Griechen sollen offenbar die deutsche Solarförderung oder die KfW anzapfen dürfen
Kehrt bald - dank Fördergeldern aus dem deutschen Steuertopf - die Sonne in die leeren griechischen Staatskassen zurück? Diplomatenkreisen zufolge prüfen EU-Institutionen offenbar, ob Solarstrom, der in Griechenland produziert wurde, mit deutschen Subventionen gefördert werden kann.
Grundlage der Diskussion ist angeblich eine beabsichtige Öffnung des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für griechische Unternehmen, denen dann die dort festgeschriebenen Subventionen zukämen. Alternativ sollen auch Hilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Gespräch sein.
Das Bundeswirtschaftsministerium dementiert, doch bereits Mitte 2011 unterbreiteten sowohl Wolfgang Schäuble (CDU) als auch Energiekommissar Günther Oettinger einen ähnlich lautenden Vorschlag. In Griechenland scheint die Sonne 2.000 Stunden im Jahr, in Deutschland sind es nur 800.