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Schweiz: Musikindustrie beißt sich an Rapidshare die Zähne aus

Für den Filehoster Rapidshare war der im Jahre 2006 erfolgte Umzug von Deutschland in die Schweiz eine außerordentlich gute Entscheidung. Der Verband der Musikindustrie, Ifpi, hat kaum Möglichkeiten, dort gegen das Unternehmen vorzugehen.

Die Priorität der Ifpi ist es momentan, Rapidshare durch eine möglichst große Zahl von Klagen zu beschäftigen. Außerdem wird versucht, Rapidshare zum Ausfiltern von urheberrechtlich geschützen Inhalten zu zwingen. Durch die schleppende Zusammenarbeit der Behörden ziehen sich Verfahren lange hin.

Die Verzögerungen führen dazu, dass sich Massenklagen gegen die Nutzer von Rapidshare nach Ansicht der Ifpi nicht lohnen. Rapidshare lehnt nicht erst seit der Razzia bei Megaupload jede Verantwortung für Urheberrechtsverletzungen ab.


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WebReporter: jaycee78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Klage, Musikindustrie, Rapidshare
Quelle: www.handelszeitung.ch

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06.02.2012 20:50 Uhr von jaycee78
 
+102 | -14
 
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In der schönen Schweiz, einer der ganz wenigen echten Demokratien der Welt, sind diese billionenschweren Konzerne, die ihren Künstlern Hungerlöhne zahlen, machtlos.

Hier regiert noch das Volk!
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06.02.2012 22:45 Uhr von tulex
 
+53 | -2
 
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Die Industrie wird es nie schaffen: dieser Hydra alle Köpfe abzuschlagen, aber es ist amüsant ihnen beim Versuch zuzugucken.

Währenddessen versuchen sie mit gewaltiger Lobbyarbeit Bürgern Rechte zu nehmen, die sich keiner Urheberrechtsverletzung schuldig gemacht haben, und den Überwachungsstaat weiter auszubauen.

Mittlerweile gilt in unserem Rechtssystem die Schuldvermutung: Du bist solange unter Verdacht, bis deine Unschuld zweifelsfrei bewiesen wurde. In dubio contra reo.

Das wird nicht mehr lange gutgehen, vielleicht noch ein paar Jahre, vielleicht ein Jahrzehnt.
Ich denke früher oder später wird es eine BLUTIGE Revolution geben, und die Regierung merkt mal wieder (wie in den Jahrhunderten zuvor) dass das Volk nicht alles mit sich machen lässt.

Frei nach Hegel:
Wenn die Menschen eines aus der Geschichte gelernt haben, dann dass der Mensch aus der Geschichte nichts lernt.

[ nachträglich editiert von tulex ]
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06.02.2012 23:15 Uhr von MrKlein
 
+8 | -1
 
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"Die Verzögerungen führen dazu, dass sich Massenklagen gegen die Nutzer von Rapidshare nach Ansicht der Ifpi nicht lohnen."

woher kennen die die nutzer bzw wissen was diese tun?!


wie siehts eig in der schweiz mit ACTA aus? dafür? dagegen? enthalten?^^
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06.02.2012 23:42 Uhr von Götterspötter
 
+11 | -1
 
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MrKlein: Wenn ACTA in der Schweiz kommt - geht den Banken dort der Arsch auf Grundeis :) ...... und die "Anleger" die dort Ihre Kohle vor den heimischen Steuerbehörden gebunkert haben bekommen kolletiv eine Herzattacke .....

Ich denke also nicht - das sich die Schweiz wirklich erlauben könnte ACTA zu unterzeichnen, ohne ihren Sonderstatus auf der Welt zu verlieren .....

da braucht man sich wenig Sorgen zu machen :)

Andererseits könnte die EU durch den neuen Steuersegen Griechenland und Italien aus der Portokasse bezahlen :)

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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07.02.2012 02:43 Uhr von killozap
 
+12 | -2
 
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Rapdishare bieten einen Service an, der halt neben völlig legalen Einsatzmöglichkeiten auch zur Verbreitung von urheberrechtlichem Material eignet. Eine Kontrolle durch den Provider ist gar nicht möglich, da die Daten meist verschlüsselt und mit völlig nichtssagenden Dateinamen abgelegt sind. Rapidshare löscht aber Material recht schnell, wenn es Meldungen gibt. Gerade bis gestern war Rapdidshare über das bekannte Download-Programm Jdownloader nicht mehr zugreifbar, erst ein Update des Software-Herstellers konnte dies wieder fixen. Also tut Rapidshare auch was gegen massenhafte Downloads per Software.
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07.02.2012 08:03 Uhr von Phillsen
 
+2 | -0
 
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@Götterspötter: Die Schweiz macht da nicht mit? Bist du sicher?
Schau mal unter Teilnehmende Länder.

http://de.wikipedia.org/...
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07.02.2012 09:36 Uhr von Götterspötter
 
+5 | -1
 
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@Philsen: Klar - das weiss ich doch - Anfangs waren alle Länder dabei die Verträge auszuhandeln. Es springen aber auch immer mehr ab.

In der Bevölkerung ist ACTA aber alles andere als beliebt dort und ich denke auch die Banken werden Ihre Kunden nicht verunsichern wollen - Immerhin wird ja alle Kominikation aufgezeichnet mit ACTA und wenn ein Land unterschreibt, verpflichtet sich die Regierung, das Datenströme nicht mehr verschlüsselt werden dürfen ....

das wird die Schweiz nicht zulassen können.

Und das sollte auch kein anderes Land zulassen !
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07.02.2012 09:55 Uhr von BrianBoitano
 
+2 | -0
 
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@killozap: Ja genau rapidshare tut was geven massendownloads mittels jdownloader. deshalb haben sie auch eine api veroeffentlicht mit der es noch einfacher ist, zusatzprogramme fuer rs zu schreiben.
Warum sollten sie das auch tun? Die leben schliesslich davon.
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07.02.2012 11:35 Uhr von Gorli
 
+2 | -2
 
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@Götterspötter: Bisher ist nur Polen wegen dem öffentlichen Druck abgesprungen (lol die Bauern wollen mitreden!), aber da Polen mitglied der EU ist, wird das dann halt über die EU-Kommission eingeführt.

Die Schweiz ist wirtschaftlich von der EU so abhängig wie der Nerd vom DSL Anschluss, wenn die EU anfängt die Daumenschrauben anzusetzen, knickt die Schweiz ein.

Demokratie war gestern, willkommen im 21. Jahrhundert.
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07.02.2012 12:29 Uhr von Liberal72
 
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@gorli: Zum Glück gibt es noch Kabel-BW für die Nerds. Die machen zur Not eine Volksabstimmung, und das wars dann für ATAC in der schönen Schweiz.

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