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Schwaben: Bekennender Judenhasser bekam Ehrung als Humanist

Otto Dickel lebte von 1880 bis 1944 und ist als bekennender Judenhasser bekannt. Er schrieb ein Buch namens "Die Auferstehung des Abendlandes" und erklärt darin, "dass der Jude nur da gedeiht, wo Fäulnis herrscht."

Im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg störte man sich an den rassistischen Äußerungen offenbar wenig, denn Dickel wird nun sogar als Menschenfreund geehrt, der für "soziale Gerechtigkeit, europäische Zusammenarbeit und wahre Humanität" eingetreten sei.

Der Kreistag segnete die Ehrung Dickels in dem Jahrbuch ab, nur die Grünen sind empört und kämpfen gegen das Erscheinen des Artikels.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Grünen, Ehrung, Schwaben, Judenhass
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2012 16:27 Uhr von Rechthaberei
 
+5 | -5
 
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Darum wird er geehrt: Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zog Dickel in die Nähe von Reutlingen, dort fand er Kontakt zu oppositionellen Kreisen. Da ihm angeblich deswegen die Verhaftung durch die Gestapo drohte, beging er am 15. Juni 1944 Selbstmord.

http://de.wikipedia.org/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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06.02.2012 16:40 Uhr von Götterspötter
 
+14 | -4
 
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So so die Grünen spielen sich also wieder mal als "Retter" auf ....

War es nicht die Rot-Grüne Partei die deutsche Soldaten wieder in ein Kriegsgebiet schickte ????
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06.02.2012 17:27 Uhr von all_in
 
+5 | -6
 
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Unfassbar >>Dieses Urteil ist bemerkenswert angesichts der Aussagen in Dickels Buch Die Auferstehung des Abendlandes. Darin fordert das NSDAP-Mitglied etwa: "Eine Abwehrfront gegen die jüdische Herrschaft und Verknechtung des Volkes tut uns bitter not." Schließlich habe "der Jude" jahrzehntelang "dem Volk die Seele aus der Brust reißen können, weil er die Gelegenheit zu seiner zersetzenden Tätigkeit in überreichem Maße hatte".

Das Volk, so Dickel, werde erkennen, "wohin es führen muß, wenn unsere Hochschulen weiterhin mit rasender Geschwindigkeit verjuden." In diesen Einrichtungen habe der Jude "höchstens als Lernender etwas zu suchen." Als Lehrer, "ganz einerlei ob an Volks-, Mittel- oder Hochschule" dürften "nur kerndeutsch denkende und fühlende Männer tätig sein".<<

Unfassbar, dass so jemand als Humanist und Menschenfreund geehrt wird. Da muss ich den Grünen ausnahmsweise zustimmen.
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06.02.2012 23:14 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
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unglaublich: Ich kann es noch zu einem gewissen Grad verstehen, wenn z.B. irgendein mittelalterlicher Judenhasser für irgendwelche wissenschaftlichen Verdienste oder andere Verdienste positiv in Erinnerung bleibt (siehe Martin Luther), die nichts mit seiner Einstellung zu tun haben.

Aber jemanden, der mit seiner Propaganda vielleicht sogar den Weg geebnet hat für die Nazis, zu ehren und dann auch noch als "Humanisten"...da kann es in dem Landkreis nicht so weit her sein mit dem Verständnis des Humanismus.

Und wenn nur die Grünen damit ein Problem haben, dann spricht das nicht gegen die Grünen - was auch immer man ihnen sonst vorwerfen kann - sondern gegen alle anderen Parteien dort.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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12.02.2012 20:44 Uhr von LoneZealot
 
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UND? Auf Shortnews bekommen oft bekennende Judenhasser doch auch die meisten Pluspunkte.

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