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Toskana: Dem Kapitän der "Costa Concordia" drohen 2.697 Jahre Haft

Einem italienischen Zeitungsbericht der "Il Messaggero" zufolge, könnte es bei der Verurteilung des Kapitäns Francesco Schettino zu einer extremen Haftstrafe kommen. Von 2.697 Jahren ist die Rede, falls die letzten 15 Vermissten an Bord gefunden werden.

Pro Opfer seien - laut den Staatsanwälten in der toskanischen Stadt Grosseto - 15 Jahre Haft für eine fahrlässige Tötung anberaumt. Nach Auffindung der noch Vermissten stünde die Zahl der Toten mit insgesamt 32 fest.

Der unter Anklage stehende Ex-Kapitän verbringt in seinem Heimatort Meta di Sorrento bis zum Gerichtstermin einen Hausarrest. Schettino selbst rechne mit einem für ihn günstigen Urteil und der Freilassung.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Kapitän, Costa Concordia, Toskana
Quelle: www.vienna.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2012 18:22 Uhr von Pikatchuu
 
+39 | -1
 
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Aha: *15 Jahre Haft für eine fahrlässige Tötung anberaumt. Nach Auffindung der noch Vermissten stünde die Zahl der Toten mit insgesamt 32 fest.*

15 * 32 = 2.697

Interessant.

[ nachträglich editiert von Pikatchuu ]
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06.02.2012 18:43 Uhr von killozap
 
+13 | -3
 
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Ich glaube kaum, dass in einem EU-Land eine derartige Straffestsetzung überhaupt Rechtens ist. Totaler Unfug.
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06.02.2012 18:52 Uhr von kingoftf
 
+9 | -2
 
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Und nach der: Hälfte der Zeit kommt er auf Bewährung raus.

Hier in Spanien haben die Terroristen der Zuganschläge formal ja teilweise auch mehrere Tausend Jahre bekommen, die Staatsanwaltschaft hatte 40000 Jahre Haft gefordert
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06.02.2012 19:18 Uhr von speak999
 
+7 | -0
 
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Er mag zwar diese 2697 Jahre aufgebrummt bekommen, doch absitzen muss der gute bloss 20 Jahre - das Höchstmass in Italien.

EDIT: Und bei guter Führung nur ca. die Hälfte bis 2/3 dieser 20 Jahre!

[ nachträglich editiert von speak999 ]
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06.02.2012 21:47 Uhr von moloche
 
+5 | -2
 
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trotzdem übertrieben: harte Strafe ja, aber er hat ja niemanden mit Absicht getötet.
Ihn mit einem Terroristen der gezielt Menschen tötet ist nicht angebracht.
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06.02.2012 22:44 Uhr von norge
 
+2 | -5
 
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@moloche: ich glaub es ja nicht. der feige hund haut einfach ab und läßt die leute dort zurück. also ab in den bau... auf nimmer wiedersehen. terroristen töten für ihre ideale, er hat es für geld getan, wenn es tatsächlich stimmt, dass ihm seine reederei diese riskannte route vorgeschrieben hat. würdest du auch so reden, wenn deine familie betroffen wäre???
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06.02.2012 23:27 Uhr von iarutruk
 
+2 | -0
 
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@norge ich habe, so denke ich fast alle beiträge über den unfall gelesen. habe ich das vielleicht überlesen, dass er den auftrag von der reederei bekommen hat die richtige route zu verlassen und das gesamte schiff in gefahr zu bringen? ich habe noch in erinnerung, dass es so üblich war die vorgeschriebene route zu verlassen um die rückkehr an die familienangehörigen der besatzung, anzukündigen.

zum strafmaß. @autor hat den bericht aus der quelle falsch oder unvollständig wiedergegeben. aber das ist man ja von ihm gewohnt. eine addition aller ihm vorzuwerfender straftaten würden die zahl 2.697 jahre ergeben.
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07.02.2012 00:36 Uhr von norge
 
+1 | -1
 
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@iarutruk: dann hast du wahrscheinlich doch nicht alle beiträge zu dem vorfall gelesen. der kapitän hat, laut seiner aussage, von der reederei die order bekommen, zu werbezwecken seinen kurs, so wie geschehen, zu ändern. ich behaupte ja nicht, dass das so war. aber bis das gegenteil erwiesen ist, steht der vorwurf erst mal im raum. auf alle fälle hat er so oder so, unrecht gehandelt.
entschuldige bitte aber das ist meine meinung.
quelle: http://www.stern.de/...

[ nachträglich editiert von norge ]
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07.02.2012 02:22 Uhr von killozap
 
+2 | -1
 
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Dass der Typ bestraft gehört, das steht außer Frage, aber mit "für immer wegsperren", das ist absolut unangebracht. Dabei spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob er zur Routenänderung aufgefordert wurde oder nicht, wurde er aufgefordert, so müssen weitere Leute bestraft werden, die dies zu verantworten haben.
Ich halte ganu die 20 Jahre mit Möglichkeit der Verkürzung für angebracht, da ein solcher Unfall niemals mit einer Terroristischen Tat verglichen werden darf. Andere Kreuzfahrt-Kapitäne müssen auch nicht durch eine solche Strafe abgeschreckt werden.
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07.02.2012 09:09 Uhr von SpEeDy235
 
+1 | -0
 
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es wird wohl: so laufen, dass monatelang vor Gericht gestritten wird und am Ende kann man es ihm nicht eindeutig nachweisen und er bekommt 2 Jahre auf Bewährung. Ich denke eher so wird es laufen. Nicht das ich gutheiße was er nach dem Schiffbruch getan hat, ich denke aber er wird nie die Höchststrafe bekommen.

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