06.02.12 23:47 Uhr
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Griechen sollen offenbar die deutsche Solarförderung oder die KfW anzapfen dürfen

Kehrt bald - dank Fördergeldern aus dem deutschen Steuertopf - die Sonne in die leeren griechischen Staatskassen zurück? Diplomatenkreisen zufolge prüfen EU-Institutionen offenbar, ob Solarstrom, der in Griechenland produziert wurde, mit deutschen Subventionen gefördert werden kann.

Grundlage der Diskussion ist angeblich eine beabsichtige Öffnung des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für griechische Unternehmen, denen dann die dort festgeschriebenen Subventionen zukämen. Alternativ sollen auch Hilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Gespräch sein.

Das Bundeswirtschaftsministerium dementiert, doch bereits Mitte 2011 unterbreiteten sowohl Wolfgang Schäuble (CDU) als auch Energiekommissar Günther Oettinger einen ähnlich lautenden Vorschlag. In Griechenland scheint die Sonne 2.000 Stunden im Jahr, in Deutschland sind es nur 800.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Griechenland, Erneuerbare Energie, Solarförderung
Quelle: www.faz.net

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06.02.2012 23:47 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -2
 
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Finde ich gut. Bei zweieinhalb facher Energie-Menge und hiesigen Subventionen entstünde eine Art Sonnen-Bahrain in Griechenland. Die Sonne könnte in Hellas dafür sorgen, dass am Ende des Geldes nicht so viel Monat übrigbleibt, d.h. eigentlich der hiesige Steuerbürger – der für das Erwirtschaften der Subventionen solidarisch dann eben noch ein bisschen mehr in die Hände spuckt. Das ganze noch über die KFW finanziert, für Rückzahlung sorgen hiesige Subventionen – perfekt.

Griechenland kann weiß Gott nicht über den Euro klagen, scheint mir, die Schulden haben sich jedenfalls rentiert. Auch die deutsche Industrie jubelt: Während bei uns die Solarförderung mehr und mehr gestrichen wird, sozialisiert die Industrie abermals Kosten für ein Projekt, um ansschließend die Gewinne daraus zu privatisieren. Für die Bundesregierung wäre der Geldstrom aus deutschen Steuertöpfen eine willkommene Milliarden-Transferschleuse, nach der die Regierung – da illegal – händeringend sucht, denn anders ließe sich der Euro nicht weiter finanzieren. Das obligatorische Dementi wurde längst - ausgerechnet - durch Atom-Oettinger, Atom-Schäuble und Atom-Rösler (FDP) widerlegt, für die Solarenergie bislang ein rotes Tuch waren – nun aber offenbar als Solar-Manager bezahlt werden.


[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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07.02.2012 09:02 Uhr von quade34
 
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wenn die KfW: so rigide arbeitet wie bei uns, kriegen die Griechen gar keinen Kredit. Keine Sorge, die deutsche Bürokratie mit ihren hohen Hürden ist für die Griechen unbezwingbar.
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07.02.2012 10:22 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -1
 
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@berti058: Bei Wiki steht was Anderes! Lt. Deinem Diagramm wäre der Anteil von Solarstrom im Bereich der "restlichen EE" mit einer Menge von kleiner 0,9% zu finden.

Laut Wiki http://de.wikipedia.org/... liegt der Anteil des Solarstromes alleine schon 2009 bei 1,5% und 2011 sogar bei 3,5%.

Wieso überhaupt "gegen alle Lehren"? Sicherlich nicht alleine aber in Kombination mit anderen Lösungen finde ich Solarstrom sehr gut (leise, unauffällig, dezentral etc.).
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07.02.2012 12:06 Uhr von Sir_Waynealot
 
+2 | -0
 
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Ich wäre dafür, wenn die Panels von deutschen Unternehmen kommen würden und nicht von chinesischen.
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07.02.2012 12:59 Uhr von Andreas-Kiel
 
+1 | -1
 
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@Bertl058: Warum ist denn die CO2 Einsparung nahe Null? Jede Kilowattstunde aus beliebigen regenerativen Energiequellen spart entweder CO2 oder Atommüll, insofern ist das auf jeden Fall etwas Positives. Daß es z.Zt. etwas teurer ist, stimmt zwar, aber welche Alternativen haben wir denn sonst (solande es die kalte Kernfusion noch nicht gibt)?
Atomkraft will "keiner" mehr haben, Kohlekraftwerke erzeugen CO2 (was auch sehr schädlich ist), CCS Verklappung ist auch keine Lösung, also bleiben nur regenerative Energien und gerade Solarzelle haben den Vorteil, daß sie sich fast beliebig aufstellen lassen.
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07.02.2012 13:06 Uhr von Aratie
 
+1 | -0
 
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Andreas-Kiel: Solarpanels sparen aus einem simplen Grund kein/wenig CO2.
1. In der Herstellung entstehen enorme Mengen CO2
2. Die Panels enthalten giftige Stoffe die nicht abgebaut werden können (Erinnert ans Thema Atommüllendlagerung,oder?)
Somit sind Solaranlagen genauso umweltfreundlich wie andere Energien, aber nur sinnlos teuer.

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