauso kann man aus Verben auch Nomen machen.

Bsp. Nomen: Er steht auf das Foltern.
Bsp. Adjektiv: Er steht drauf, zu foltern.

Sechs... setzen... ^^.

[ nachträglich editiert von Crushial ]

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