Ägypten klagt 43 Personen an - Ausländische Verschwörung befürchtet
Die ägyptische Regierung will insgesamt 43 Vertreter von Menschenrechtsorganisationen anklagen. Ausländische Pläne würden die Sicherheit Ägyptens bedrohen, so die Führung des Landes. Gleichzeitig nahm das Land aber ausländische Entwicklungshilfe in Höhe von fünf Milliarden Euro an.
Die Angeklagten sollen illegal ägyptische Organisationen finanziert haben. Unter den Angeklagten befinden sich insgesamt 19 US-Amerikaner. Woher die restlichen Personen kommen, ist noch unklar.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle bezeichnete die Anklage als "in keiner Weise akzeptabel". Man werde versuchen, die ägyptische Führung dazu zu bewegen, dass die Personen ihr Arbeit weiter machen können.